Pampasgras
Pampasgras

 

Eine besonders attraktive und dekorative Pflanze, die in vielen Gärten ein Hingucker ist und die Blicke seiner Besucher auf sich zieht, ist das Pampasgras, lateinisch Cortaderia selloana. Dieses, aus den tropischen, gemäßigten Zonen Südamerikas und Neuseelands stammende und auf Sand- und Schwemmböden gedeihende Ziergras, gehört der Familie der Süßgräser (Poaceae) an. Besonders in Einzelstellung, aber auch in Staudenpflanzungen kommt die Schönheit dieses Grases mit seinen großen Blütenrispen zur Geltung. Doch auch in geschnittener, getrockneter Form ist das Ziergras in hohen Bodenvasen und anderen Gefäßen arrangiert, ein Blickfang. Die Wedel sollten allerdings vor dem kompletten Öffnen der Blüten geschnitten und zwei Tage im Schatten getrocknet werden.




Aussehen und Wachstum

Das horstbildende und dicht wachsende Pampasgras kann eine Höhe von 45 Zentimetern bis zu drei Metern erreichen, je nachdem, um welche Sorte es sich handelt. Auch ein Umfang von einem Durchmesser von mehr als einen Meter kommt nicht selten vor. Die dichten, großen Horste treiben erst recht spät im Jahr aus. Komplett winterhart sind sie jedoch nicht und benötigen im Winter einen Schutz.

Sehr elegant wirken die aufrecht stehenden Halme mit ihren graugrünen, langen, schmalen, bogig überhängenden Blättern, die jedoch scharfkantig sind. Die für dieses Ziergras typischen, prächtigen, meist cremefarbenen Blütenrispen, die an filigrane Wedel erinnern und sich über das Laub erheben, blühen ab August bis weit in die Wintermonate hinein. Der Blütenstand kann aber auch sortenabhängig andere wunderschöne, edel aussehende Färbungen, wie Silber oder Rotfacetten aufweisen. Jede einzelne Blütenrispe besteht aus unzählbaren Ährchen. Außerdem ist Pampasgras zweihäusig, es gibt also weibliche und männliche Pflanzen.

Pampasgras – Sorten

Pampasgras wird im Handel in verschiedenen Sorten, die sich in Wuchshöhe und Blüte unterscheiden, angeboten. Da auffällige Blüten nur von weiblichen Pflanzen gebildet werden, sind es auch meist weibliche Pflanzen, die erhältlich sind. Die beliebtesten Sorten:

Das robusteste, kompakt wachsende, nur bedingt winterharte Ziergras Pumila, lat. Cortaderia selloana, mit weißen Blütenwedeln im Sommer und braunen Blüten im Herbst sowie einer Höhe von 120 Zentimetern und einer Breite von einem halben bis einem Meter.

Bei dem Ziergras „Aurolineata“ handelt es sich um ein buntblättriges Pampasgras, das bis zu 210 Zentimeter hoch und bis zu 120 Zentimeter breit wird. Aufgrund seiner blass-olivgrünen Blätter mit gelben Randstreifen wird diese Ziergras-Sorte auch als „Gold Band“ bezeichnet.

Ein besonders ungewöhnliches Ziergras ist das „Rosea®“, lat. Cortaderia selloana, mit seinen rosafarbenen Wedeln. Die Höhe dieses besonders frostempfindlichen Pampasgrases beläuft sich auf nur 75 bis 130 Zentimeter Höhe, jedoch bis zur Blüte 200 bis 250 Zentimeter.

Zwei weitere Sorten sind zum einen das „Sunningdale Silver“, lat. Cordaderia selloana., mit weißen Blütenrispen und einer Wuchshöhe von 210 Zentimetern sowie einer Breite von 120 Zentimetern und das mittelgroße „Patagonia“, lat. Cortaderia selloana, mit Blütenrispen, die rötlich schimmern.

Standort und Pflanzung

Da die Pflanze seinen Ursprung in Südamerika hat, sind warme Standorte mit direkter Sonneneinstrahlung und nahrhaftem Boden auszuwählen. Gepflanzt werden sollten Pampasgräser im späten Frühjahr, dann, wenn die „Eisheiligen“ vorüber sind. Diese Ziergräser benötigen nicht nur Wärme, um anwachsen zu können, sondern auch einen nährstoffreichen Boden. Deshalb ist bei Pflanzung auf einen mageren Boden unbedingt ein wenig Kompost mit einzuarbeiten. Auch zu Beginn des jährlichen Austriebs und bis zur Blüte sollte die Düngung regelmäßig geschehen. Nur dann ist die Bildung von Blüten in voller Pracht möglich. Aber Achtung: Nicht überversorgen, denn dann käme es zu einem massigen Wuchs. Außerdem muss das Erdreich durchlässig sein. Etwas Trockenheit toleriert sie jedoch.

Der Pflanzabstand von einem bis einem Meter zwanzig ist zur Gewährleistung der Ausbreitung der Staude und zur Entwicklung der dekorativen Blütenstände unbedingt einzuhalten. Ansonsten würde das Gras nicht nur kleinere Pflanzen verdrängen, es würde auch nicht genügend Nährstoffe erhalten. Deshalb sollte bei der Gruppenbepflanzung darauf geachtet werden, dass die Partnerpflanzen einen ähnlichen Nährstoffbedarf und Standortansprüche wie die Ziergräser haben. Soll das Ziergras als Sichtschutz dienen, dann beträgt der Pflanzabstand zwischen den Gräsern einen Meter. Als Einzelpflanzung kommen die schönen Pampasgräser am besten zur Geltung werden zum Hingucker jeder Rasenfläche.

