Komposthaufen
Ein großer Komposthaufen © Tracy/pixelio.de

 

Viele Küchenabfälle sind viel zu schade, um einfach in der Tonne zu landen. Auf dem Komposthaufen im Garten kann daraus wertvoller Dünger werden. Die Bewohner eines jeden Gartens wie Schnecken, Würmer und Bakterien zersetzen die Überreste – und das völlig gratis. Wer nachhelfen will, kann Kompostwürmer auch im Fachhandel kaufen.

Kompost liefert dem Boden wertvolle Nährstoffe und lockert den Boden zudem auf, wodurch dieser besser imstande ist, Wasser aufzunehmen. Eine Schicht von kleingehackten Ästen und Zweigen mit einer Höhe von 20 Zentimetern ist ein idealer Boden, auf dem ein Komposthaufen entstehen kann.




Ein Begriff aus dem Lateinischen

Das Wort „Kompost“ ist verwand mit dem lateinischen „Compositum“ (das Zusammengestellte). Tatsächlich ist vieles für die Kompostierung geeignet. Verschnitt aus dem eigenen Garten wie Äste von Bäumen und Hecken eignen sich hervorragend für die Kompostierung, genauso Gemüsereste aus der Küche. Nicht auf den Kompost gehören Fleischreste. Diese können schnell dazu führen, dass der Garten ungewollten Besuch von Ratten bekommt. Auch Schalen von Zitrusfrüchten sind weniger geeignet. Gleiches gilt für Fisch- und Milchreste und Teile kranker Pflanzen. Teebeutel und gebrauchte Kaffeefilter wiederum können sehr gut auf dem Komposthaufen landen.

Ein geeigneter Platz für den Komposthaufen

Für den Komposthaufen sollte ein geeigneter Platz ausgewählt werden. Schädlich für die Entstehung von Kompost ist eine extreme Witterung. Darum sollte ein geschützter, möglichst halbschattiger Ort ausgewählt werden. Die Sonne lässt die Mikroorganismen austrocknen. Eine nasskalte Umgebung verringert ihr Arbeitstempo. Damit die Tiere gut in den Komposthaufen eindringen können, sollte der Boden darunter frei von Steinen und Ähnlichem sein. Am besten ist es, den Boden etwas aufzulockern, bevor der Komposthaufen anlegt wird.

Sauerstoff und etwas Wärme sind die Grundlagen, mit denen den Kleintieren und Mikroorganismen ihre Arbeit am besten gelingt. Die Schichten sollten deshalb locker liegen, grobes und feines Material immer mal vermengt werden. Ein Komposthaufen sollte nicht höher als zwei Meter werden. Es empfiehlt sich eine Grundfläche von ein mal zwei Metern.

Fertige Komposter aus dem Fachhandel

Diese Maße finden sich auch bei den handelsüblichen Kompostern. Dabei handelt es sich um Behälter, die ebenfalls eine gute Kompostierung gewährleisten. Einige Komposter verfügen über eine abnehmbare Seitenwand. Der Vorteil: Man kommt sehr leicht an den entstandenen Dünger heran. Allerdings fangen die Teile aus Holz über die Zeit mitunter an zu verrotten. Eventuell müssen einzelne Bretter nach einigen Jahren ausgewechselt werden oder sogar der Komposter komplett ausgetauscht werden. Komposter lassen sich dafür leicht verschieben – im großen Gegensatz zu Komposthaufen.
Bis zum ersten verwertbaren Dünger braucht man etwa vier Monate Geduld. Fertiger Kompost hat eine braune Farbe und duftet angenehm nach Erde. Um das Wachstum von Gemüse und Blumen zu verbessern, braucht man fünf bis 30 Kilogramm Dünger pro zehn Quadratmeter Anbaufläche.

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One thought on “Richtiges Kompostieren

  1. Ich habe seit über 10 Jahren 2 ganz einfache Holzkomposter für 19 Euro irgendwas. Die wechsle ich immer ab. Der eine ist aktiv, der andere darf ruhen. Ich schichte alles luftig ein, und giesse nach bedarf. Beiden Kompostern habe ich einen Deckel aus einer Bambusmatte verpasst. Das sieht schön aus, der Regen kann durch und eine Beschattung ist auch garantiert. Alle halbe Jahr, schichte ich um. Der eine Koposter wird gesiebt und verteilt, der andere wird dann in den freigewordenen umgesetzt und bekommt dadurch wieder schön Luft. Ich freue mich über die vielen Würmchen und über eine tolle Erde.

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