Ein Landwirt
Landwirte haben ihre eigenen Regeln – zumindest, was das Wetter angeht.

 

Oma und Opa haben es schon immer gewusst: auf die Wetterprognose ist kein Verlass, auf die Bauernregeln aber schon! Für jeden Monat und für jede Jahreszeit gibt es zahlreiche dieser meistens, aber nicht immer gereimten Regeln wie zum Beispiel: „Auf einen trocknen Mai folgt ein dürres Jahr.“ Doch was ist an diesen Regeln dran?

  • Woher kommen die Bauernregeln
  • Die wichtigsten Regeln
  • Buchtipp




Allgemeines

Die Bauernregeln sind gereimte Volkssprüche, die das Wetter vorhersagen und auf Konsequenzen für Natur und Landwirtschaft verweisen. Sie stammen aus einer Zeit, in der es noch keine langfristigen Wetterprognosen gab; sie basieren durchaus auf Jahrhunderte lange Beobachtungen von Landwirten und Gärtnern, daneben aber in vielen Fällen auch auf den volkstümlichen, bisweilen religiös motivierten Aberglauben. An sogenannten Lostagen wurden mittelfristige Wettervorhersagen getroffen, die für die Bauern entscheidend waren, was ihre Aussichten auf Ernteerfolge betraf. Obwohl es heute längst hochprofessionelle Wetterdienste gibt, haben sich viele dieser Regeln gehalten – sie wurden von Generation zu Genration überliefert. Und zahlreiche Menschen glauben diesen Regeln eben mehr als den amtlichen Wetterprognosen. Nicht von ungefähr ist die folgende aber die beliebteste von allen: „Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter – oder’s bleibt, wie es ist.“




Die Siebenschläfer-Regel

Die Siebenschläfer-Regel ist die wahrscheinlich bekannteste alte Bauernregel: Sie besagt, dass das Wetter, das am 27. Juni vorherrscht, für sieben Wochen anhalten wird. Obwohl manche Wetterprofis dies als „Quatsch“ abtun, glauben sehr viele Menschen daran und sehen sich Jahr für Jahr bestätigt. Sprüche zum Siebenschläfertag gibt es einige, darunter: „Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag“ oder „Wie sich das Wetter am Siebenschläfer verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt“. Weitere Variationen: „Ist der Siebenschläfer nass, regnet es ohne Unterlass!“ und „Der Siebenschläfer-Regen bringt dem Garten keinen Segen“. Einen Haken gibt es allerdings bei der Sache: Der ursprüngliche Siebenschläfertag war (wegen der Kalenderreform) eigentlich der 7. Juli. Nimmt man diesen Tag für die Siebenschläfer-Regel, ist die Erfolgs-Quote tatsächlich höher!

Regeln für den Frühling

„Wie das Wetter zu Frühlingsanfang, so wird es den ganzen Sommer lang“, heißt die wichtigste Frühlings-Bauernregel. Der offizielle Frühlingsanfang ist der 21. März – und Experten haben ausgerechnet, dass diese Bauernregel zu knapp 65 Prozent tatsächlich zutrifft. Allerdings nimmt man nicht nur diesen einen Tag, sondern auch ein paar Tage vorher und nachher als Grundlage der Überprüfung. Weitere überlieferte Regeln für den Frühling, die an dieser Stelle aber nicht überprüft werden sollen: „Wird´s im März viel regnen, bringt´s der Ernte wenig Segen!“ oder „Gewitter im Mai bringen viele Früchte herbei!“

Regeln für den Sommer

„Genauso wie der Juli war, wird der nächste Januar“ – auch dies ist eine beliebte Bauernregel, die zwar wissenschaftlich kaum nachvollziehbar ist, aber häufig zutrifft: In Nord- und Süddeutschland stimmt diese Bauernregel zu 60 Prozent, in Ost- und Westdeutschland zu 70 Prozent. Auf einen zu warmen Juli folgt demnach ein zu kalter Januar. Auch beliebt: „Ist es im August früh heiß, bleibt der Winter lange weiß.“ Moderne Wetteraufzeichnungen beweisen allerdings das Gegenteil. Eine weitere Regel lautet:

„Hundstage hell und klar, zeigen dem Gärtner ein gutes Jahr!“

Regeln für den Herbst

September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen“ trifft nach Meinung vieler Experten absolut zu: Mit etwa 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit kündigt ein stabiles Hoch im frühen September auch einen schönen Altweibersommer an. Auch eine zweite Herbst-Regel hat eine hohe Erfolgsquote: „Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein. Ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will.“

Regeln für den Winter

„Auf trockenen, kalten Januar folgt viel Schnee im Februar“: Mit dieser Regel liegen die Bauern in 65 Prozent der Fälle richtig. Dagegen ist die Regel „Im Februar Schnee und Eis macht den Sommer lang und heiß“ eher nicht zutreffend – in Deutschland  sind nur fünf von zehn Sommern nach einem eisigen Februar auch knackig heiß. Unüberprüft wollen wir hier noch ein paar weitere Winter-Bauernregeln nennen: „Kalter Dezember und fruchtbar Jahr sind vereinigt immerdar!“ und „Ein milder Dezember mit viel Regen ist für die Ernte wahrlich kein Segen!“

Buchtipp

Einige der erwähnten Einschätzungen basieren auf dem Buch „Was ist dran an Bauernregeln?“ vom Meteorologen Karsten Brand, erschienen im Bassermann Verlag.

 

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