Eine bunte Rabatte
Ein besonderer Hingucker: blaue Beetpflanzen

 

Die Auswahl blauer Blühpflanzen ist so reichhaltig, dass sich ohne Mühe Rabatten in diesem Farbton gestalten lassen. Bei entsprechender Planung blüht es in Blau vom frühen Frühjahr bis in den Herbst hinein.




Blau, die Farbe des Himmels, des Meeres und der fernen Berge. Blau, die Farbe der Dichter der Romantik, welche sich auf die Suche nach der „Blauen Blume“ begaben. Hier war wohl der Weg das Ziel, denn es wurde nie berichtet, dass sie fündig wurden, obwohl man nicht nur in Gärten, sondern auch in der freien Natur (Ehrenpreis, Kornblume, Natternkopf Wegwarte) eine reichliche Auswahl vorfindet.

Beim Blau als Farbe unterscheidet man die reine, unvermischte Grundfarbe, welche etwas seltener ist und den mit Rot gemischten lila oder violetten Farbton, der so häufig vorkommt, dass sich mit ihm eigene Farbkombinationen gestalten lassen.

Die Farbe Blau ist mit Lila gut verträglich und nicht so heikel wie das zickige Rot.

In Blau- und Violetttönen gibt es eine Anzahl von Blattschmuckstauden, z. B. Hosta (‚Blue Angel‘, ‚El Nino‘ und der mächtige ‚Krossa Regal‘), Gewürzfenchel, Purpur-Basilikum und Salbei.

Auch bei den Gräsern wird man fündig, z. B. Blauschwingel und Blaustrandhafer.

Partner

Neben den erwähnten blaulaubigen Pflanzen sind alle grau bis silberblättrigen Gewächse, wie beispielsweise Antennaria (Katzenpfötchen), Artemisia, Lavendel oder Santolina, ideale Begleiter.

Ein Beet in kühlen Grau- und Blautönen wirkt elegant, was sich durch einige weiße Blüten noch steigern lässt.

Mehr Wärme bringen die Farben Rosa oder Weiß ins blaue Beet. Andersfarbige Blüher sollten nur sparsam eingesetzt werden, damit der insgesamt monochrome Eindruck erhalten bleibt.

Die dritte Dimension

Hoch hinaus geht es mit blautönigen, einjährigen Prunkwinden (Pharbitis nil), blauer Clematis (‚Königskind‘) und Wisterien.

Etwas niedriger sind Agapanthus und Hortensien.

Rittersporn

Der Rittersporn ist hier sogar der König. Die „Ritter“ sind in allen erdenklichen Farben von Hell- über Azur- bis zum tiefsten Dunkelblau (‚Berghimmel‘, ‚Finsteraarhorn‘, ‚Lanzenträger‘, ‚Morgentau‘) und Größen (‚Augenweide‘ – 170 cm, ‚Faust‘ – 120 cm, ‚Piccolo‘ und ‚Völkerfrieden‘ – 70 cm) vorhanden.

Die hohen Blütenkerzen verlangen eine breitflächige Unterpolsterung mit z. B. einjähriger Jungfer im Grünen, Lein, Nepeta (Katzenminze) oder Polster-Glockenblumen.

Iris

Alle Irissorten haben Blau in allen Variationen im Angebot. Ihre Vielfalt reicht von Iris reticulata über Iris barbata bis Iris sibirica.

Aber sie wirken evtl. etwas steif und sollten daher aufgelockert werden (Hornveilchen, Stiefmütterchen und Vergissmeinnicht. Ein echter Hingucker ist der Blaue Eisenhut, aber wegen seiner starken Giftigkeit nicht unbedingt empfehlenswert.

Glockenblumen

Campanula, die Glockenblume, bietet sich in allen Größen an: die Zwergglocke (Campanula cochleariifolia), die Karpatenglocke (Campanula carpatica) – beide 30 cm, bis zur hohen Dolden-Glockenblume (Campanula lactiflora) – 100 cm.

Tolles Himmelblau

Einen der schönsten Blautöne hat der Scheinmohn (Meconopsis) zu bieten, leider etwas schwierig zu ziehen. Gleiches gilt für die tiefblaue Gemeine Ochsenzunge (Anchusa officinalis).

Frühlingsblüher

Blau in allen Variationen bieten frühe Zwiebelblumen. Blausternchen (Scilla), Hasenglöckchen (Bluebells), Hyazinthen, Krokus, jedoch nur in violetten Farbtönen und Perlhyazinthen (Muscari).




Akelei, Anemone, Pulmonaria (Lungenkraut), Veilchen und Vergissmeinnicht sind schöne Begleiter.

Dreimasterblume

Vom Frühjahr bis zum Herbst bringt die Dreimasterblume (Tradescantia) neue Blüten hervor. Sorten in Blau sind beispielsweise ‚Bärbel‘, ‚J.C. Weguelin‘, ‚Leonora‘ und ‚Marianne‘.

Im Blumentopf

Für die Topfkultur gehören Hornveilchen, Stiefmütterchen und später Männertreu (Lobelien) sowie Anagallis (Acker-Gauchheil) unbedingt dazu.

Herbstastern

Im Herbst beherrschen violette Astern in zahlreichen Nuancen die Szene.

Wer sich an Blau nicht sattsehen kann, dem sei Karl Foersters Buch „Blauer Schatz der Gärten“ mit poetischen Texten, sachdienlichen Hinweisen, prächtigen Aquarellen und Fotografien nahegelegt.

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