Schwarze Pflanzenkohle
Schwarze Pflanzenkohle

 

Terra Preta, die „schwarze Erde“ wurde schon vor 7.000 Jahren mit Hilfe von Pflanzenkohle zur Bodenverbesserung hergestellt.

  • Bodenqualität verbessern
  • Nachhaltig gärtnern
  • Kompost mit Pflanzenkohle kombinieren




Biologisch arbeitende Landwirte und Gärtner sind immer auf der Suche nach einer Verbesserung der Bodenqualität, welche nachhaltig ist und zur Klimaverbesserung beiträgt. Dabei stieß die Forschung auf ein ca. 7.000 Jahre altes Konzept, mit dem bereits die Indios im Amazonasgebiet Südamerikas ihren Boden verbesserten. Trotzt der üppigen Vegetation im Regenwald bedeckt nur eine dünne Humusschicht den Boden, welcher schnell ausgelaugt ist, weshalb die Brandrodung dieser Gebiete, von allen anderen klimaschädlichen Auswirkungen einmal abgesehen, zur landwirtschaftlichen Nutzung ein Irrweg ist.

Terra Preta – die schwarze Erde

Als die spanischen Konquistadoren im 16. Jahrhundert Südamerika entdeckten, trafen sie auf große Siedlungen mit einer hohen Bevölkerungsdichte. Wie diese vielen Menschen ernährt wurden, blieb lange ein Rätsel.

In den 1960er-Jahren entdeckten Forscher in älteren Siedlungsresten eine ein bis zwei Meter dicke schwarze Erdschicht. Die noch heute nahrhafte Erde besteht aus Pflanzenrückständen, Knochen, Exkrementen von Mensch und Tier sowie Pflanzenkohle.

Pflanzenkohle

Das Geheimnis der hohen Fruchtbarkeit ist die Pflanzenkohle, ein wichtiger Bestandteil der Terra Preta. Sie wird durch ein spezielles Verfahren, der Pyrolyse, aus unbehandeltem Holz, Stroh und Grünabfällen in eigens dafür konzipierten Öfen hergestellt. Durch dieses Verfahren wird ein großer Teil des von den Pflanzen aufgenommenen Kohlendioxids lange gebunden und trägt so zur Klimaverbesserung bei.

Fruchtbarer Humus

Damit eine humusreiche Erde entsteht, muss sie mit Beigaben, wie etwa Pferdemist und Gülle (Jauche, Kot, Reste von Einstreu und Futter) gemischt werden. Die Indios sammelten Fäkalien, Holzkohle und andere Bioabfälle in luftdichten Tongefäßen, wo sie langsam fermentierten. Diese Zeit können wir uns heute nicht mehr nehmen, jedoch das Verfahren in Teilen nachahmen.

Kompost mit Kohle

Im Handel sind Fertigprodukte mit Pflanzenkohle und den nötigen Zusatzstoffen erhältlich. Wird ein Komposthaufen angelegt, so streut man zwischen jede Schicht die feinkörnige Kohle.

Ein häufiges Wenden der Schichten ist für eine gleichmäßige Belüftung, Nährstoffverteilung und Aktivierung der Bodenlebewesen wichtig. Eine Beigabe von Gesteinsmehl und effektive Mikroorganismen befördern die Gare.




Fertiger Kompost wird dünn auf die Oberfläche ausgebracht und eingeharkt. Ein bis zwei Schaufeln dieser „Wundererde“ sind für einen Quadratmeter Boden ausreichend.

Flächenkompost

Wem es an Platz für einen Komposthaufen fehlt, kann auch an Ort und Stelle mit der Flächenkompostierung nach dieser Methode arbeiten. Auf die aufgelockerte Erde werden zerkleinerte Gartenabfälle und Rasenschnitt als Mulch aufgetragen und mit Pflanzenkohle bestreut. Ein Guss mit Brennnessel- oder Beinwellpflanzenbrühe erhöht die Fruchtbarkeit.

Ist der Humus fertig, kann er auf andere Beete, z. B. im Gemüseanbau oder an Ort und Stelle leicht eingeharkt werden.

 

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