Rasentrimmer im Einsatz

 

Als in den 70er-Jahren der erste Rasentrimmer auf den Markt kam, atmeten viele Hobbygärtner auf. Brauchten sie nun nicht mehr stundenlang auf den Knien ausharren und mit einer langen Kantenschere ihre Rasenkanten bearbeiten.




So funktionieren Kantenschneider

Es spielt keine Rolle, welchen Antrieb ein Rasentrimmer, der auch unter dem Namen Kantenschneider bekannt ist, besitzt. Alle Geräte sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Ein langer Stab, der idealerweise höhenverstellbar ist und sich so der Körpergröße des Nutzers anpassen lässt, ist am unteren Ende mit einer Scheibe oder einem Faden ausgestattet. Die Gefahr von Verletzungen durch Steine oder Äste wird durch einen Schutz aus Kunststoff gebremst. Durch das Betätigen des Motors wird die Scheibe oder der Faden in Gang gesetzt und rotiert anschließend in einer zügigen Geschwindigkeit um die eigene Achse. Die feinen Grashalme sind im Nu gestutzt. Auch unliebsame Pflanzen wie Brennnesseln oder dünne Äste lassen sich mit einem Rasentrimmer ohne Probleme kurz schneiden. Nutzer sollten aber genau nach den Empfehlungen der Hersteller vorgehen.

Einige Geräte sind mit einem Rad ausgestattet. Das hat den Vorteil, dass der Trimmer nicht getragen werden muss. Er lässt sich ohne Mühe rollen. Große Rasentrimmer mit schwerem Motor verfügen über Tragegurte, die ein ergonomisches Arbeiten ermöglichen. Die Last liegt dann auf den Schultern und der Rücken wird kaum beansprucht.

Rasentrimmer mit Elektromotor oder Akkuantrieb

Für kleine Flächen sind beide Antriebsarten geeignet. Bei Geräten mit Stromanschluss muss zusätzlich ein langes Stromkabel angeschafft werden und eine Steckdose im Arbeitsbereich vorhanden sein. Sollen große Flächen bearbeitet werden, dann ist das Verlegen des Kabels mitunter lästig. Der Vorteil ist, dass diese Geräte per Knopfdruck sofort einsatzbereit sind. Je stärker ihr Motor, desto effektiver arbeiten sie. Mit ihnen stellt selbst Wildwuchs unter Bäumen kein Problem dar.

Bei akkubetriebenen Geräten muss kein langes Kabel angeschafft werden. Die Steckdose in der Nähe ist ebenfalls nicht erforderlich. Es gibt mittlerweile recht starke Akkus, die auch bei langem Gras akzeptable Schnittergebnisse zeigen. Fakt ist aber auch, dass diese Geräte schnell an ihre Grenzen kommen. Während elektrische Trimmer in der Lage sind, auch größere Rasenflächen zu stutzen, müssen Akkugeräte zwischendurch aufgeladen werden. Das Laden geht zügig voran und wer die Zeit für eine Pause nutzt, wird mit dem Rasentrimmer zufrieden sein. Er schneidet nicht nur Rasenkanten. Auch schwer erreichbares Unkraut unter Bäumen oder in der Hecke lässt sich mit ihm beseitigen.

Verschiedene Modelle finden Sie übrigens hier: https://www.gartenmagazin.net/rasentrimmer-test/

Das sollte beim Einsatz der Rasentrimmer beachtet werden

Nach jedem Gebrauch muss das Gerät gereinigt werden. Das kann per Hand oder mit einem Spachtel erfolgen. Selbst bei trockener Witterung ist das Gras feucht und setzt sich im Gehäuse ab. Der Faden darf nicht in der Spule sitzen, sondern muss einige Zentimeter außerhalb zu sehen sein. Die Kontrolle, ob er unbeschädigt ist, sollte vor jedem Einsatz erfolgen. Festes Schuhwerk ist auch bei höheren Temperaturen wichtig. Sandalen oder gar Flipflops sind ungeeignet. Beim Kantenmähen muss die Konzentration ganz auf die Arbeit gerichtet sein. Ablenkungen können fatale Folgen haben.




Bei großen Geräten, die mit Benzinmotoren – die dritte Variante der Rasentrimmer – angetrieben werden, sind Augen- und Ohrenschutz ein Muss. Mit Benzin angetriebene Geräte sind zwar sehr kraftvoll und auch leistungstark, haben aber einige Nachtteile. Die Maschinen sind deutlich schwerer, zudem laut und unökologisch.

Anschaffungskosten für einen Rasenkantenschneider

Rasentrimmer werden zwischen 15 und über 800 Euro im Fachhandel angeboten. Mit einem Stromkabel betriebene Geräte sind häufig etwas preiswerter, allerdings muss die Anschaffung des Stromkabels miteinkalkuliert werden. Wichtig beim Kauf ist, auf eine hochwertige Verarbeitung und einen leistungsstarken Motor zu achten. Fällt die Wahl auf ein akkubetriebenes Gerät, dann sollte der Akku möglichst leistungsstark sein. Ist dies nicht der Fall, dann kann das Arbeiten mit dem Rasentrimmer schnell ineffektiv werden. Eine Alternative kann natürlich der Kauf eines zweiten Akkus sein.

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