Schattenrasen
Schattenrasen © Didgeman/pixabay.com

 

In nahezu allen Gärten gibt es mehr oder weniger beschattete Plätze. Je weniger Licht dort an Boden heranreicht, desto mehr Probleme hat der Gärtner, eine durchgehende Rasenschicht anzusiedeln. Egal, ob das Licht des Blätterdaches eines großen Baumes nur vereinzelte Lichtstrahlen in Richtung Boden durchdringen lässt oder aber ein Gebäude gerade den Teil des Rasens beschattet, der dem Gärtner besonders am Herzen liegt – solche Bereiche sind eine kleine Herausforderung. Herkömmliche Rasensorten sind mit schattigen Gegebenheiten schnell überfordert. Für einen dauerhaften, dichten Bewuchs braucht es dort den sogenannten Schattenrasen.




Anspruch und Aussaat

Die Unterschiede im Anbau von Schattenrasen zu normalem Rasen sind nur gering. Der Gärtner sollte von Anfang an berücksichtigen, dass diese Art Rasen mit härteren Bedingungen zu kämpfen hat. Die Aussaat erfolgt möglichst rasch nach der Winterzeit. Der Grund dafür ist, dass auf diese Weise zumindest beim Anbau unter Bäumen und Büschen möglichst viel Sonnenlicht genutzt werden kann. Früh im Jahr sind diese gerade erst dabei, ihre Blätter auszubilden. Das verschafft dem Schattenrasen genügend Vorsprung, um sich auf die lichtarme Zeit im Sommer vorzubereiten. Zu bekommen sind die Samen ohne Probleme im gut sortierten Fachhandel.

Der pH-Wert des Bodens sollte neutral sein und bei einem Wert zwischen 6 oder 7 liegen. Bei besonders kargem Boden kann auch eine Analyse der vorhandenen Nährstoffe sinnvoll sein. So kann der Gärtner bei etwaigen Mängeln frühzeitig vorbeugende Maßnahmen leisten. Um dem Rasen bei der Ausbildung seiner Wurzeln zu helfen, sollte der Boden ein wenig aufgelockert werden.

Schutz und Pflege

Schattenrasen ist in der Regel sehr empfindlich. Anders als zum Beispiel beim Spielrasen, ist er nicht dazu gedacht, stark beansprucht zu werden. Seine Regenerationsfähigkeit ist geringer ausgeprägt als bei herkömmlichen Rasensorten. Das zeigt sich auch bei der Mahd. Er sollte erst dann mit einem Mäher in Berührung kommen, wenn er eine Höhe von mindestens zehn Zentimetern erreicht hat.
Zudem muss der Gartenbesitzer sich darauf einstellen, dass immer ein gewisser optischer Unterschied zum Rest des Rasens bestehen wird. Dies ist schon allein deswegen der Fall, weil der Rasen zu seinem Schutz nicht kürzer als sechs oder sieben Zentimeter geschnitten werden sollte. Wird er stärker gekürzt, leidet seine Vitalität unter der geringen Fotosyntheseleistung.

Um den Rasen in seiner Anfangszeit zu unterstützen, empfiehlt sich die Nutzung von bestimmten Düngemitteln, die speziell darauf ausgerichtet sind, einem neu angelegten Rasen die bestmögliche Unterstützung für ein kräftiges Grundwachstum zur Verfügung zu stellen.

Schattenrasen hat einen hohen Wasserbedarf. Während der kühleren Monate kann die Wassermenge oft noch über Regenfälle abgedeckt werden. In den Sommermonaten steigen die Temperaturen jedoch zu stark an. In dieser Zeit muss der Rasen regelmäßig mit Flüssigkeit versorgt werden, ansonsten verkümmert er. Für eine optimale Versorgung bewässert der Gärtner den Rasen je nach Wetter ein- bis zweimal pro Woche.




Bei aller Pflege kann es jedoch passieren, dass auch ein Schattenrasen nicht mehr mit den herrschenden Lichtverhältnissen fertig wird. Wie jede andere Pflanze benötigt auch er ein gewisses Maß an Licht. Andernfalls verkümmert er. Ecken und Winkel, die zu jeder Zeit in nahezu vollständiger Dunkelheit liegen, dürften auch die meisten Schattenrasensorten überfordern.

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