Kies
Kies

 

Anstatt eines gepflasterten Weges setzen viele Hobbygärtner auf einen Kiesweg für den Garten. Ein solcher Weg lässt sich einfach, kostengünstig und schnell anlegen. Zudem wirkt er sehr natürlich und versiegelt den Boden nicht. Allerdings kommt es auf die richtige Planung und Ausführung an, damit der Weg sowohl funktional als auch elegant ist. Im Folgenden wird erläutert, was benötigt wird, um einen Kiesweg anzulegen und welche Arbeitsschritte ausgeführt werden müssen.

  • Einen Kiesweg anlegen
  • Vor- und Nachteile des Kieswegs
  • Das benötigte Material




Vor- und Nachteile eines Kieswegs

Im Vergleich mit einem Plattenweg bietet ein Kiesweg Vor- und Nachteile, wobei die Nachteile aber bei der Planung ausgeglichen werden können.

Vorteile

  • einfach und kostengünstig in der Anlage
  • natürliches Erscheinungsbild
  • bodenschonend und wasserdurchlässig

Nachteile

  • Unkraut kann durchwachsen
  • Randeinfassung ist nötig
  • Kies kann in den Boden absinken
  • lässt sich schwieriger abkehren
Ein Kiesweg im Garten
Ein Kiesweg im Garten

Den Weg planen

Bevor man einen Kieswe anlegen kann, muss der exakte Verlauf des Wegs festgelegt werden. Für kleine Gärten wird ein gerader Verlauf empfohlen, während in großen Gärten genügend Platz für Kurven und Kehren zur Verfügung steht. Ein bequem zu begehender Gartenweg sollte mindestens 80 Zentimeter breit sein. Die Breite solle so beschaffen sein, dass ein Rasenmäher, ein Schubkarre oder andere Gartengeräte darauf fortbewegt werden können. Seltener genutzte Seitenwege und Zugänge zu Beeten können eine geringere Breite von 50 bis 60 Zentimetern aufweisen.

Die Randeinfassung für den Gartenweg

Ein Gartenweg aus Kies benötigt eine fachgerechte und massive Randeinfassung. So wird verhindert, dass Kies auf Rasen und Beete gelangt oder dass Bodendecker, Stauden und Rasen in den Weg hineinwachsen können. Beim Anlegen der Einfassung besteht die Wahl zwischen verschiedenen Materialien, wie Betonsteine, Klinkersteine, Metallkanten, Rasenborde aus Beton oder Naturstein. Optisch passen Granitsteine, Natursteine oder Klinkersteine sehr gut zu einem Kiesweg. Die Steine werden in ein Betonbett gesetzt, so dass sie dauerhaft stabil bleiben. Einfacher und schneller geht es mit Metallkanten, die einfach in den Boden getrieben werden. Sie können außerdem fugenlos verlegt werden und verhindern auf diese Weise das seitliche Durchwachsen von Pflanzen auf den Gartenweg.

Welche Materialien werden für einen Kiesweg benötigt?

Für das Anlegen von Gartenwegen aus Kies werden die folgenden Baumaterialien benötigt:

  • Steine für die Randeinfassung
  • Unkrautvlies
  • Magerbeton
  • Füllsand
  • Splitt oder feinen Kies als Wegbelag

Welcher Belag eignet sich beim Anlegen eines Kieswegs am besten?

Nicht jede Art von Kies eignet sich dafür, einen Kiesweg anzulegen. Rundkörniger Kies gibt unter Belastung nach und sinkt mit der Zeit in den Boden. Feiner Splitt aus Granit oder Basalt ist scharfkantig und hält Druckbelastungen besser stand. Ein guter Gehkomfort wird mit gesiebtem Splitt in einer Korngröße zwischen zwei und fünf Millimetern erreicht.

Den Boden für den Kiesweg vorbereiten

Als erstes muss der Boden für die Anlage des Weges vorbereitet werden. Nachdem der Wegverlauf abgesteckt wurde, wird der Boden ausgehoben. Dafür wird zuerst der Rasen mit einem Spaten flach abgestochen. Der darunter befindliche Mutterboden wird auf rund fünf Zentimeter Tiefe ausgehoben. Das Planum muss gerade und eben gestaltet werden. Anschließend wird das Unkrautvlies auf der gesamten Fläche ausgelegt. Das Vlies verhindert das Durchwachsen von Unkraut sowie das Absinken von Kies in den Boden. Es wird nicht nur auf die Wegfläche, sondern auch unter die geplante Einfassung gelegt.




Anlegen der Randeinfassung

Die Einfassung wird aus Zement, Wasser und Bausand, Magerbeton angemischt. Die Randeinfassung wird mit der Masse befüllt. Anschließend werden die Steine so hineingesetzt, dass sie gerade nebeneinander stehen und sich auf gleicher Höhe befinden. Eine Randeinfassung aus Metall- oder Stahlkanten benötigt kein Betonbett. Sie wird einfach mit einem Kunststoffhammer in den Boden getrieben.

Das Auftragen des Wegbelags

Im letzten Schritt werden die Wegfläche gleichmäßig mit Kies oder Splitt aufgefüllt. Das Material wird dafür mit einer Schubkarre transportiert, ausgekippt und dann mit einem Rechen verteilt. Es ist darauf zu achten, dass der Belag bündig mit der Randeinfassung abschließt. Die Kiesschicht sollte rund fünf Zentimeter hoch sein. Am Ende wird glattgedrückt. Wer möchte, der kann den Kies zudem noch mit einer Rüttelplatte verdichten.

 

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar.

  1. Vielen Dank für die Tipps, wie man einen Kiesweg im Garten anlegt. Eine tolle Idee, Schüttgüter wie Kies für einen Wegbelag zu nutzen! Gut zu wissen, dass nicht jede Kiesart dazu geeignet ist einen Weg zu bauen!

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