Ein hübscher Wintergarten
Ein hübscher Wintergarten direkt am Haus

 

Ein Wintergarten ist schön, aber gerade auch bei älteren Modellen kann er einiges an Energiekosten erzeugen. Scheint die Sonne an einem klaren Wintertag auf ihn, dann heizt er sich schnell auf und kann sogar noch Wärme in die angrenzenden Räume spenden. Ist es jedoch trüb draußen, dann muss er beheizt werden. Und dies kann unter Umständen ganz schön ins Geld gehen. In den folgenden Zeilen halten wir ein paar Energiespar-Tipps für den Wintergarten bereit.




Wärmeschutzglas verwenden

Wer einen Wintergarten neu errichten lässt, der sollte in jedem Fall darauf achten, Wärmeschutzglas zu verwenden. Dieses erspart das Heizen zwar nicht komplett, sorgt aber dafür, dass dieses reduziert werden kann. Außerdem sollte der Wintergarten mit einer richtigen Heizung ausgestattet werden, also keine Elektroheizung eingesetzt werden, da solche deutlich mehr Energiekosten erzeugen, als eine mit warmen Wasser betriebene Heizung. Wichtig ist dabei darauf zu achten, dass sich die Heizkörper separat steuern lassen. Dies geht etwa über ein Ventil und zusätzlich bei bestimmten Modellen auch über eine Handyapp. Wichtig ist, dass der Wintergarten nicht von der allgemeinen Heizabsenkung in der Nacht betroffen ist.

Ebenfalls ist vor der Errichtung eines Wintergartens zu raten, auf die richtige Standortwahl zu achten. Zu empfehlen ist in jedem Fall eine Ausrichtung Richtung Süden, weil der Wintergarten so am meisten Sonnenenergie einfangen kann. Die größten Energiefresser sind dagegen Wintergärten, die nach Norden ausgerichtet sind.

Die richtige Pflanzenauswahl treffen

Zu empfehlen ist außerdem, Pflanzen auszuwählen, die nicht dauerhaft auf warme Temperaturen angewiesen sind. So gibt es auch Pflanzen, die im Wintergarten gedeihen, wenn gar nicht geheizt wird. Geeignet sind etwa Hibiskuspflanzen, die Zwergpalme Chamaerops humilis, Gewürzlorbeer, die Tafel-Olive oder auch die Hanfpalmen Trachycarpus fortunei oder Trachycarpus wagnerianus. Wer nicht auf tropische Exoten verzichten und den Wintergarten trotzdem nicht beheizen möchte oder kann, der sollte solche Pflanzen in den Wintermonaten in einen anderen aber beheizten Raum stellen – etwa ins Wohnzimmer.

Frostwächter betreiben

Da im Winter die Temperaturen in vielen Regionen erheblich schwanken, muss nicht dauerhaft gleich stark geheizt werden. Hier können sogenannte Frostwächter helfen. Diese werden entweder mit Strom oder Gas betrieben und sind mit vielen Heizungen kompatibel. Wird eine bestimmte Mindesttemperatur erreicht, dann aktivieren sie die Heizung. Steigt die Heizung im Raum, schalten sie die Heizung wieder ab oder fahren die Heizleistung runter.

Die Wärme im Raum halten

Mit geeigneten Mitteln lässt sich im Wintergarten die Wärme halten. So gibt es etwa spezielle Wärmespeicherwände, die die Wärme aufnehmen und später wieder abstrahlen. Den gleichen Effekt kann man auch mit einem Wasserbecken im Raum erzielen.

Lüften im Wintergarten

Um vor dem Befall von Pilzen zu schützen, sollte in jedem Fall trotz kalter Temperaturen gelüftet werden. Wichtig dabei ist, immer am wärmsten Zeitpunkt des Tages zu heizen. Dies ist in der Regel die Mittagszeit. Gelüftet werden sollte für rund zehn Minuten, dann aber so, dass so viel frische Luft wie möglich in den Wintergarten gelangen kann.




Schattierungshelfer nutzen

Moderne Wintergärten sind oft durch einen Sonnenschutz ausgestattet, der vor zu großer Hitze im Sommer bewahrt. Solche Jalousien oder ähnliche Dinge können aber auch zum Wärmespeichern genutzt werden. Wenn es dunkel ist, können sie ausgefahren werden, um zusätzlich zu isolieren. Den ganzen Tag lang sollte aber nicht abgedunkelt werden, weil sonst den Pflanzen das Licht fehlt.

 

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