Pflege und Düngung des Ziergrases

Wie andere Pflanzen, muss auch das Pampasgras gepflegt und gedüngt werden. Wichtig ist für die Stauden, dass sie genügend Nährstoffe erhalten, die sie brauchen. Hierfür stellt Kompost immer noch das beste Düngemittel dar. Er liefert alle Nährstoffe, die die Stauden benötigen. Natürlich kann man auch einen speziell auf Ziergräser abgestimmten, anorganischen Dünger aus dem Fachhandel verwenden. Die beste Zeit zum Düngen ist März bis September. Nicht zu vergessen ist während der Hauptvegetationszeit, dass der Boden feucht gehalten werden muss. Im Winter sollte er weitgehend trocken sein.

Die Pflege dieser Ziergräser ist sehr einfach. Lediglich im Frühjahr (Ende März bis Anfang April) ist es für ein gutes Wachstum ratsam, die sich an der Außenseite befindlichen alten Blätter 15 bis 20 Zentimeter über dem Boden vorsichtig zu entfernen. Die jungen Triebe, die sich zu dieser Zeit bereits im Innern der Staude befinden, dürfen jedoch weder gekürzt noch entfernt werden. Um die Schädigung der Pflanze zu vermeiden, ist von einem teilweisen oder kompletten Rückschnitt abzuraten. Die Vermehrung der Pampasgräser erfolgt durch Teilung des Wurzelstocks, und zwar im Herbst.

Überwinterung

Im Herbst sollte man, obwohl das Ziergras als winterfest gilt, einige Vorkehrungen treffen, um das Ziergras vor Frostschäden zu schützen. Im Zuge des Winterfestmachens des Gartens sollte auch das Ziergras für die Überwinterung vorbereitet werden. Dazu ist der Busch als Schopf zusammenzubinden. Durch die äußeren Blätter ist der Schutz des empfindlichen Herzens der Pflanze vor zu viel Feuchtigkeit gegeben. Gerade im Anfangsstadium besteht die Gefahr, dass das noch recht empfindliche Herz durch die Einwirkung von Frost erfrieren könnte.

Einen zusätzlichen Schutz vor Nässe und Frost bieten Vlies, Reisig, Laub und Stroh. Wenn damit zu rechnen ist, dass der Winter sehr viel Regen mit sich bringt, sollte man noch eine Plastikhülle über das Gras stülpen. Auch in Regionen mit rauem Klima und strengen Wintern ist es von Vorteil, das Ziergras in Kübel zu pflanzen und diese dann in einem kühlen, frostfreien und hellen Raum zu überwintern. So vorbereitet, kann auch der Winter dem Ziergras nichts anhaben – es ist winterfest.




Kurzes Fazit

Pampasgras ist ein ursprünglich in Südamerika beheimatetes Ziergras, das sehr eindrucksvoll ist. Sein Wuchs ist straff aufrecht und horstartig. Es wird je nach Sorte circa zwei bis drei Meter hoch und hat schmale, scharfkantige Blätter, die leicht bogenförmig überhängen. Auch die meist sehr langen, fedrigen Blütenrispen, die auf kräftigen Halmen sitzen, fallen auf. Die Ziergräser sind in verschiedenen Sorten erhältlich, die nicht nur die klassischen weißen, creme- oder silberfarbenen Blüten, sondern auch Wedel in der Farbe Rosa hervorbringen. Die Gräser sehen nicht nur im Garten sehr dekorativ aus, sie sind auch geschnitten in großen Bodenvasen oder in Trockengebinden ein echter Hingucker.

 

Cortaderia selloana Pampasgras Gartenpflanze Ziergras XXL im Topf gewachsen
  • Zahlreiche cremeweiße Blütenwedel von September bis November. Anordnung der Blüten in schönen Rispen.
  • Das Garten-Pampasgras ist wintergrün. Seine linealen Blätter sind dunkelgrün mit goldgelber Umrandung.
  • Cortaderia selloana wächst ausladend und erreicht gewöhnlich eine Höhe von 0,5 - 1,5 m und wird bis zu 0,5 - 1,5 m breit.
  • Das Garten-Pampasgras weist eine gute Frosthärte auf.
  • Deutsche Baumschulqualität - die Größe bezieht sich auf die oberirdische Größe ohne Topf gemessen - Abweichung durch Rückschnitt je nach Jahreszeit möglich
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  • Lieferumfang: 2 Pflanzen weiß, jeweils im 9 cm. Topf.
  • Sie erhalten Frischware direkt aus der Baumschule. Jede Pflanze befindet sich in einem 9 cm. Transporttopf mit einer Höhe von ungefähr 30 cm. pro Topf
  • Bitte beachten Sie das die Produktbilder lediglich exemplarisch sind. Die Fotos zeigen exemplarisch eine Erwachsene Mutterpflanze in voller Blüte
  • Standort: Sonne bis Halbschatten, Blütezeit: Juli-September, Wuchshöhe: 120 cm, Pflanzabstand: 100 cm. Pflegeaufwand: gering, Wasserbedarf: gering, winterhart, mehrjährig

 

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