Ringelblume mit Schmetterling
Ringelblume mit Schmetterling

 

Sie gilt als wahre Alleskönnerin, ist dabei aber vor allem als Heilpflanze bekannt: die Ringelblume, die bereits im 11. Jahrhundert ihren Weg aus dem Mittelmeerraum in unsere Kloster- und Bauerngärten fand. Bereits im Mittelalter wurde sie zur Linderung von Zahnschmerzen und Augenbeschwerden verwendet, heute hat sie zahlreiche Anwendungsbereiche mehr. So wirkt sie allgemein entzündungshemmend und dient auch der Kosmetikindustrie als wichtiger Bestandteil vieler Produkte.

  • Botanische Fakten zur Ringelblume
  • Standort im Garten
  • Pflanzung und Pflege




Wissenswertes rund um die Ringelblume

Die Ringelblume (botanischer Name: Calendula officinalis) gehört zur Familie der Korbblütler und ist neben den vielen, oben beschriebenen Vorteilen auch einfach schön anzuschauen. Ringelblumen sind einjährige Staudenpflanzen, die sowohl solitär, gut in Gruppen und gemeinsam mit anderen Pflanzen in einem Beet harmonieren. Sie blühen von Juni bis Oktober (und zwar ununterbrochen, wenn Sie die verblühten Teile jeweils schnell entfernen) und können je nach Sorte eine Größe von bis zu 60 Zentimetern erreichen. Auch die Farben der Blüten variieren – es gibt sie in einem leuchtenden Kaminrot, aber auch in Orange oder Gelb. Besonders schön: Die Blüten der Ringelblumen schließen sich in der Nacht und öffnen sich erst wieder nach dem Sonnenaufgang. Die Wurzeln der Ringelblume setzen übrigens Giftstoffe frei, die für Nematoden im Boden schädlich sind, wodurch diese auf Abstand gehalten werden können.

Standort und Boden

Die Ringelblume gilt als nicht besonders anspruchsvoll, braucht lediglich einen Standort, der regelmäßig von der Sonne beschienen wird, und einen Boden, der nicht zu feucht ist und etwas Lehm beinhalten sollte. Aber auch im Halbschatten gedeiht sie recht gut. Das einzige, was sie gar nicht mag, ist Stickstoff; gibt es davon im Boden zu viel, äußert sich das im Wachstumsprozess.

Pflege

Achten Sie beim Gießen darauf, dass Sie nicht zu viel Wasser auf die Pflanzen geben; gießen Sie die Ringelblumen stattdessen nur mäßig, häufig reicht der Regen auch aus. Nur in längeren Trockenphasen sollten Sie etwas stärker nachhelfen. Sie können vor der Aussaat etwas Kompost in die Erde des Beetes geben, ein anschließendes Düngen ist nicht notwendig. Gut ist es dagegen, die verwelkten Blüten regelmäßig abzuschneiden, denn dann kommen bis zum Herbst immer wieder neue nach, was den Anblick natürlich besonders schön macht.

Aussaat

Ringelblumen säen sich selbst aus. Wenn die verwelkten Blüten nicht geschnitten werden, bilden diese so genannte Schließfrüchte, die im Laufe der Zeit abfallen. Die darin enthaltenen Samen gelangen so erneut in die Erde, der Kreislauf schließt sich. Lassen Sie im Herbst einfach die letzten Blüten stehen und schneiden diese nicht mehr  ab – in den meisten Fällen stellt sich dann der beschriebene Erfolg ein. Sie können aber natürlich auch die Samen sammeln und trocknen, um die Blumen zu vermehren. Säen Sie die Samen dann bereits im Herbst aus, denn sie sind relativ frostunempfindlich. Decken Sie das Beet aber mit Laub oder Reisig ab. Wenn die Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad liegen, dauert die Keimung nach der Aussaat etwa zwei Wochen. Etwa drei Wochen später sollten Sie die Jungpflanzen in Töpfe umsiedeln. Und noch ein Tipp zur Überwinterung der Ringelblumen: Wenn der Kälteeinbruch samt Frost kommt, holen Sie die Pflanzen ins Haus, stellen Sie sie dort an einen kühlen und zugleich hellen Ort. Mit etwas Glück und ab und zu etwas Wasser werden die Blumen im Frühling mit zunehmender Sonne wieder erblühen.




Ihre Nutzung

Von der Heilwirkung haben wir oben schon geschrieben. Neben der entzündungshemmenden Wirkung gibt es aber noch weitere Vorteile: Die Ringelblume gilt auch als wundheilungsfördernd, krampflösend, antibakteriell und gut gegen Pilzbefall. Darüber hinaus wird sie gerne bei Hautentzündungen, trockener Haut, Verbrennungen, bei Gallen- und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Sie hilft auch gegen Pickel und Dekubitus. Sie tritt dabei überwiegend als Salbe in Erscheinung, beliebt ist aber auch die Verabreichung als Tee. Wie sich aus ihr übrigens selbst eine Salbe herstellen lässt, das verraten wir in diesem Artikel. In der Küche kommt die Ringelblume im Übrigen ebenfalls zum Einsatz: Die pikant-würzigen Blätter der Pflanze werden gerne für Salat verwendet, und auch die Blüten sind essbar, zumindest die orange-farbigen. Oft sind diesie auch als Hingucker in verschiedenen Gerichten zu finden.

 

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