Zwei Handvoll Muttererde © Sabine Weiße/pixelio.de

 

Die Empfehlung, Mutterboden, auch als Oberboden bekannt, im Garten für ein üppiges Pflanzenwachstum zu verwenden, ist kein großes Geheimnis. Insbesondere bei neu angelegten Beeten oder Grundstücken kommt man um sie nicht herum. Doch worum handelt es sich eigentlich bei Mutterboden und wofür findet er im Garten Verwendung? Diese Fragen werden im nachfolgenden Text beantwortet.




Mutterboden – die Definition

Der Mutterboden hat seine Bezeichnung daher, weil er als Mutter der Pflanzen angesehen wird. Es handelt sich hierbei um die oberste Erdschicht, welche als besonders gehaltvoll gilt. Entstanden ist diese Schicht über mehrere 1000 Jahre. Ursprünglich bestand die Erdkruste ausschließlich aus nacktem Gestein, das durch die Einwirkung von Wind, Regen, Wasser und Sauerstoff in immer kleiner werdende Körnchen abgeschliffen wurde. Die Muttererde speichert nicht nur Wasser, sondern enthält zahlreiche für die Pflanzen wichtige Nährstoffe. Ferner liefert sie den Wurzeln der Pflanzen Sauerstoff. Im Ackerbau ist der Mutterboden als Ackerkrume bekannt. Seine Zusammensetzung beinhaltet Humus, Kies, verschiedenste Bakterien und andere Kleinstlebewesen, Stickstoff sowie Sand und weitere mineralische Bestandteile.

Muttererde findet im Garten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Aufgrund der vielen Qualitäten, die der Mutterboden besitzt, ist er für einen erfolgreichen Gartenbau unerlässlich. Er ist auf jedem Grundstück, zumeist als eine 20 bis 30 Zentimeter dicke Schicht vorhanden. Die Erde findet vor allem im Ausgleich von Unebenheiten im Gelände Verwendung. Ferner wird Muttererde zum Gemüseanbau und als Unterschicht für den Rasen eingesetzt. Wem es an Mutterboden im Garten fehlt, der kann diesen im Baumarkt in Säcken kaufen oder in noch größeren Mengen sich von einem Fachhändler liefern lassen.

Gewinnung von Muttererde

Muttererde fällt stetig an, etwa, wenn bei einem Neubauprojekt ein Aushub ansteht. Ausgehoben wird sie dort, weil sie nicht tragfähig ist, also kein Haus oder keine Straße auf ihr halten würde. Was vielfach unbekannt ist, ist dass Bauunternehmen nach dem Aushub verpflichtet sind, den Mutterboden getrennt vom Unterboden zu lagern und ihn wiederzuverwerten. Ebenso wenig ist vielen bekannt, dass es in Deutschland einen durch Gesetz geregelten Bodenschutz gibt. Die wichtigsten Merkmale werden im sogenannten Bundes-Bodenschutzgesetz geregelt (BbodSchG). Im dazugehörigen Paragraphen 1 heißt es: „Die Funktionen eines jeden Bodens, in den durch menschliche Tätigkeiten eingegriffen wird, sind nachhaltig zu sichern oder nach dem Eingriff wieder herzustellen.“




Dunkle Farbe zeugt von guter Qualität

Um die verschiedenen Arten von Muttererde zu differenzieren, werden sie klassifiziert. Dabei werden zahlreiche Kriterien berücksichtigt. Dazu zählen vor allem der Anteil an organischem Material, Humusgehalt, Nährstoffgehalt und pH-Wert sowie die Wasserdurchlässigkeit.
Jede Art an Muttererde ist für bestimmte Pflanzen unterschiedlich gut geeignet. Allerdings ist es für weniger erfahrene Gartenbesitzer äußerst problematisch, die jeweiligen Klassifizierungen voneinander zu unterscheiden. Fernab dieser Klassifizierungen sollte beim Kauf jedoch darauf geachtet werden, dass die Erde keinerlei Glas, Plastik oder Schutt beinhaltet. Zudem sollte die Muttererde eine möglichst dunkle Farbe besitzen. Ist die Erde hell, kann davon ausgegangen werden, dass es sich nicht ausschließlich um eine Oberschicht handelt, sondern es sich um eine Mischung aus Oberboden und Unterboden handelt.

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