Azalee
Die Blüte einer Azalee © Erich Westendarp/pixelio.de

 

Botanisch gesehen gehören Azaleen zur Gattung der Rhododendren aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Sie beeindrucken mit ihren Farben und ihrer opulenten Blütenpracht.




Die Pflege von Azaleen gilt als „mittelschwer“ und erfordert ein bisschen Detailwissen. Werden die Ansprüche der Pflanze beachtet, entwickelt sie sich in ihrer ganzen Schönheit und dankt es mit einer üppigen Blütenbildung.

Man unterscheidet zwei Sorten:

– die Zimmerazalee
– die Gartenazalee

Zimmerazaleen:

Beim Kauf einer Azalee sollte auf ausreichende Knospenbildung geachtet werden. Die spätere Farbe der Pflanze sollte schon erkennbar sein, idealerweise bei ungefähr 50 Prozent der Blüten. Die grünen Pflanzenteile sollten intensiv grün sein und keine braunen Stellen haben. Da Azaleen sauren Boden bevorzugen, sollte geeignete Pflanzerde aus dem Fachhandel verwendet werden.

Der ideale Zimmer-Standort ist hell, eher kühl und ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die maximale Temperatur liegt bei ca. 20° C, da die Pflanze sonst nicht gut gedeiht. Ein kühlerer Platz sorgt für eine längere Blütezeit. Ein wichtiger Faktor für gesunden Wuchs ist ausreichende Luftfeuchtigkeit, da die Pflanze in ihrem natürlichen Umfeld kühle und feuchte Wälder gewohnt ist. Durch regelmäßiges Einsprühen mit kalkarmem, zimmerwarmem Wasser (zum Beispiel aufgefangenem Regenwasser) erzielt man eine gute Wirkung.

Zimmerazaleen haben einen hohen Wasserbedarf, deshalb darf die Topferde nie ganz austrocknen. Regelmäßiges Gießen in kleinen Mengen hält das Erdwerk gleichmäßig feucht. Sollte der Topfballen einmal zu trocken geraten sein, hilft es, den ganzen Ballen in Wasser zu tauchen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Mit dem Düngen sollte man bei Azaleen eher zurückhaltend sein. Wird gedüngt, dann nur bei feuchtem Erdreich und in geringem Maße, weil sonst die empfindlichen Wurzeln Schaden nehmen.

Beachtet man diese Pflege-Tipps, zeigt die Azalee ihre herrliche Blütenpracht von Oktober bis April. Sie ist ein farbenfroher Winterblüher und setzt bunte Akzente in den dunklen Monaten.

Gartenazaleen

Azaleen für das Freiland müssen winterhart sein. Die ideale Pflanzzeit ist von März bis April oder von September bis November. Die Bodenbeschaffenheit sollte locker und sauer sein. Gartenazaleen vertragen auch leicht sonnige Standorte. Pralle Mittagssonne ist allerdings ungünstig. Auch Freilandazaleen müssen regelmäßig gegossen werden.

Beim Einpflanzen gibt man etwas Torf mit in das Pflanzloch. Vom Wurzelballen sollte der obere Teil noch zu sehen sein, daher wird er nur mäßig mit Erde bedeckt. Auf jeden Fall muss intensiv angegossen werden. Die Blütezeit einer Freiland-Azalee geht von Januar bis August.

Egal ob bei Zimmer- oder Gartenazaleen, müssen verblühte Knospen regelmäßig entfernt werden. So wird erneute Blütenbildung vorangetrieben.




Die dekorativen Blütengehölze sind ein Hingucker in jedem Garten.

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