Linsen, Schinken, Möhren und Zwiebeln
Linsen lassen sich mit vielen anderen Zutaten zu leckeren Gerichten kombinieren.

 

Noch vor einigen Jahren hatten Linsen einen schlechten Ruf, denn sie galten als sogenanntes Arme-Leute-Essen, was auch zu früheren Zeiten stimmte. Das lag daran, dass sie preiswert und nahrhaft waren, und sie sich im Gegensatz zu teurem Fleisch oder Fisch nahezu jeder leisten konnte. Seit einiger Zeit erleben Linsen aber wieder eine richtige Renaissance und werden zunehmend in unseren Küchen verarbeitet. Auch in der Haute Cuisine finden sie ihre Verwendung und lassen sich mit vielen anderen Zutaten kombinieren. In dem folgenden Beitrag soll es aber darum gehen, wie Sie Linsen im eigenen Garten anbauen können.

  • Botanische Fakten rund um die Linse
  • Die verschiedenen Arten
  • So funktioniert der Anbau




Wissenswertes rund um die Linsen

Der botanische Name der Linsen lautet Lens culinaris ssp. culinaris. Sie gehören der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) an, die wiederum zur Familie der Hülsenfrüchte (Fabaceae) gehört. Daher ist auch immer wieder die Rede von Hülsenfrüchten, wenn über Linsen gesprochen wird. Die ursprünglichen wilden Formen der Linsen stammen aus Vorderasien oder auch aus dem Mittelmeerraum. Bereits bei den alten Ägyptern und Römern waren sie ein wichtiges Nahrungsmittel. Die größten Anbaugebiete für Linsen liegen heute vor allem in Indien und Kanada.

Die Pflanzen sind einjährig und krautig. Sie besitzen leicht behaarte Stängel und können zwischen 20 und 50 Zentimeter groß werden. Die Blätter sind gefiedert und wechselständig.




Sechs verschiedene Arten

Unterschieden wird in sechs verschiedene Linsen-Arten: Alb Leisa, Teller-Linsen, Beluga-Linsen, Berry-Linsen, Puy-Linsen und Berglinsen.

Alb Leisa

Die Linsen, die unter dem Namen Alb Leisa geführt werden, werden in drei verschiedene Sorten unterteilt. Diese stammen allesamt von der Schwäbischen Alb. Zusammen mit den Spätzlen gelten sie dort quasi als Nationalgericht, und der Linsenanbau hat in der Region eine wichtige Tradition. Kultiviert werden zwei hellgrüne sowie in eine dunkelgrüne Sorte.

Tellerlinsen

Die bräunlich-gelben Tellerlinsen sind die bekannteste Linsen-Art. Werden die Linsen gekocht, werden sie schön weich und mehlig und kommen vor allem bei rustikalen Gerichten zum Einsatz. So lassen sich in Eintöpfen, in Aufläufen als Beiläge oder sogar als Brotaufstrich finden.

Beluga-Linsen

Beluga-Linsen sind schwarz und gelten als die edelste Linsen-Art. Sie sehen nicht nur sehr apart aus, sondern besitzen auch einen sehr feinen Geschmack. Sie bleiben auch nach dem Kochen fest und knackig und machen sich daher vor allem im Salat sehr gut.

Berry-Linsen

Berry-Linsen werden in Frankreich angebaut, und ihr Name ist ähnlich wie der des Champagners geschützt. Sie stammen vor allem aus dem Départements Cher und Indre. Linsen, die zwar biologisch genau dieselbe Sorte abbilden, aber nicht dort angebaut wurden, dürfen den Namen Berry-Linse nicht tragen. Neben einem sehr schönen Geschmack zeichnen sich diese Linsen durch ihr dunkelblau-marmoriertes Erscheinungsbild aus.

Puy-Linsen

Auch Puy-Linsen besitzen eine marmorierte Schale, dieses Mal in den Farben grün und blau. Daneben zeichnen sie sich vor allem durch ihr nussiges Aroma aus und machen sich sehr gut im Salat. Auch sie stammen aus Frankreich, und genau wie die Berry-Linsen ist ihr Name geschützt. Stammen die Linsen aus einem anderen Anbaugebiet werden sie als Grüne Linsen bezeichnet.

Berglinsen

Unter Berglinsen versteht man keine einheitliche Linsen-Sorte, sondern vielmehr eine Gruppe von Linsen, die in verschiedenen Bergregionen der Welt angebaut werden. Einziges gemeinsames Merkmal ist, dass sie über 700 Meter über dem Meeresspiegel angepflanzt werden. Daher können sie sehr unterschiedlich aussehen und schmecken.

