Blumentopf mit Pflanze
Umtopfen ist nicht schwer

 

Für das Umtopfen von Zimmerpflanzen kann es verschiedene gute Gründe geben. So kann der bisherige Topf der Pflanze zu klein geworden sein, die Pflanze hat ihr Wachstum eingestellt, oder die Blumenerde muss dringend erneuert werden. In den folgenden Zeilen halten wir ein paar Tipps bereit, in denen erklärt wird, was es beim Umtopfen von Pflanzen zu beachten gilt.

Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen

Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen ist das Frühjahr, und zwar kurz bevor die neuen Blätter beginnen auszutreiben und die Triebe zu sprießen. Ausnahmen bilden die Kamelie oder das Alpenveilchen, die erst im Spätwinter ihre Hauptblütezeit haben. Hier sollte man in jedem Fall bis zum Ende der Blüte warten. Orchideen oder Palmen wiederum sollten nach Möglichkeit gar nicht umgetopft werden, weil sie sehr wurzelempfindlich sind.




Einfache Kontrolle

Vom Umtopfen betroffen sind vor allem Jungpflanzen, die ihr Gefäß schnell durchwurzelt haben und dringend ein größeres Gefäß benötigen. Viele Jungpflanzen brauchen tatsächlich jedes Jahr ein größeres Gefäß. Bei älteren Pflanzen ist tatsächlich eine nährstoffarme, ausgelaugte Blumenerde der häufigste Grund für ein Umtopfen. Ob die Erde im Ballenbereich vollständig durchwurzelt ist, lässt sich mit einem vorsichtigen Herausheben der Pflanze am einfachsten kontrollieren. Noch eindeutiger wird es, wenn sich auf den ersten Blick erkennen lässt, dass die Proportionen zwischen Topf und Pflanze nicht mehr stimmen.

Der richtige Topf

Zunächst wir natürlich einmal ein neuer Topf benötigt. Dieser sollte so beschaffen sein, dass zwischen dem Wurzelballen und dem Rand des Topfes zwei bis drei Zentimeter Freiraum liegen. Und das sowohl zu den Seiten als auch nach unten. Auswählen kann der Pflanzenfreund zwischen Ton- und Kunststofftöpfen. Kunststofftöpfe sind leicht und sehr einfach zu reinigen. Dafür sind sie aber weniger standfest als Tontöpfe. Tontöpfe sind deutlich teurer in der Anschaffung, bieten neben der Standfestigkeit aber noch einige weitere Vorteile. Sie besitzen poröse Wände, durch die besser Luft und auch ganz geringe Mengen an Wasser durchdringen können. Dies bedeutet allerdings auch, dass Pflanzen in ihnen etwas häufiger gegossen werden müssen.

Die richtige Blumenerde auswählen

In einen guten Topf muss im nächsten Schritt auch gute Blumenerde gegeben werden. Gute Blumenerde bietet eine Menge an Vorteilen. Sie speichert Wasser und Nährstoffe und wirkt gegen schädliche Stoffe wie Kalk. Gute Blumenerde lässt sich vor allem an einem Faktor erkennen: am Preis. Billige Blumenerde hat das Probleme, dass sie schnell schimmelt, oft nicht richtig steril ist, und Trauermücken sich in ihr tummeln. Wer möchte, der kann sehr gut auf torfarme oder gänzliche torffreie Produkte bei Zimmerpflanzen setzen. Sie besitzen statt des Torfanteils Kompost, Holzfaser oder Rindenhumus. Wer solche Blumenerde verwendet, der leistet einen kleinen, aber wertvollen Beitrag zum Erhalt der Moore. Ob Torf in der Blumenerde enthalten ist oder nicht, lässt sich aus der Beschreibung auf der Verpackung entnehmen.

Spezielle Erden für spezielle Pflanzen

Für manche Pflanzen muss die Blumenerde besonders beschaffen sein. Dies gilt vor allem für Kakteen, Azaleen oder Orchideen. Für solche Pflanzen sollte die spezielle Erde gezielt gekauft werden.




So wird es gemacht

Die Pflanze wird samt Ballen aus dem alten Topf genommen. Die an der Pflanze noch hängende Erde wird soweit wie möglich abgeklopft. Etwas klebrigere Erdreste lassen sich ganz gut mit dem Finger herausdrücken oder abstreifen. In den neuen Topf wird eine Tonscherbe auf das Abzugsloch gegeben, damit dieses nicht verstopft. Auf die Scherbe wird etwas der neuen Erde gegeben und dann die Pflanze eingesetzt. Nun wird mit weiterer Erde aufgefüllt. Damit die Erde sich gleichmäßig verteilt und keine Hohlräume entstehen, empfiehlt es sich den Topf ein paar mal auf den Pflanztisch zu stoßen. Den Schlusspunkt setzt einer erstes Gießen im neuen Gefäß.

Düngen

Frische Blumenerde ist zunächst sehr düngerreich. Erst nach sechs bis acht Wochen muss wieder regelmäßig nachgedüngt werden.

 

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