Inkagurken
Inkagurken

 

Schon die peruanischen Schamanen nutzten die Inkagurke als Heilmittel. Und auch in unseren Kulturkreisen weiß man heute: Inkagurken wirken cholesterinsenkend, blutdrucksenkend und wirken gegen Diabetes. Dennoch wird die Inkagurke bei uns noch nicht allzu häufig kultiviert – das könnte sich ändern, auch im eigenen Garten.

  • Botanische Fakten zur Inkagurke
  • Anpflanzung im eigenen Garten
  • Pflege und Ernte




Wissenswertes

Die Inkagurke (botanischer Name: Cyclanthera pedata) ist ein einjähriges Kürbisgewächs, das aus Peru stammt und dort seit Jahrhunderten als Gemüse verwendet wird – und eben als Heilmittel. Die Inkagurke kennt man auch unter den Namen Hörnchenkürbis und Scheibengurke.

Standort und Boden

Ihrer Herkunft im warmen Südamerika entsprechend hat es die Inkagurke am liebsten, wenn der Platz im Garten schön warm und sonnig ist. Zudem braucht sie einen humosen, nährstoffreichen Boden und eine ausreichende Wasserversorgung. An ihrem natürlichen Standort in den Anden wächst sie auch in extremen Höhenlagen von bis zu 2.800 Meter. Deshalb machen ihr auch die tieferen, mitteleuropäischen Temperaturen nur wenig aus. Sie kann sowohl im Beet als auch im Topf angebaut werden, ebenso im Gewächshaus. Hier ist die Ernte sogar etwas früher möglich.




Merkmale

Die Inkagurke ist eine einjährige Kletterpflanze, die bis zu vier Meter hoch werden kann. Auffällig ist, dass sich die Pflanze beim Emporranken stark verzweigt. Ins Auge fallen neben ihren an Hanf erinnernden Blättern vor allem die gelblich-grünen Gurkenfrüchte. Sie werden etwa zehn Zentimeter lang und sind länglich bis tränenförmig. Häufig sind die Früchte zudem mit Stacheln besetzt. Im Inneren der Früchte befinden sich schwarze Samen, die in weichem Fruchtfleisch eingebettet sind. Die Samen sollten Sie nur bei jungen Früchten mit verzehren. Die Früchte sind in der Regel ab Ende August erntereif. Inkagurken sind selbstfruchtbar und bilden sowohl männliche als auch weibliche Blüten aus. Die männlichen Blüten bilden bis zu 35 Zentimeter lange Trauben, die weiblichen stehen in Einzelblüten. Farblich gibt es keine Unterschiede, beide sind grünlich-weiß.

Die Aussaat im eigenen Garten

Was man unbedingt von Anfang an berücksichtigen sollte: Die Inkagurken keimen sehr schnell und beginnen entsprechend flott auch damit, ihre langen Ranken auszubilden. Deshalb sollten Sie mit der Vorkultur erst im April beginnen. Ein guter Zeitpunkt für den Umzug ins Beet (oder auch nur in einen größeren Topf) ist kurz nach den Eisheiligen Mitte Mai, also wenige Wochen nach der Aussaat. Und, wie eingangs beschrieben: Geben Sie der Inkagurke gleich eine Rankhilfe, die mindestens zwei Meter groß sein sollte. Um den hohen Nährstoffbedarf der Pflanze zu decken, sollten Sie bei der Pflanzung auch bereits etwas Kompost in den Boden einarbeiten. Auch wichtig: Achten Sie bei einer Pflanzung im Beet oder Gewächshaus darauf, dass an der für die Inkagurken vorgesehenen Stelle  vier Jahre lang keine Gurken gestanden haben. Aber nicht nur das – auch Kohlgewächse und Mais sind schlechte Vorfrüchte für die Inkagurke. Gut geeignet sind dagegen Hülsenfrüchte. Es empfiehlt sich zudem, Inkagurken nicht in Mischkultur zu pflanzen. Andere Kulturen würden die sonnenhungrigen Exoten zu stark beschatten. Die Inkagurken fruchten erst sehr spät im Jahr. Ab Ende August sind sie erntereif.

So pflegen Sie sie

Die Inkagurken zählen wie die richtigen Gurken und wie die Kürbisse, zu denen sie eigentlich gehören, zu den Starkzehrern, die einen sehr großen Nährstoffbedarf haben. Das gilt ganz besonders für den Beginn der Wachstumsphase. Benutzen Sie zu diesem Zeitpunkt am besten halb verrotteten Stallmist oder Kompost. Wenn es zur Fruchtreife kommt, sollten Sie bisweilen Hornmehl oder einen organischen Flüssigdünger hinzu geben. Auch Beinwell-Jauche ist gut geeignet, um den hohen Kali-Bedarf der Scheibengurke zu decken. Die Inkagurken brauchen aber nicht nur diese Nährstoffe, sondern haben auch einen hohen Wasserbedarf: Um eine gute Ernte zu bekommen, sollten Sie die Pflanze unbedingt regelmäßig wässern – und zwar nicht nur zu Beginn der Wachstumsphase, sondern während der gesamten Wachstumszeit.

 

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