Ein rosa blühendes Alpenveilchen
Ein rosa blühendes Alpenveilchen.

 

Alpenveilchen gehören als wahre Blütenwunder zu den beliebtesten Pflanzen der Deutschen – egal in welcher Farbe, ob in weiß, pink oder rot, ob als Zimmerpflanze) oder auch in Gärten. Letzteres wird immer beliebter – aber nicht jeder weiß, dass viele Arten der  Alpenveilchen auch winterhart sind und sich richtig gut für geschützte Beete oder auch absonnige Steingärten eignen. Allerdings: Sie wollen richtig gegossen werden. Wir zeigen, wie das geht!

  • Botanische Fakten zum Alpenveilchen
  • Die Anpflanzung
  • Alle Tipps rund ums Gießen




Wissenswertes

Es gibt 17 verschiedene Arten der Gattung Alpenveilchen (botanischer Name: Cyclamen), deren Herkunft im Mittelmeerraum und in Kleinasien liegt. Die Alpenveilchen sind ausdauernde krautige Pflanzen, die flache runde Knollen bilden, die wiederrum an der Erdoberfläche sitzen (manchmal auch darunter). Wenn man sie ungestört wachsen lässt, werden ihre Knollen immer größer. Die Pflanzen stehen unter Naturschutz – so ist es verboten, sie an wilden Standorten auszugraben. Bei uns bekannt sind vor allem das wintergrüne Vorfrühlings-Alpenveilchen, das etwas später blühende Herbst-Alpenveilchen und nicht zuletzt das Zimmer-Alpenveilchen, das mit etwa 30 Zentimeter Höhe etwas größer wird als die zuvor genannten Arten.




Standort und Boden

Die Alpenveilchen, die draußen gepflanzt werden, sollten einen halbschattigen, geschützten oder absonnigen Standort erhalten. Frostempfindliche Arten sind als Zimmerpflanzen oder als Herbstbepflanzung auf Balkonen oder Terrassen gut aufgehoben. Alpenveilchen lieben humusreiche, etwas lehmige und kalkhaltige Böden, die allerdings speziell während der Ruhephase der Pflanzen nicht zu feucht sein sollten. Die Vorfrühlings-Alpenveilchen pflanzt man im frühen Herbst, die Sommer-Alpenveilchen im Frühling (März) und die Herbst-Alpenveilchen, etwas später, im April oder Mai. Die Knollen sollten dabei möglichst flach und maximal zehn Zentimeter tief in gelockerten Boden gepflanzt werden; bedecken Sie die Alpenveilchen nach der Pflanzung mit zwei bis drei Zentimetern Erde.

Das richtige Gießen

Ganz wesentlich ist das richtige Gießen, wobei es große Unterschiede zwischen den Arten gibt und auch darin, wie Sie Ihre Alpenveilchen halten.

So gießt man Zimmer-Alpenveilchen

Wer ein Alpenveilchen als Zimmerpflanze hat, sollte es am besten über den Untersetzer gießen. Geben Sie entkalktes, zimmerwarmes Wasser in den Untersetzer und stellen Sie dann die Pflanze hinein. Wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist, sollten Sie die Pflanze erneut gegossen werden. Schon beim Kauf eines Zimmer-Alpenveilchens sollten Sie den kompletten Topf im Tauchverfahren wässern (in einen Eimer stecken), denn in den meisten Fällen sind die Topfpflanzen sehr trocken. Aber geben Sie darauf Acht, dass die Knollen trocken bleiben!  Das Verfahren können Sie auch im Notfall anwenden, wenn die Alpenveilchen einmal zu trocken geworden sind.

Grundsätzliches zum Gießen im Zimmer

Die Alpenveilchen brauchen besonders viel Wasser, solange sie blühen. Sind sie abgeblüht, lässt der Durst nach; etwas Wasser benötigen sie dann aber immer noch. Achten Sie darauf, dass keine Staunässe entsteht. Gelbe Blätter können darauf hinweisen, dass die Pflanze zu viel Wasser bekommt – oder aber auch zu wenig. Stellen Sie sicher, dass das Wasser für Zimmer-Alpenveilchen enthärtet und möglichst zimmerwarm ist.

So gießt man Garten-Alpenveilchen

Im Gegensatz zu den Zimmer-Alpenveilchen gelten die winterharten Garten-Alpenveilchen als pflegeleicht und unkompliziert, eignen sich sogar zum Verwildern. Suchen Sie sich daher deshalb eine Stelle aus, die möglichst ruhig und frei von Störungen ist. Vorfrühlings- und Herbst-Alpenveilchen fühlen sich im lichten Schatten von Bäumen oder vor Hecken am wohlsten. Gießen müssen Sie die Freilandarten nur, wenn es zur Blütezeit extrem trocken sein sollte – ist der Boden ständig feucht, faulen die Knollen eher, weswegen auch ein Miteinander mit anderen häufiger zu gießenden Pflanzen nicht ideal ist.

Standort hat einen großen Einfluss

Der jeweilige Standort hat einen großen Einfluss darauf, wie viel Wasser ein Alpenveilchen braucht. Alpenveilchen lieben es kühl. Man kann sie nach der Blüte zur Weiterkultur umtopfen, ab Mitte Mai im Freien über den Sommer bringen und vor den stärkeren Nachtfrösten wieder reinholen – oder man kauft gleich neue Exemplare.

 

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