Eine weiße Hibiskusblüte
Eine weiße Hibiskusblüte © Harald Schottner/pixelio.de

 

Hibiskus beziehungsweise Eibisch ist eine Pflanzengattung, zu der weltweit mehrere hundert Arten aus Asien gehören. Sie sind in den tropischen und subtropischen Regionen der Welt verbreitet. Sie gehören zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Die einjährigen beziehungsweise mehrjährigen, krautigen Pflanzen umfassen Bäume, Sträucher und Halbsträucher. Als Kübel– oder Zimmerpflanze beliebt ist der Chinesische Eibisch beziehungsweise Hibiscus rosa-sinensis. In Gärten mitteleuropäischer Regionen kommt eigentlich nur der Rosen– oder Strauch-Eibisch in Frage. Es handelt sich um einen trichterförmigen, aufrecht wachsenden Strauch mit einer maximalen Höhe von drei Metern und einer maximalen Breite von 1,5 bis 2 Metern. Der Garten-Hibiskus wächst langsam, doch stetig. Seine Blätter sind glänzend, mittelgrün, dreilappig und spitz-eiförmig. Ab August öffnen sich die auffälligen, weit geöffneten Glockenblüten an den Zweigenden. Sie sind für gewöhnlich violett, können aber auch rot, rosa oder weiß daherkommen. Nicht selten bestechen die Blüten durch einen dunkelroten Fleck im Inneren des Blütenkelchs, der strahlenförmig ausläuft. Ebenfalls auffällig: die röhrenförmig verwachsenen Staubblätter.




Beliebte Sorten

Beliebte Sorten, die auch hier gut und üppig wachsen, sind beispielsweise die blauviolette „Marina“, die zartrosafarbene „Mathilda“ und die violette „Russian Violet“. Der Strauch-Eibisch verlangt nach einem sonnigen, geschützten Platz, so beispielsweise auf der Terrasse. Der Hibiskus benötigt einen durchlässigen, sandig-lehmigen, leicht feuchten Boden. Immergrüne Bodendecker schützen im Sommer vor Austrocknung und im Winter vor Frost. Im Frühjahr sollten beziehungsweise können alle vorjährigen Triebe der Pflanze eingekürzt werden. Tote oder erfrorene Triebe werden auf diese Art und Weise ausgelichtet. Allerdings dauert das Nachwachsen des stattlichen, doch langsamwüchsigen Gehölzes eine Weile. In den ersten Jahren nach der Pflanzung sollten die frostempfindlichen Gewächse im Herbst im Wurzelbereich mit einer dicken Schicht aus Laub und Reisig bedeckt werden.




Im Frühjahr pflanzen

Gepflanzt werden sollten sie nur im Frühjahr, so dass sie sich gut einwurzeln können. Rechtzeitige Wässerung hilft bei anhaltender Trockenheit in den Sommermonaten. Die Sorten des Garten-Eibischs lassen sich vermehren durch Veredlung. Mitunter säen sie sich auch selbst aus. Blütenfarbe und Form der Sämlinge können dann von der Pflanze der Mutter abweichen. Ebenfalls möglich ist die herbstliche Vermehrung von einjährigen, verholzten Trieben – hingewiesen sei hierbei jedoch auf die hohen Ausfallraten. Bedeutsam ist ein feuchtes und schattiges Beet zum Vermehren mit lehmiger und humusreicher Erde, das bis zum Einbruch des Winters abgedeckt werden sollte. Mit seinen intensiv leuchtenden Blüten ist der Hibiskus – die Nationalblume Hawaiis – eine Zierde für jeden Garten. Leider erfreut er sich auch bei Blattläusen ausgesprochener Beliebtheit. Sie saugen an den jungen Trieben und Blütenknospen.

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