Weiß blühende Hortensien
Hortensien begeistern mit ihren tollen Blüten. Was kann man aber bei erfrorenen Pflanzen machen?

 

Kalte Winter machen nicht nur den Menschen zu schaffen, sondern auch sehr vielen Pflanzen – unter anderem den Hortensien. Scheinbar erfrorene Hortensien sollten indes keinesfalls zu früh aufgegeben werden. Denn: Sie sehen häufig erfroren aus, sind es aber nicht zwingend. Es gibt durchaus Möglichkeiten, diese Pflanzen noch zu retten.

  • Frostschäden vorbeugen
  • Maßnahmen zur Hortensienrettung
  • Was tun bei späten Frostschäden




Es gibt viele Arten

Die Hortensien (Hydrangea) gehören zur Pflanzengattung der Hortensiengewächse und sind charakteristisch durch ihre vielen unfruchtbaren Schaublüten mit großen Kelchblättern, die sowohl weiß als auch bunt sein können. Die Gartenhortensie ist in Deutschland und in Mitteleuropa die bekannteste. Es gibt darüber hinaus sehr viele spezielle Arten dieser sehr beliebten Pflanze, darunter die Schneeballhortensie, die Rispenhortensie und die doppelblütige Hortensie.

Ganz genau hinschauen!

In den vergangenen Jahren kam es oftmals zu sehr kalten Wintern, was dazu führte, dass viele Hortensien diese Monate in der Tat nicht überlebten. Es gibt es aber auch Beispiele dafür, dass manch ein Besitzer seine Hortensien zu früh entsorgt; denn die Hortensien gelten als besonders frostempfindlich, was dazu führt, dass sie quasi in jeden Winter mal mehr, mal weniger stark zurückfrieren. Manchmal betreffen die Frostschäden nur den unverholzten Bereich, bisweilen aber auch bereits verholzte Zweigpartien. Ob sie dann noch zu retten sind, ist auf den ersten Blick tatsächlich eher schwer zu erkennen. Daher lohnt sich das genauere Hinschauen, denn meistens ist es an der Farbe erkennbar, ob ein Trieb erfroren  oder noch zu retten ist. Hat sich die Rinde bereits dunkelbraun gefärbt, ist die Pflanze erfroren; eingetrocknete Rinde ist ebenfalls ein Anzeichen dafür. Löst sich die Rinde dagegen noch gut und kommt grünes Gewebe darunter zum Vorschein, dann ist der Trieb noch am Leben.

Pflanze lebt noch – was ist dann zu tun?

Die erfrorenen Triebe sollten beim Anschneiden der Pflanzen im Frühjahr je nach dem Grad der Schädigung sehr weit – bis in den gesunden Triebabschnitt – zurückgeschnitten oder gleich ganz entfernt werden. Zudem sollte der Besitzer damit rechnen, dass es bei stark frostbeschädigten Pflanzen im Sommer eventuell keinen Blütenstand gibt; die im Vorjahr angelegten Blütenknospen wären in diesem Fall komplett abgestorben. Man kann aber auch Glück im Unglück haben, denn: Manche Sorten bilden im Sommer neue Blütenknospen, weil sie auch am „neuen Holz“ blühen. Voraussetzung dafür ist aber, dass sie bodennah zurückgeschnitten wurden. In einigen Fällen allerdings sind die Hortensien nicht mehr zu retten. Dann müssen die Sträucher im Frühjahr ausgegraben und ausgetauscht werden.

Den Frostschäden vorbeugen

Idealerweise trifft man schon vor dem Winter einige Vorkehrungen, um den Pflanzen das Überleben zu ermöglichen. Das fängt bei der Wahl des Standortes schon an: So sollte man bei der Pflanzung darauf achten, dass der Standort möglichst gut geschützt ist – sowohl vor starken Winden als auch vor zu großer Sonneneinstrahlung. Die Wärme kann bei den Hortensien nämlich dazu führen, dass die Blütensträucher zu einem zu frühen Austrieb angeregt werden, was sie wiederum empfänglicher macht für Spätfröste. Wichtig ist dies auch bei den Pflanzen, die erst im Frühjahr in die Erde kommen und entsprechend noch nicht tief genug eingewurzelt sind. Das Bedecken der Strauchbasis mit Herbstlaub und Tannenreisig ist ebenfalls ein wirksames Mittel gegen Frost. Anstelle des Reisigs ist auch eine Vliesabdeckung möglich.




Späte Kälteeinbrüche

Obwohl der Winter dann auf dem Papier vorbei ist, kann es auch im April oder Mai noch zu Kälteeinbrüchen und Nachtfrost kommen. Hier sind die Hortensien dann besonders gefährdet, weil die jungen Triebe der Hortensie besonders frostempfindlich sind. Auch in diesem Fall sind Vliesabdeckungen hilfreich. Sollte dies nicht geschehen sein, ist einmal mehr eine genauere Untersuchung von Nutzen: Wenn nur die jungen Blätter betroffen sind, die Triebe aber nicht, ist kein erneutes Rückschneiden erforderlich. Wenn aber auch die Spitzen der jungen Triebe schlaff herunterhängen, sollten die Haupttriebe bis zum nächsten intakten Knospenpaar heruntergeschnitten werden.

 

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