Lebensbäume
Lebensbäume

 

Der Lebensbaum gilt als eine der beliebtesten Heckenpflanzen im Garten, da die Pflanzen einerseits immergrün, andererseits aber auch sehr robust sind – deutlich robuster als die Zypresse, mit denen die Lebensbäume verwandt sind.

  • Botanische Fakten zum Huflattich
  • Der beste Standort
  • Pflanz- und Pflegehinweise




Allgemeines

Der Lebensbaum (Botanischer Name: Thuja) stammt ursprünglich aus Nordamerika und Ostasien. An Naturstandorten können Lebensbäume weit mehr als 100 Jahre alt und bis zu 20 Meter groß werden, zudem können sie Stämme von bis zu zwei Meter Umfang entwickeln. In der Gartenkultur ist dies allerdings nicht zu erwarten. Auch wenn ihnen der Charme von Laubgehölzen oftmals abgesprochen wird, schätzen Gärtner auch in hiesigen Gefilden ihr rasches Wachstum, ihre Robustheit und das immergrüne Blattwerk. Ein Nachteil: Der Lebensbaum ist leider giftig. Hautkontakt kann Allergien auslösen oder verstärken, der Verzehr der Blätter führt zu Schleimhautreizungen und Störungen im Verdauungssystem – schlimmstenfalls zu Schädigungen innerer Organe.




Wuchs und Blüten

Lebensbäume wachsen als aufrechte immergrüne Nadelbäume meistens in Säulenform. Die schuppenartigen, meistens keilförmigen Nadeln, die flach an den Triebe liegen, sind ebenso charakteristisch wie signifikant für die Pflanze. Die Nadeln stehen entlang der Sprosse in zwei gegenständigen Reihen und duften harzig-aromatisch. Lebensbäume besitzen sowohl männliche als auch weibliche Blüten. Die weiblichen Zapfen sind dabei verschieden geformt (abhängig von den Arten, von denen es fünf gibt) und mit Schuppen versehen. Die männlichen Zapfen sind dagegen nur wenige Millimeter groß und eiförmig. Nach der Befruchtung entstehen in den weiblichen Zapfen geflügelte Samen; diese entweichen beim Öffnen.

Standort und Boden

Lebensbäume gedeihen am besten in der vollen Sonne, akzeptieren aber auch den  Halbschatten, wenn er denn einigermaßen licht ist. Größere Ansprüche stellen sie an den Boden, der keinesfalls  austrocknen sollte. Als immergrüne Konifere verdunstet der Lebensbaum permanent Wasser, das im Untergrund zur Verfügung stehen muss. Von daher sind durchlässige und sandige Lehmböden gut geeignet. Was den pH-Wert und den Humusgehalt im Boden betrifft, sind Lebensbäume sehr anpassungsfähig.

So pflanzen Sie ihn

Die Pflanzung der Lebensbäume, die meistens als Ballen- oder Containerpflanzen angeboten werden, sollte man idealerweise im Frühjahr vornehmen. Für eine Heckenpflanzung sind Pflanzabstände von einem halben bis einen Meter ratsam. Vor der Pflanzung sollten ausgetrocknete Wurzelballen im Wasserbad getränkt werden; so lange, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Lockern Sie das Pflanzloch am Grund mit einer Gabel auf – das erleichtert das Anwachsen. Um die Feuchtigkeit im Boden zu behalten, lohnt auch das Mulchen rund um das Nadelgehölz. In der Topfkultur sollten Sie größere Gefäße verwenden, die am Grund mit einer Drainageschicht bestückt werden. Füllen Sie die Gefäße mit durchlässiger Pflanzerde. Löcher für den Wasserabzug sind dabei unerlässlich, denn dauerhafte Staunässe führt zum Tod der Pflanze. Tauschen Sie zudem einmal im Jahr die obere Bodenschicht aus.

Pflege, Schnitt, Vermehrung

Der wichtigste Punkt: Die Lebensbäume dürfen weder im Sommer noch im Winter trocken stehen ­– das gilt auch für Jungpflanzen und für die Topfkultur. Ein zu trockener Boden kann im Winter zu Frosttrocknis führen. Trockene Böden sollten Sie vor längeren Frostphasen unbedingt ausgiebig wässern. Bescheiden geben sich Lebensbäume dagegen in Bezug auf Nährstoffe. Zwar wachsen sie rasch, doch Düngungen erhalten sie nur bei zweimaligen Rückschnitten pro Jahr. Lebensbäume gelten als äußerst schnittverträglich. Mit zweimaligen Schneiden im Frühjahr und Spätsommer wird das zügige Wachstum in Form gehalten. Verzichtet man auf regelmäßige Schnittmaßnahmen, führen spätere Schnittmaßnahmen zu vielen Kahlstellen im Gehölz. Meistens erholen sich die Pflanzen vom Schneiden nach einiger Zeit. Die Vermehrung der reinen Arten ist durch Samen möglich. Bei den meisten, in der Gartenkultur befindlichen Lebensbäumen handelt es sich um Kultivare – diese lassen sich nur vegetativ durch Stecklinge vervielfältigen.

Die richtige Verwendung

Lebensbäume sind häufig in Gärten anzutreffen. Durch ihr immergrünes Laub sorgen sie für ganzjährigen Sicht- und Windschutz. Beliebt sind Lebensbäume auch auf Friedhöfen zur Grabbepflanzung. Kleinwüchsige Lebensbäume eignen sich zudem für Steingärten.

 

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