Zierrasen
Ein gesunder Rasen muss gelegentlich auch mal gekalkt werden.

 

Ein optimaler Rasen sollte nicht nur unkrautfrei sein, sondern der Boden muss auch den richtigen pH-Wert aufweisen. Rasenkalk ist dabei ein probates Mittel, um einem übersäuerten Boden entgegenzuwirken und den Graspflanzen ein optimales Wachstum im angestrebten Milieu zu ermöglichen.




Dabei muss für das Kalken das optimale Mittel gefunden werden, das zum Boden und auch zu den Pflanzen passt, die auf ihm wachsen. Dabei bietet der Markt eine breite Palette an Mitteln an, die in Preis und Wirkung unterschiedlich sind.
Zudem muss im Zuge des Kalkens auch den Ursachen einer Übersäuerung des Bodens auf den Grund gegangen werden.

Der optimale Zeitpunkt

Eine gelegentliche Messung des pH-Wertes des Bodens ist unumgänglich für die optimale Pflege des Rasens. Zeigt die Messung einen sauren Wert an, ist ein Kalken geboten.
Dabei ist dies immer eine ergänzende Maßnahme; das fachgerechte Vertikutieren und Mähen (nicht zu oft und nicht zu kurz) gehören ebenso zur Pflege einer schönen Rasenkultur wie eine korrekte Düngung und Bewässerung.

Ist der pH-Wert auffallend gering (weniger als 5,3) kann eine Kalkgabe schnelle Abhilfe schaffen. Dabei sollte eine Kalkgabe nach dem Vertikutieren erfolgen.

Dosierung und Vorsichtsmaßnahmen

Die Menge des verwendeten Kalks und seine Dosierung richten sich nach der Art des Bodens und seinem pH-Wert. Angegeben sind hier die Bodenschwere, der Grenzwert in pH und die empfohlene Dosis pro Quadratmeter beim Kalken:

– Leicht / bis 5,3 / 150-200g/ bis 5,7 / 120-180g
– Mittel / bis 5,7 / 300-400g/ bis 6,5 / 180-250g
– Schwer / bis 6,3 / 400g/ bis 6,9 / 250-300g

Dabei ist ein gleichmäßiges Verteilen wichtig. Auch dem Rasen benachbarte Pflanzen müssen beachtet werden. Nicht alle Pflanzen vertragen Rasenkalk gut.
Anschließend sollte der Kalk ein wenig in den Boden eingearbeitet werden, da er bei Feuchtigkeit verklebt und so seine gleichmäßige Verteilung einbüßen würde.

Die verschiedenen Arten des Rasenkalks

Das am häufigsten zu sehende Produkt ist schlichtes Calciumcarbonat. Dieses milde Mittel hat die Eigenschaft, in pH-neutralen Milieus kaum noch löslich zu sein. Da ein solcher Boden ja das Ziel ist, ist eine Gabe mit Calciumcarbonat selbstregulierend.
Zudem ist das Mittel günstig.

Calciumoxid, ein weiteres Mittel, das verwendet werden kann, trägt den unschönen Beinamen „Ätzkalk“. Zur reinen Behebung des pH-Wertes einer Bodenmasse mag er taugen. Aber er greift auch Pflanzen und Bodenlebewesen an. Für den den Gebrauch am Rasen ist er nicht zu empfehlen.




Rasenkalk wird auch durch eine Palette an Zusatzstoffen ergänzt. Dies erhöht vor allem den Preis. Beim Kauf empfiehlt es sich, sich die Inhaltsstoffe des Mittels durchzulesen und aufkommende Fragen mit dem Fachpersonal oder per E-Mailanfrage – wenn online gekauft wird – zu klären.

 

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