Eine Rasenfläche
Eine kleine Augenweide – eine gepflegte grüne Rasenfläche © Twinili/pixelio.de

 

Die Anlage einer neuen Rasenfläche ist auch für ungeübte Gärtner kein Problem. Einen Rasen kann man von Frühling bis in den Herbst hinein anlegen, wobei der ideale Zeitpunkt der Mai ist. Ungeeignet sind besonders trockene und heiße Phasen.




Den Boden vorbereiten

Von größter Wichtigkeit, um eine schöne Rasenfläche zu erhalten, ist die optimale Bodenbeschaffenheit. Damit die Graswurzeln dauerhaft mit Sauerstoff versorgt werden können, sollte der Boden möglichst locker und durchlässig sein. Ideal ist sandiger Lehm, doch durch das Ausbringen geeigneter Erde und Spezialdünger lässt sich jeder Untergrund optimal für die Aussaat des Rasens vorbereiten. Im ersten Schritt wird die vorhandene Erdschicht geebnet und durch Umgraben gelockert. Falls nötig, vermischt man die vorhandene Erde mit spezieller Rasenerde, die schon die richtige Zusammensetzung und Mineralisierung enthält, um den Rasen optimal zu versorgen. Wer keine Spezial-Rasenerde zur Verfügung hat, kann auch andere Erde verwenden, die möglichst reich an Humus sein sollte, was tonige bis lehmige Böden deutlich verbessert. Die notwendige Humus-Gabe enthalten auch sogenannte Boden-Aktivatoren, welche die Bodenbeschaffenheit deutlich verbessern. Wenn der Boden recht sandig ist, empfiehlt es sich, Tonmehl darunter zu mischen. Die humusreiche Erde sollte 30 bis 40 Zentimeter weit eingearbeitet werden.

Die Auswahl des Saatguts

Es wird grob zwischen Zierrasen, Gebrauchsrasen und Landschaftsrasen unterschieden. Es gibt Rasensaaten mit Kräutern, für Trockenlagen und für Feuchtlagen. Wer Kinder hat oder auch selber viel im Garten herumläuft oder darauf Fußball und Federball spielen möchte, wählt am besten einen Sport- oder einen Spielrasen, da diese besonders strapazierfähig sind. Wer Wert auf eine gleichmäßige und gepflegte Optik legt und die Rasenfläche wenig nutzt, wählt einen Zierrasen.

Den Rasen anlegen

Mit einem Holzrechen ebnet man die Fläche ein und planiert anschließend mit einer Walze einmal in Quer- und einmal in Längsrichtung. Die Rasensamen werden mit der Hand beim langsamen Gehen gleichmäßig ausgestreut. Es gibt Sähwannen, in die man das Saatgut zum leichteren Aussäen einfüllen kann. Falls vorhanden, kann man dafür einen Streuwagen nutzen. Mit einem Rechen lockert man den Boden etwas, um die Samen danach mit der Walze dort hinein zu drücken. Anschließend wird die Fläche mit einem Schwenkregner gründlich gewässert. In ein bis drei Wochen keimt, je nach Sorte und Witterung, der Rasen. In dieser Zeit sollte ein Austrocknen vermieden werden. Bei nicht vorhandenem Regen muss die Fläche selbst bewässert werden. Zum ersten Mal gemäht wird der Rasen, wenn die Gräser acht bis zehn Zentimeter hoch gewachsen sind. Das Gras sollte nicht zu tief, sondern auf eine Höhe von fünf bis sechs Zentimeter geschnitten werden. Danach sollte ein Langzeitdünger für den Rasen ausgebracht werden.




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