Ein Terrassenboden
Ein Terrassenboden aus Douglasie.

 

Wer im Garten über eine Holzterrasse verfügt, hat gleich mehrere Vorteile: die Holzterrasse sieht klasse aus und macht den gesamten Bereich gleich noch ein bisschen gemütlicher. Zwar werden meistens Fachfirmen mit dem Bau dieser Holzterrasse beauftragt – aber wer handwerklich ein bisschen geschickt ist, kann es auch selber machen. Wir zeigen, wie!




Die richtige Planung

Als erstes gilt wie bei anderen Projekten dieser Größenordnung: Nehmen Sie sich die Zeit für eine vernünftige, gründliche und zu Ende gedachte Planung. Fertigen Sie vor Baubeginn eine genaue Zeichnung des Projektes an. Messen Sie dafür die für die Terrasse vorgesehene Fläche exakt aus, zeichnen Sie dann mit Bleistift und Lineal eine maßstabsgerechte Draufsicht. Jede einzelne Diele sollte darin berücksichtigt sein, ebenso wie die Unterkonstruktion für die Holzterrasse; denken Sie auch an die Abstände zwischen den Brettern. Rechnen Sie im Zuge dieser Planung aus, wie viele Holzdielen Sie benötigen. Planen Sie die Größe Ihrer Holzterrasse so, dass Sie nach Möglichkeit keine Diele der Länge nach durchsägen müssen. Lässt sich das nicht vermeiden, sollten Sie diese Diele mit einer Tischkreissäge samt Führungsschiene durchsägen (oder, noch einfacher, im Baumarkt zusägen lassen).




Das richtige Holz

Von großer Bedeutung ist auch die Frage des Holzes – auch hier kann man vieles falsch machen. Als beliebt und sehr gut geeignet für Holzterrassen gilt Bangkirai, ein Tropenholz aus Südostasien. Diese Holzart, die einen rotbraunen Farbton aufweist und sehr schwer ist, hat vor allem den großen Vorteil, sehr witterungsbeständig zu sein. Ebenfalls gut geeignet sind auch andere tropische Holzarten mit vergleichbaren Eigenschaften (aber anderen Farbtönen), wie Teak, Garapa oder Massaranduba, Garapa oder Teak. Aber auch Holz aus heimischer Forstwirtschaft ist geeignet: Relativ dauerhaft und auch um einiges günstiger als Bangkirai sind Terrassendielen aus Douglasie oder Lärche. Noch haltbarer, aber auch teurer ist Robinienholz.

Die richtigen Maße

Terrassendielen werden meistens im Zuschnitt in 14,5 Zentimeter Breite und 2,1 bis 3 Zentimetern Stärke angeboten. Die Länge variiert zwischen 245 und knapp 400 Zentimetern. Wenn Ihre Terrasse breiter ist und Sie ohnehin in jeder Bahn zwei Dielen verlegen müssen, sollten Sie am besten kürzere Bretter kaufen, da sich diese besser transportieren und verarbeiten lassen. Die Trägerbalken für die Holzdielen sollten eine Mindeststärke von 4,5 mal 6,5 Zentimeter haben, der Abstand zwischen den Balken sollte maximal 60 Zentimeter betragen.

Die richtigen Schrauben

Achten Sie darauf, dass alle sichtbaren Schrauben und Metallteile, die Sie einsetzen, aus Edelstahl sind. Denn: „Normale“ Holzschrauben können durch die Feuchtigkeit korrodieren, wodurch das Holz hässliche Flecken bekommt. Optimal ist eine Schraubengröße von 5 mal 50 Millimeter. Im Fachhandel sind Schrauben erhältlich, die speziell für Holzterrassen entwickelt wurden. Sie weisen eine Bohrspitze auf, die besonders leicht in das Holz eindringt, und werden mit einem Vielzahn-Inbus eingeschraubt.

Und so geht’s

Der schwierigste Arbeitsschritt beim Bau einer Holzterrasse ist die Tragekonstruktion, für die es unterschiedliche Bauweisen gibt. Meistens wird eine Unterkonstruktion mit Betonsteinen auf kleinen Fundamenten empfohlen – diese ist recht preiswert und nicht so starr. Heben Sie gemäß Ihrer Zeichnung entlang der oberen Abschlusskante die Fundamentlöcher aus. Sie sollten rund 20 mal 20 Zentimeter groß und 40 Zentimeter tief sein. Dann verfüllen Sie die Fundamentlöcher mit erdfeuchtem Beton und verdichten diesen gründlich. Legen Sie als nächstes ein Kunststoffvlies über die fertigen Fundamente – dieses schützt Unkrautwuchs. Platzieren Sie pro Fundament jeweils einen Sockelstein aus Beton darauf.

Kies und Tragebalken

Erst dann, wenn der Beton richtig ausgehärtet ist, sollten Sie die gesamte Fläche mit einer etwa fünf Zentimeter hohen Schicht Kies abdecken. Anschließend legen Sie die Tragebalken auf. Zwischen Balken und Sockelstein sollten Sie ein Stück Teichfolie mit glatter Oberfläche auflegen – sie sorgt dafür, dass keine Feuchtigkeit in den Stein einzieht.

Jetzt kommen die Dielen

Jetzt endlich kommen die Dielen an die Reihe. Legen Sie die erste Diele auf die Tragekonstruktion und richten Sie sie exakt rechtwinklig aus. Danach befestigen Sie die Diele an jedem Tragebalken vorne und hinten mit je einer Schraube. Seien Sie beim Verschrauben sehr sorgfältig: Alle Schrauben sollten genau auf einer Linie sein. Befestigen Sie einen speziellen Senker am Bohrer – so wird die Mulde für den Schraubenkopf in einem Arbeitsgang mit ausgefräst. Aus Gründen des Holzschutzes wird empfohlen, bei jeder Verschraubung zwischen Diele und Trägerbalken eine drei Millimeter starke Kunststoffscheibe aus Polyamid einzufügen. Achten Sie am Ende auf eine gerade Abschlusskante! Den letzten Kick können Sie Ihrer Holzterrasse dann mit Schmirgelpapier und Schleifklotz oder einem Schwingschleifer geben.

 

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