Monatserdbeeren auf einem Teller
Walderdbeeren werden häufig auch als Monatserdbeeren bezeichnet.

 

Walderdbeeren sind – so denken viele – eine Wildform der bei uns so bekannten und beliebten Gartenerdbeere. Doch weit gefehlt: die ebenfalls essbare Walderdbeere ist sogar um einiges älter als die Gartenerdbeere, die ihr allerdings im Laufe der Zeit klar den Rang abgelaufen hat. Nichtsdestotrotz wird auch die Walderdbeere seit einigen Jahren wieder beliebter, und das Schöne: Man kann sie trotz des Namens auch im heimischen Garten anpflanzen.

  • Botanische Fakten zur Walderdbeere
  • Anbau im eigenen Garten
  • Eine leckere Marmelade




Wissenswertes

Die Walderdbeere (botanischer Name: Frasgaria Vesca) ist auch als Monatserdbeere bekannt) und gehört wie alle Erdbeeren zu den Rosengewächsen. Sie ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von zehn bis 25 Zentimetern erreicht und damit deutlich kleiner ist als die Gartenerdbeere. Die Früchte sind ebenfalls essbar, allerdings etwas bitterer als die der Gartenerdbeere.

Herkunft

Die Walderdbeere stammt aus Europa und Nordasien, wo sie bis heute ein großes natürliches Verbreitungsgebiet hat. Sie wächst bevorzugt in lichten Laubwäldern und Nadelwäldern. Hier breitet sie sich als Bodendecker aus und bietet mit ihren nektarreichen Blüten und schmackhaften Früchten zahlreichen Tieren eine leckere Nahrung.

Standort und Boden

Die Walderdbeere bevorzugt (im Gegensatz zur Gartenerdbeere) eher halbschattige und sogenannte absonnige Standorte; es ist allerdings auch nicht schlimm, sie an sonnigen Standorten zu kultivieren, wenn diese nicht zu heiß sind und der Boden durch eine konstante Bewässerung regelmäßig feucht gehalten wird. Einige Sonnenstunden sind sogar gut für den Reifeprozess, zu viele davon führen allerdings bei den Pflanzen zum Sonnenbrand. Die Walderdeeren benötigen entsprechend einen feuchten, aber gut durchlässigen und nährstoffreichen Boden.

Blüten und Früchte

Die Blüten der Walderdbeere erscheinen zwischen April und Juni in Form von fünf weißen Kronblättern und einer aus gelben Staubblättern bestehenden Mitte. Die Blüten sind sehr reich an Pollen und an Nektar, wodurch Bienen, Fliegen und auch Nachtfalter in Scharen angelockt werden. Die Früchte der Walderdbeere sind hocharomatisch, allerdings nur etwa einen Zentimeter groß. Dabei handelt es sich bei den Früchten streng genommen auch nicht um Beeren (auch wenn sie zu heißen), sondern um Nüsse – um Sammelnussfrüchte, die als Samen auf der Oberfläche der Erdbeerfrucht zu erkennen sind (von Fruchtfleisch umgeben) und fortan zu einer Sammelfrucht zusammen wachsen. Da sie dennoch wie Beeren aussehen, sind sie so zu ihrem Namen gekommen. Die Früchte der Walderdbeere sollten frisch geerntet und gegessen werden. Ausgereift sind sie, wenn ihre Farbe vollkommen rot ist. Sie reifen, wenn sie gelagert werden, nicht nach.

Walderdbeeren im Garten

Die Walderdbeeren passen durchaus auch in den heimischen Garten und werden hierzulande sogar recht häufig auf diese Art kultiviert. Sie eignen sich im Garten ausgezeichnet als schattenverträgliche Bodendecker, auch als Unterpflanzung von Sträuchern und Bäumen, die ihr Laub abwerfen, geben sie ein gutes Bild ab. Sie bedecken den Boden effektiv und tragen schönes Laub, das im Oktober rötlich wird. Und nebenbei gibt es die Früchte – siehe oben –, die man roh verspeisen kann, aus denen sich aber auch leckere Marmelade herstellen lässt.

Walderdbeeren-Marmelade

Mit Walderdbeeren wurden in früheren Zeiten häufig Konfitüren und Marmeladen aromatisiert – auch heute wird dies gelegentlich noch praktiziert. Die grünen Kerne der Früchte enthalten einen Bitterstoff, der beim Kochen erst nach ein paar Minuten zum Vorschein kommt. Konfitüre aus Walderdbeeren kann dadurch bitter schmecken – was manchen gar nicht gefällt, anderen dagegen schon.




Pflanzung und Pflege

Idealerweise pflanzt man die Walderdbeere im Herbst. Bereiten Sie den Boden allerdings vor der Pflanzung gut vor, indem Sie ihn gründlich lockern und alle Unkräuter und Steinchen entfernen; arbeiten Sie auch eine dünne Schicht Kompost mit ein. Auch wenn der Herbst ideal ist, ist eine Pflanzung auch im Frühjahr noch möglich. Wichtig ist beim Einsetzen, dass die Herzknospe über der Erdoberfläche bleibt. Wichtigster Pflegefaktor: Das Substrat der Walderdbeere sollte gleichmäßig feucht sein. Ist es im Sommer sehr heiß, sollte also unbedingt zusätzlich gegossen werden. Vor dem Knospenansatz im Herbst sollten die Walderdbeeren geschnitten und gedüngt werden.

 

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  • max. Wuchshöhe: 10-20 cm
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