Hühner im Stall
Hühner im Stall

 

Hühner zu halten ist eine schöne Sache – nicht nur wegen der Eier. Allerdings ist eine artgerechte Haltung unabdingbar, was unter anderem auch reichlich Auslauf bedeutet. Und außerdem: Schützen Sie Ihre Hühner vor den natürlichen Fressfeinden!

  • So sollte ein Hühnerstall beschaffen sein
  • So viele Tiere können Sie halten
  • Schutz vor den Fressfeinden




Die Platzfrage

Auf einem Quadratmeter Stallfläche sollten maximal drei Tiere gehalten werden – das ist das Mindestmaß an Fläche, diese darf gerne größer sein. Dazu brauchen Sie für Ihre Tiere eine Tränke, ein Sandbad, eine ordentliche Futterstelle und nicht zuletzt Lege-Nester. Bedenken Sie außerdem, dass die nachts auf Sitzstangen in etwa einem Meter Höhe schlafen; tagsüber halten Sie sich gerne im Freien auf. Wer Hühner im Garten halten möchte, sollte mindestens fünf, besser zehn Quadratmeter pro Tier kalkulieren.

Der Stall

Sie können Ihren Hühnerstall neu bauen, können aber auch auf Vorhandenes zurückreifen. Viele Gartenhäuser eignen sich erstklassig als Hühnerstall und müssen nur ein wenig angepasst werden. Wichtig ist vor allem, dass das Hühnerhaus gut belüftet ist – und dass die Tiere neben Sitzstangen und Nestern auch einen Zugang zu sauberem Futter und Wasser haben. Generell gilt: Je größer der Stall, desto besser, denn das freut nicht nur die Hühner, sondern erlaubt dem Halter ein bequemes Arbeiten bei der täglichen Stallhygiene.

Der Auslauf

Jedem Huhn sollten dabei gut zehn Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen. Idealerweise besteht der Auslauf dann aus einer Rasenfläche und einer Scharrfläche. Die Rasenfläche sollte man aber aufteilen, denn: wenn man der Hühnerschar die gesamte Grünfläche für ihren Futtersuchtrieb anbietet,  wird der Rasen schnell in eine unansehnliche Brachlandschaft verwandelt. Als sogenannter „Portionsrasen“ kann sich die Fläche aber immer wieder erholen.  Zur Einfriedung: Je agiler die Hühner sind und je besser die Flugfähigkeit der Rasse, desto höher muss der Hühnerzaun sein. Ein wichtiger Aspekt bei der Zaunwahl ist der Maschenabstand. Sind Nachzuchten geplant, sollten die Maschen so gewählt werden, dass die Küken nicht hindurchschlüpfen können.

Wie viele Hühner?

Hühner sind sehr soziale Tiere und leben in Gruppen zusammen. Wer Hühner im Garten halten möchte, braucht also mindestens zwei Tiere – besser sind mehr. Und es gilt zu bedenken: Ein Huhn, so klein es auch sein mag, benötigt Platz. Je mehr Hühner angeschafft werden sollen, desto mehr Platz muss ihnen zur Verfügung gestellt werden. Beachten Sie auch, dass, wenn sich die Hühner frei im Garten bewegen, sie kaum Rücksicht auf Beete nehmen. Besser ist daher ein eigener Bereich im Garten, der den Hühnern zugewiesen und entsprechend eingefriedet ist (siehe oben).

Wind und Wetter

Nasskaltes Wetter mögen Hühner ganz und gar nicht. Also brauchen Sie entweder einen Stall oder eine überdachte Fläche im Freilauf, die sie vor Wind und Regen schützt. Am besten ist natürlich beides, zumal es den Tieren nicht gut tut, wenn Sie sich den ganzen Tag im Matsch bewegen müssen.

Die Fressfeinde

Zu den natürlichen Fressfeinden der Hühner gehören der Fuchs, das Wiesel und der Marder, aber auch die Ratte und Raubvögel wie der Habicht. Vor diesen gilt es Ihre Hühner zu schützen, aber auch vor unseren sonst so geliebten Lieblings-Haustieren Hund und Katze. Gerade letztere spielen die Zweibeiner gerne mal zu Tode, speziell, wenn es sich um Küken handelt.




So sichern Sie den Stall

Nehmen Sie den Angreifern die Durchschlupfmöglichkeiten – wo ein Huhn hindurchpasst, hat in der Regel auch ein Marder kein Problem. Die Lösung ist ein rundherum geschlossener Stall, in den die Hühner während der Nacht eingesperrt werden. Achten Sie darauf, dass auch von oben keine Lücken offen bleiben. Vorsicht ist auch bei einer Drahtumzäunung, beziehungsweise einem Netz geboten. Diese sollten so stark sein, dass sie einem Angriff durch Marderzähne standhalten. Passen Sie aber auch tagsüber auf, denn zum Beispiel Füchse greifen auch dann gerne an! Das gilt auch für die Raubvögel: Der wirksamste Schutz ist hier ein gespanntes Netz. Habichte lassen sich zudem durch bunte Bänder und reflektierende Kugeln abschrecken.

 

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