Anbau im eigenen Garten

Linsen sind Schwachzehrer und bevorzugen daher einen warmen und sonnigen Standort. Der Boden sollte kalkreich, durchlässig und relativ nährstoffarm sein. Auch Böden, die Kalkschotter, Muschelkalk oder Sandkalk enthalten, sind gut geeignet. Von einer Anpflanzung in einem normalen Gartenboden ist eher abzuraten, weil die Pflanzen dort schnell von Pilzen befallen werden können. Im großflächigen Anbau empfiehlt es sich, auf eine Mischkultur mit Getreide, Hafer, Gerste oder Hirse zu setzen. Diese Pflanzen können für die rankenden Hülsenfrüchte eine Stützhilfe bieten. Im eigenen Garten kann man aber auch Rankhilfen oder trockene Äste verwenden.

Die Aussaat der Linsensamen sollte Ende April und Anfang Mai erfolgen. Davor sollten Sie den vorgesehenen Boden ein wenig auflockern und die Samen etwa vier Zentimeter tief in die Erde bringen. Vorab sollten Sie alles Unkraut aus dem näheren Umfeld entfernen. Zwischen den Samen sollte in einer Reihe ein Abstand von fünf Zentimetern eingehalten werden. Werden mehrere Reihen ausgesät, muss ein Abstand von 20 Zentimetern beachtet werden.

Pflege

Damit die Pflanzen sich gut in die Höhe entwickeln können, benötigen sie die bereits angesprochenen Stützhilfen. Diese sollten neben die Pflanzen in die Erde gesteckt werden. Wichtig ist darauf zu achten, jegliches Unkraut aus ihrer Nähe zu entfernen, weil sie sich sonst nur unzureichend entwickeln können. Fangen die ersten Hülsen sich zu bilden an, wässern Sie die Pflanzen regelmäßig aber nicht zu intensiv. Andernfalls fallen die Blüten oder die Früchte zu schnell ab. Linsenpflanzen bilden selbst Stickstoff aus, daher ist eine Düngung nicht nötig.

Ernte der Linsen

Linsen sind ab Mitte/Ende August erntereif. Das Schwierige an der Ernte ist, dass die Früchte von unten nach oben reifen. Während die unteren Früchte schon schön braun sind, befinden sich darüber noch grüne Blätter. Nach der Ernte sollten Sie die einjährigen Pflanzen bis oberhalb der Wurzeln abschneiden. Anschließend müssen die Hülsen für ein paar Tage an einem geschützten Platz getrocknet werden. Um die Samen aus den Hülsen zu bekommen, legen Sie sie auf ein Tuch. Klopfen Sie anschließend die Samen heraus und entfernen Sie sämtliche Hülsenreste.

Lagern und verzehren

Lagern Sie die Linsen am besten in einem gut verschlossenen Schraubglas. Dort drin können sie bis zu einem Jahr bleiben. Notieren Sie sich daher am besten auf einem Etikett das Verfallsdatum. Bevor Sie die Linsen für eine Speise zubereiten möchten, sollten Sie sie für etwa drei Stunden lang einweichen.

Darum sind Linsen so gesund

Linsen sind sehr proteinhaltig und daher ein wichtiger Lieferant für Eiweiß. Der Eiweißgehalt beträgt ungefähr 23 Prozent. Zudem enthalten die Früchte wertvolle B-Vitamine und Mineralstoffe wie Magnesium und Kalzium. Nicht zuletzt sind sie sehr ballaststoffreich. Daher ist ein regelmäßiger Verzehr empfehlenswert.

 

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  • Die Linsen-Pardina (auch als Linsen-Franciscana bekannt) ist eine Hülsenfrucht (Lens culinaris variante Variabilis), die in der Küche einiger Länder verwendet wird. Es wird in der Regel für mehrere Monate aus der Sammlung getrocknet, um es zu konservieren. Es ist in der Regel trocken, aber auch verpackt. Seine geringe Größe macht es ideal für die Zubereitung von Suppen. Es wird normalerweise auch verkauft, bereits gekocht und in Gläsern verpackt.
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  • Mit ihrem leicht süßen, nussartigen Geschmack eignen sich die sehr sättigenden Linsen besonders gut für Reisgerichte, Salate, Suppen und Soßen.
  • Kleinere Mengen Linsensprossen können nach längerer Keimung roh gegessen, größere sollten vor dem Verzehr blanchiert werden.
  • Wegen ihres hohen Gehalts an hochwertigem Eiweiß und Kohlenhydraten besitzen Linsen einen hohen Nährwert und sind daher in Indien und in vielen anderen Ländern der Erde ein wichtiges Grundnahrungsmittel.
  • Sie liefern außerdem eine Vielzahl von wichtigen B-Vitaminen, Vitamin A, C und E sowie viele Mineralstoffe .
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