Silhouette eine Gingko-Baumes
Silhouette eine Ginkgo-Baumes

 

Er gilt als wunderschön und zugleich nahezu unverwüstlich: der Ginkgobaum, den schon der deutsche Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe in seinem Gedicht „Ginkgo biloba“ zu würdigen wusste. In seiner ostasiatischen Heimat wird der Baum vor allem wegen seiner essbaren Samen kultiviert, auch wird er dort als Tempelbaum genutzt. Niederländische Seefahrer brachten ihn im 18. Jahrhundert aus Asien nach Europa, wo er seit etwa 1730 vor allem als schön anzusehender Zier- und Gartenbaum gepflanzt wird. Wie Sie ihn anpflanzen und wie Sie ihn pflegen, lesen Sie im Folgenden.

  • Botanische Fakten zum Ginkgo
  • Die richtige Standortwahl
  • So muss der Ginkgo gepflegt werden




Wissenswertes

Der Ginkgo (Ginkgo biloba), auch Ginko oder Fächerblattbaum, ist eine in China heimische, heute weltweit angepflanzte Baumart – nebenbei auch eine der ältesten der Welt. In China hat er, so sagt man, Millionen von Jahren überdauert. Er ist der einzige lebende Vertreter der Ginkgoales, einer ansonsten ausgestorbenen Gruppe von Samenpflanzen, und gilt daher als „lebendes Fossil“. Botanisch ist der Ginkgo ein sommergrüner Baum, der seine Blätter wie viele andere Bäume im Herbst abwirft. Er erreicht Wuchshöhen von bis zu 40 Metern und kann über 1000 Jahre alt werden. Der Ginkgo zählt weder zu den Nadelbäumen noch zu den Blütenpflanzen, er nimmt vielmehr eine Sonderstellung ein. In der Regel werden die Ginkgos aber den Nadelgehölzen zugeordnet, da sie diesen entwicklungsgeschichtlich näher stehen.

Blätter des Ginko-Baumes
Blätter des Ginko-Baumes

Der Standort ist besonders wichtig

Die Standortfaktoren sind bei allen Pflanzen wichtig – beim Ginkgo aber ganz besonders. Ohne Sonneneinfluss werden Sie nicht viel Freude an ihrem Ginkgo haben. Es ist zwar auch möglich, den Ginkgo an einem dunkleren, in diesem Falle halbschattigen Plätzchen hochzuziehen; dann müssen Sie allerdings damit rechnen, dass es mit dem Wuchs nicht so schnell geht. Achten Sie überhaupt auf die Wuchsgeschwindigkeit: Wenn Sie merken, dass der Ginkgo langsamer wächst als geplant, wird es am Standort liegen.

So pflanzen Sie den Ginkgo

Ginkgobäume sollten im Frühjahr gepflanzt werden, idealerweise an einem Standort, der zuerst halbschattig ist, an dem die Pflanzen aber später ins Licht wachsen könnten (siehe auch oben). Sollten Sie im Herbst Ginkgobäume pflanzen wollen, nehmen Sie nur ältere (ab sechs Jahren), da die Pflanzen dafür eine gewisse Robustheit brauchen, die junge Pflanzen noch nicht haben. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass das Pflanzloch ausreichend groß ist; reichern Sie es zudem noch mit etwas Kompost an. Sinnvoll ist es außerdem, den Ginkgo – nachdem Sie ihn eingepflanzt und gut begossen haben – an einen Pfahl oder an einer Stange zu befestigen, um eine Stabilität zu gewährleisten und Wind und Wetter zu trotzen.

So pflegen Sie ihn

Der Ginkgo gilt als sehr pflegeleicht und nahezu unverwüstlich. Das eine oder andere sollten Sie aber doch beachten. So ist es bei jungen Bäumen sinnvoll, den Stamm mit Jutegewebe oder einer Rohrmatte zu umwickeln, um zu verhindern, dass er im Winter Frostrisse bekommt. Als sehr günstig für den Wachstumsprozess gilt es zudem, im Wurzelbereich eine Mulchschicht aufzutragen. Und noch ein Tipp zum Schnitt: Um eine dichtere Krone zu erhalten, kann man die einjährigen Seitentriebe bei jungen Bäumen im Frühjahr einkürzen. Schnitte ins ältere Holz sind dagegen nicht zu empfehlen – es sei denn, ein Ast soll komplett entfernt werden.

Er ist sehr robust

Ebenfalls bemerkenswert: Der Ginkgo weist eine hohe Resistenz gegenüber Krankheiten auf.  Bekannte Krankheitserreger wie Pilze, Bakterien und Viren sind, wenn überhaupt, nur bei stark geschwächten Pflanzen oder im Keimlingsstadium zu beobachten. Speziell was Insekten betrifft, ist der Ginkgo einer der am wenigsten anfälligen Bäume überhaupt. Seine hohe Immunität gegen Bakterien und Viren erklärt sich unter anderem durch den hohen Säuregrad der Blätter.




Die Früchte

Der Ginkgo gehört zu den Baumarten, die unterschiedlichen Geschlechter aufweisen. Ab September bilden sich die Früchte – gelbe, mirabellenähnliche fleischige Samen mit Steinkern. Allerdings: Wenn sie reif sind, riechen sie bei den weiblichen Bäumen äußerst unangenehm. Aus diesem Grund werden im öffentlichen Grün heute fast ausschließlich männliche Ginkgos gepflanzt.

 

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  • Der Ginkgo hat seinen Ursprung im Raum des heutigen China – dort hat er als einzige seiner Art die Eiszeit überlebt. Um 1730 wurde er auch in Europa heimisch.
  • Botanisch handelt es sich beim Gingko um einen Fächerblattbaum. Diese als Brückenplanze bezeichnete Art vereinigt die Merkmale eines Nadel- mit denen eines Laubbaumes und führt in seiner Entstehung zurück bis in das Zeitalter der Dinosaurier. Seine eigentlichen Nadeln sind so breit, dass sie wie zwei sich gegenüber liegende Blatthälften ….. (Bei den Bildern finden Sie eine Abbildung der Rückseite unserer Samenkarte mit der kompletten Anzucht- und Pflegeanleitung)
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  • Der Fächerblattbaum bildet kleine, oftmals unscheinbare Blüten von April bis Mai.
  • Der Fächerblattbaum bildet Früchte von September bis November.
  • Der Fächerblattbaum ist sommergrün. Seine Nadeln sind grün, matt, im Herbst verfärben sie sich prächtig gelb.
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