Eine gepflegte Rasenfläche
Eine gepflegte Rasenfläche erfordert immer etwas Arbeit.

 

Der eigene Garten ist für viele Haus- und Grundstücksbesitzer das Größte: Man kann sich – idealerweise schön umrahmt von Bäumen, Sträuchern und blühenden Pflanzen – bei schönem Wetter auf der Liege oder in der Hängematte räkeln, man kann mit den Kindern Fußball spielen, mit dem Hund herumtoben oder mit Freunden grillen. Oder man genießt einfach nur von der Terrasse aus den Ausblick auf das satte Grün des Rasens.

  • Richtig bewässern
  • Richtig düngen
  • Richtig mähen




Verschiedene Fehlerquellen

Man kann aber – und auch das ist ein Teil der Wahrheit – bei der Pflege des Rasens sehr viel falsch machen. Die größten Fehlerquellen sind der Umgang mit dem Wasser, falsches (oder zu seltenes) Düngen sowie die Häufigkeit des Rasenmähens. Auch der Vertikutierer wird häufig zu niedrig eingestellt. All dies kann schnell zu Lücken in der Grasnarbe, zu ausuferndem Wuchs von Unkraut oder zu unschön verfärbten gelbbraunen Flächen und damit (im schlimmsten Fall) zu verbrannten Rasenflächen führen. Im Folgenden stellen wir diese Fehlerquellen im Einzelnen vor – und geben Tipps, wie diese Fehler vermieden werden können.

Wasser, Wasser, Wasser

Um eine optimale Pflege des Rasens zu gewährleisten, ist das regelmäßige Gießen des Rasens das A und O, gerade angesichts der immer heißer werdenden Sommer in den letzten Jahren. Viele Rasenbesitzer gießen ihr Grün schlicht zu selten oder stellen bei der Bewässerung eine zu geringe Menge ein. Hier gilt: Ein Boden, der regelmäßig mit Wasser (und auch mit Dünger!) versorgt wird, gibt den Rasenpflanzen in der Regel genug Kraft, dass sie nicht absterben. Ebenfalls fatal: wenn man den Rasen im Sommer zur Mittagszeit gießt, wenn die Sonneneinstrahlung am Stärksten ist. Ein Wassertropfen kann dann wie ein Brennglas wirken und die Verbrennungsgefahr noch erhöhen.

Wie ist das mit dem Düngen?

Obwohl sich manche Zweifel an der Notwendigkeit des Düngens halten, gilt unter den meisten Experten der Grundsatz, dass man seinen Rasen drei- bis viermal im Jahr düngen sollte – bedarfsgerecht. Denn: Wer auf Rasendünger verzichtet, verschafft dem Unkraut mehr Platz. Letzteres braucht nämlich weniger Nährstoffe als die Rasengräser, die dadurch vom Unkraut schnell verdrängt werden können. Der Rasendünger sollte dabei so gleichmäßig wie nur möglich angebracht werden. Als besonders professionell gilt das vorherige Durchführen einer Bodenanalyse, um herauszubekommen, welchen konkreten Nährstoffbedarf die Gräser haben. Gedüngt werden sollte dann am besten mit einem Langzeit-Dünger, der einen hohen Gehalt an Eisen, Kalk und Kalium aufweist. Als ideal gilt es, die erste Rasendüngung im Frühjahr vorzunehmen (gleich nach dem ersten Mähen!) und im Juni oder Juli, wenn die Gräser am stärksten wachsen, „nachzulegen“. Eine dritte Düngung sollte dann im Bedarfsfall im August erfolgen, eine vierte im Herbst, konkret zwischen Mitte September und Ende Oktober – dies ist dann die sogenannte Herbstdüngung. Es gibt spezielle Herbstrasendünger, die einen besonders hohen Kaliumanteil haben, der wiederum die Frosthärte der Gräser erhöht. Damit schafft er die Voraussetzungen dafür, den Rasen gewissermaßen winterfest zu machen.

Regelmäßig den Rasen mähen!

Einer der häufigsten Fehler ist es, den Rasen zu selten zu mähen. Macht man dies in einem zu großzügigen Rhythmus, schneidet man zu viel der so genannten Blattmasse ab; die Gräser können dann nicht so viele Ausläufer ausbilden, in den Lücken der Grasnarbe breitet sich wiederum Unkraut wie Klee oder Ehrenpreis aus. Idealerweise mäht man den Rasen einmal pro Woche, zur Hauptwachstumszeit im späten Frühling oder frühen Sommer – also im Mai und Juni – nach Möglichkeit sogar zweimal pro Woche. Natürlich spielt auch das Wetter eine Rolle dabei, wie oft und wann man mäht, ebenso das verwendete Saatgut, sprich, der Rasen selbst. Die Mähhöhe sollte dabei so eingestellt werden, dass die Gräser maximal um ein Drittel gekürzt werden. Ist der Rückschnitt zu stark, benötigen die Triebe viel Zeit, um zu regenerieren; das leistet wiederum dem Unkraut Vorschub.




Fehler beim Vertikutieren

Auch beim Vertikutieren werden gerne Fehler gemacht – etwa, wenn der Vertikutierer zu niedrig eingestellt ist. In diesem Fall dringen die Messer des Gerätes zu tief in die Erde ein, was das Wurzelwerk der Gräser beschädigen kann. Hier gilt es als ideal, wenn die Schlitze in der Grasnarbe nicht niedriger als maximal drei Millimeter sind.

 

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