Blühender Lavendel
Blühender Lavendel.

 

Lavendel, wer liebt ihn nicht? Die Verbindung aus Anblick und Geruch? Manch Hobbygärtner schreckt trotzdem vor zu viel Lavendel im Garten zurück, weil er denkt, zu viel Geld dafür ausgeben zu müssen – doch das ist gar nicht der Fall. Denn Lavendel lässt sich relativ leicht über Stecklinge vermehren. Wir zeigen im Folgenden, wie es geht.

  • Ein paar Fakten zum Lavendel
  • So funktioniert die Vermehrung
  • Schritt-für-Schritt-Anleitung




Wissenswertes

Der Echte Lavendel (botanischer Name: Lavandula angustifolia) gehört zur Familie der Lippenblütler und findet vor allem Verwendung als Zierpflanze, wird aber auch zur Gewinnung von Duftstoffen verwendet. Auch als Heilpflanze wird Lavendel genutzt. Der Echte Lavendel ist ein aromatischer Strauch, der bis über 100 Zentimeter groß werden kann. Die gegenständig angeordneten Blätter sind 40 bis 50 Millimeter lang. Mehrere sechs- bis zehnblütige Scheinquirle vereinigen sich zu einem ährigen Blütenstand.




So geht’s mit der Vermehrung

Die Vermehrung durch Stecklinge ist im Frühjahr ebenso möglich wie im Sommer. Die Vermehrung im Frühjahr hat den Vorteil, dass die Pflanzen nicht überwintert werden müssen. Wer indes über Frühbeetkästen oder gar ein Gewächshaus verfügt, sollte die Vermehrung im Spätsommer vorziehen. Zwar sind die Ausfälle dann durchaus etwas höher, die Jungpflanzen können aber schon im Frühling in das Beet umgesetzt werden.

Zweige abschneiden, Triebe kürzen

Als erstes sollten Sie mit einer großen Schere ein paar Zweige oder Zweig-Enden von der Mutterpflanze abschneiden. Nehmen Sie möglichst unverzweigte Triebe, die keine Blüten aufweisen. Als nächstes schneiden Sie sich die Triebe so zurecht, dass Sie einige acht bis zehn Zentimeter lange Stücke haben. Entfernen Sie von diesen jetzt die Triebspitzen, damit sich die Stecklinge beim späteren Austrieb oben gleich gut verzweigen können. Im unteren Triebdrittel – das ist das Drittel, das schließlich in die Anzuchterde gesteckt wird – sollten Sie  alle Blätter entfernen.

Jetzt in die Anzuchtschale

Als nächstes folgt der entscheidende Punkt: Nehmen Sie eine Anzuchtschale und befüllen Sie diese mit dem Substrat, als das wäre: ein Gemisch aus grobem Sand und einem Teil Anzuchterde. Sie sollten das Substrat gut anfeuchten und es dann in aller Vorsicht mit einem Holzbrett verdichten. Jetzt endlich kommen die Stecklinge zum Einsatz: Um die Chance darauf, dass das Anwachsen gelingt, noch ein bisschen zu erhöhen, stecken Sie sie kurz in eine Schale mit Bewurzelungspulver. Dann setzen Sie die Stecklinge bis zum Blattansatz in die Erde, senkrecht. Sprühen Sie sie mit Hilfe eines Zerstäubers mit Wasser ein. Wichtig ist es nun auch, dass die Luftfeuchtigkeit hoch bleibt – daher sollten Sie das Anzuchtgefäß jetzt unbedingt mit einer Haube oder Folie abdecken. Stellen Sie es dann an einem warmen und hellen, aber nicht zu sonnigen Standort im Garten auf und denken Sie auch daran, regelmäßig zu lüften. Auch sollten Sie das Gießen (ab und an) nicht vergessen.

„Umzug“ in die Töpfe

Im Laufe des Frühjahres, manchmal schon zum Ende des Winters hin bilden die jungen Stecklinge ihre ersten Wurzeln. Wenn dies der Fall ist, wenn die Stecklinge in einer Anzuchtschale richtig bewurzelt sind, ist es Zeit für den nächsten Schritt: Setzen Sie sie in einzelne Töpfe um. Das hat den schlichten Grund, dass es sonst zu eng werden würde.

Im Winter frostfrei lagern

Wenn Sie den Vorgang im späten Sommer vollzogen haben, müssen Sie zwangsläufig den Winter „überbrücken“. Deshalb sollten Sie die Jungpflanzen während der kalten Wintermonate an einem möglichst hellen und unbedingt frostfreien Ort aufbewahren.

Der letzte Schritt

Jetzt haben Sie es fast geschafft. Allerdings sollten Sie, wenn die jungen Lavendel angewachsen sind und bereits austreiben, die neuen Triebe mit der Gartenschere stutzen – und das nicht nur einmal, sondern mehrfach. So können sich die Pflanzen gut verzweigen.  Die Lavendel, die Sie im Spätsommer vermehrt haben, können Sie bereits im Frühling ins Beet umquartieren; bei der Frühjahrsvermehrung sollten Sie allerdings bis zum Frühsommer damit warten.

 

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