Palmen im Zimmer oder auf der Terrasse verbreiten einen besonderen Hauch von Exotik und Urlaubsfreude. Die meisten Palmenarten sind leicht zu kultivieren und schenken lange Jahre Freude.
- Die beliebtesten Palmenarten
- Pflegtipps
- Verwendungszwecke von Palmen
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Kentia – Howea
Die Kentia stammt aus Australien und ist ein Klassiker unter den Zimmer- und Büropflanzen. Man sagt ihr nach, sie könne die Luft mit überdurchschnittlich viel Sauerstoff anreichern. Dafür fordert sie etwas Luftfeuchte und muss ab und zu besprüht werden. Ansonsten ist die Kentia pflegeleicht. Sie sollte hell und ohne direkte Sonneneinstrahlung stehen. Gegossen wird sie mäßig aber regelmäßig.
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Kanarische Dattelpalme – Phoenix canariensis
Auf den Kanaren werden diese Palmen bis zu zehn Meter hoch. Die dicken Stämme entwickeln sich bei den meisten Palmenarten erst nach vielen Jahren. Im Topf bleibt die Kanarische Dattelpalme mit etwa zwei Meter Höhe überschaubar. Bei guter Pflege und ausreichend großem Kübel blüht sie auch in unseren Breiten und bildet Früchte aus. Sie verträgt Sonne und Hitze, muss ab und zu richtig gewässert werden und darf dann auch mal zeitweise austrocknen.
Palmfarn – Cycas revoluta
Palmfarne sind eigentlich Farngewächse aus Südostasien. Im Kübel gezogen bleiben sie überschaubare und sehr hübsche Zimmerpflanzen. Jedes Jahr bildet er neue Blätter aus und formt so den typischen kugeligen Stamm. Der Palmfarn liebt Sonne und gleichmäßige Feuchte im Erdreich. Überschüssiges Gießwasser sollte sofort entfernt werden. Der Palmfarn ist leicht giftig.
Bergpalme – Chamaedorea elegans Fiderpalme
Diese Pflanze zählt zu den tropischen Palmenarten. Sie wächst in Mexiko im Unterholz der Regenwälder. Bergpalmen kommen daher auch im Topf gut mit weniger sonnigen Standorten klar. Man sollte sie jährlich umtopfen und ihr im Winter eine kühlere Regenerationsphase bieten. Mit etwas Glück bildet die Bergpalme dann im Folgejahr kleine gelbe Blütenstränge aus.
Yucca Palmen – Palmlilie
Die Yucca zählt nicht zu den echten Palmenarten, sondern ist eine amerikanische Agavenart. Sie ist unkompliziert, verträgt großzügige Rückschnitte und blüht auch bei uns. Yucca Palmen dürfen nicht übergossen werden, insbesondere im Winter können sie auch mal austrocknen. Sie mag Sonne und Halbschatten gleichermaßen. Im Sommer kann sie gut ins Freie umziehen.
Chinesische Hanfpalmen – Trachycarpus fortunei
Die aus Asien stammende Hanfpalme ist eine winterharte Gebirgspalme. Bei uns hat sie sich als Gartenpalme etabliert und erreicht je nach Region stattliche Größen. Bis zu -10 Grad soll sie gut aushalten. Trotzdem sollte man die überirdischen Teile in der ganz kalten Jahreszeit mit einem Vlies schützen. Sie lässt sich gut im Kübel kultivieren und erreicht Größen von bis zu vier Metern.
Drachenbaum – Dracaena
Der Drachenbaum ein weiteres palmenähnliches Spargelgewächs. Seine Heimat ist Asien und Afrika. Es gibt ihn mit grüner oder grün-weiß gestreifter Blattfarbe. Der Stamm ist meistens gegabelt. Sonne und Halbschatten verträgt er gleichermaßen. Die Erde sollte immer gut feucht sein, Staunässe mag der Drachenbaum nicht. Als Standort eignen sich warme Zimmer, im Sommer auch Balkon und Garten.
Kalifornische Washingtonpalme – Washingtonia filifera
Die Washingtonpalme stammt aus dem Südwesten der USA. Dort erreicht sie eine stattliche Größe von bis zu 20 Metern. Durch die üppig herunterhängenden Blüten und den rötlich braunen Stamm ist sie unverkennbar. Sie wird gelegentlich als Zimmerpalme angeboten, wächst jedoch selbst im Kübel recht zügig. Bei uns findet man sie gelegentlich in Gärten.
Honigpalme – Jubea chilensis
Die Honigpalme ist eine extrem langsam wachsende Fiederpalme aus Chile. Einen richtig breiten Stamm bildet sie erst nach 25 Jahren aus. Im Pflanztopf bleibt sie klein und eignet sich gut für einen sonnigen Standort auch im Freien. Sie verträgt Frost, sollte aber trotzdem in einem Innenraum überwintert werden. Jung ähnelt sie der Kentia Palme.
Mazari Palmen – Nannorrhops ritchiana
Die orientalische Mazari Palme zählt zu den mittelgroßen Palmenarten und bleibt selbst im Wildwuchs stets unter acht Metern Höhe. Bei uns in Europa wird sie als Kübelpflanze für den Garten oder jung auch als Zimmerpflanze kultiviert. Mazari Palmen sind gut an den am Ansatz zusammengewachsenen Strängen der Fächer zu erkennen. Sie mögen Sonne, sind pflegeleicht und robust.
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