Gartenweg
Gartenwege, die durch einen Bauerngarten führen © Rainer Sturm/pixelio.de

 

Ein liebevoll angelegter Garten kann über gepflasterte Wege wunderbar beschritten und erlebt werden. Doch auch für ganz praktische Zwecke, kann solch ein befestigter Pfad gut genutzt werden. Größere Geräte oder gar Fahrzeuge können so einfach und sicher auf dem selbst gestalteten Grund bewegt werden.




Den Gartenweg pflastern

Beginnend muss der zu entstehende Weg sorgfältig geplant werden. Es muss klar sein, wie er im Garten später verlaufen soll. Eine einfache Gerade mit eventueller Abzweigung oder doch lieber weich verlaufende Kurven? Es ist auch festzulegen, welche Steine Verwendung finden sollen. Bei Pflastersteinen, welche Regenwasser versickern lassen, können je nach Gemeinde Abwassergebühren eingespart werden.

Aushub

Wurde der geplante Weg nun abgesteckt, kann das Erdreich ausgehoben werden. Man rechnet für gewöhnliche Gartenwege mit ca. 30 Zentimeter Tiefe. Bei Gebieten mit besonders frostigen Wintern oder schwerlastiger Beanspruchung können 60 bis 90 Zentimeter ausgehoben werden. Hier sollte, je nach Größe des Projektes, über die Anmietung eines Baggers nachgedacht werden. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass der Grund setzungsfrei ist. Zur Not sollte er mittels Rüttelgerät verdichtet werden.

Wegbegrenzung

Die Wegbegrenzung verhindert ein späteres Wegbrechen des Weges. Hierzu werden die gewünschten Randsteine in eine ca. 15cm starke Betonschicht gesetzt. Mit Hilfe eines Gummihammers können diese auf die genaue Höhe geklopft werden. Es sollte etwa 1/3 der Randsteinhöhe eingearbeitet werden.

Bettung

Ein ausreichend großes Schotter- oder Kiesbett mit einer Körnung von bis zu 32 Millimetern lässt Wasser gut versickern und schützt so vor Frostschäden. Das Bett wird 10 bis 30 Zentimeter hoch aufgeschüttet, je nach Aushubtiefe. Mit einem Rüttler muss wieder eine tragfähige Dichte hergestellt werden. Über dieses wird nun eine ca. 5 Zentimeter dicke Schicht grober Sand verteilt. Bei den sickerungsfähigen Pflastersteinen muss jedoch 2 bis 3 Millimeter grober Splitt als oberste Schicht verwendet werden. Dies ist nötig, um den Abtransport des Regenwassers durchgängig zu gewährleisten. Über zwei in das Bett eingearbeitete und ausnevillierte Schienen kann nun mit Hilfe einer Ziehplatte eine plane Fläche hergestellt werden. Wegen der Verdichtung, welche nach Verlegung der Pflastersteine erfolgt, sollte 1 Zentimeter Niveauschwund beachtet werden.

Pflaster verlegen

Nun können die Pflastersteine verlegt werden. Mittels Wasserwaage und Richtschnur werden Ebenheit und gewünschte Musterführung stets kontrolliert. Durch Klopfen mit dem Gummihammer kann die Richtung und die Höhe der einzelnen Steine korrigiert werden. Steine, welche eingepasst werden müssen, können entweder mit einem Steinknacker zugespalten oder genauer mit einer Steinsäge zugeschnitten werden.

Ausfugen

Für das Füllen der Fugen wird klassisch Sand verwendet. Bei der wasserdurchlässigen Version des Weges muss mit  2 bis 3 Millimeter körnigem Splitt gearbeitet werden. Die Materialien werden mit einem Besen in die Fugen eingefegt.




Abrütteln

Zuletzt muss der fertige Weg nochmals per Rüttelmaschine verdichtet werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass keine Splittreste mehr auf dem Weg zu finden sind. Diese könnten beim Rütteln zu Beschädigungen des Pflasters führen.

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