Tomaten
Der Weg zu gesunden Tomaten ist nicht immer ganz leicht.

 

Bekommen die Tomaten Krankheiten, ist die Ernte gefährdet und alle Arbeit umsonst. Das muss nicht sein! Denn wird der Schaden rechtzeitig erkannt, kann er meist behandelt werden.

  • Die wichtigsten Tomatenkrankheiten
  • Präventive Maßnahmen
  • So lassen sich die Tomatenpflanzen retten




Die Kraut- und Braunfäule

Nässe und Kühle setzen den Tomatenpflanzen zu. Schnell kann sich die Kraut- und Braunfäule (Tomatenfäule) ausbreiten.

Die Merkmale:

Blätter und Stängel bekommen braune und unscharf begrenzte Flecken.
Es folgt ein heller Belag.
Die Blätter werden schwarz und verwelken.
Die Triebe fallen ab.
Die Früchte faulen und fallen ab.




Die Behandlung

Befallene Pflanzenteile umgehend entfernen. Um eine erneute Ansteckung zu vermeiden, die Anteile nicht auf den Kompost, sondern in den Hausmüll entsorgen.
Die Geräte, die mit den befallenen Tomaten in Kontakt gekommen sind, gut säubern und am besten desinfizieren.
Die infizierten Tomaten mit einer Jauche aus Brennnesseln oder Schachtelhalmen oder einem anderen biologischen Düngemittel stärken.

Dürrfleckenkrankheit

Es handelt sich um eine der gefürchtetsten Tomatenkrankheiten. Übertragen wird sie über den Wind durch Pilzsporen.

Die Merkmale:

Der Befall beginnt im unteren Bereich der Gewächse und breitet sich nach oben aus. Zu sehen sind graubraune bis bräunliche ovale Flecken an fast allen Anteilen.

Die Flecken besitzen Kreise. Sie reichen bis zu die Blattadern.
Im fortgeschrittenen Stadium ist fast die ganze Pflanze betroffen.
Zum Schluss rollen sich befallene Blätter ein.
Blätter und Früchte fallen ab und fallen später ab.

Die Behandlung

Erkrankte Anteile frühzeitig entfernen und nur über den Hausmüll entsorgen.
Das Immunsystem der Tomaten durch guten Dünger, Jauche oder Kompost stärken.

Echter Mehltau

Eine Pilzkrankheit, die vor allem Tomaten in Gewächshäusern mit einem feucht-warmen Klima und schlechter Belüftung betreffen.

Die Merkmale:

Weiße Flecken mit einem mehligen Belag liegen auf den Blättern und Stielen.
Im fortgeschrittenen Stadium sterben die betroffenen Anteile ab.
Die Früchte können nicht mehr versorgt werden und verkümmern.

Die Behandlung:

Tomatensorten kultivieren, die gegen Mehltau resistent sind.
Einen Standort mit beispielsweise Zwiebeln, Lauch oder Knoblauch auswählen. Diese bilden eine natürliche Abwehr gegen den Pilz.
Befallene Blätter sofort entfernen und in den Hausmüll geben.
Wirksame Hausmittel sind: Pflanzenbrühen aus Schachtelhalm und Brennnesseln sowie eine Sprühkur mit Milch.

Weiße Fliege

Es handelt sich um eine Art der Mottenschildläuse. Befallene Tomaten locken Krankheiten durch Pilz an.

Die Merkmale:

Gelbe Verfärbungen auf den Grünteilen.
Weiße Fliegen umschwirren die Pflanzen.
Es bildet sich ein klebriger Honigtau.

Die Behandlung:

Schlupfwespen auf die Tomaten ausbringen. Die Nützlinge legen ihre Eier in die Schädlinge, und die geschlüpften Larven fressen die Fliegenbrut, bevor diese schlüpfen kann.
Alternativ können Marienkäfer auf die Weiße Fliegen angesetzt werden.
Ein natürliches Abwehrmittel ist eine Seifenbrühe, hergestellt aus einem Esslöffel flüssiger Schmierseife (kalifrei) und einem Liter Wasser. Damit die befallene Pflanze bis zu zweimal täglich besprühen. Bei Bedarf wiederholen.

Grauschimmel

Sind die Gewächse bereits geschwächt, hat der Grauschimmel ein leichtes Spiel.

Die Merkmale:

Am Anfang entstehen grau-grüne Flecken an Blättern und Stielen.
Dann bilden sich gräuliche Flächen (Sporenrasen). Die Sporen breiten sich schnell aus.
Der Grauschimmel dringt in die Tomaten ein und schädigt sie von innen. Stiele und Blätter knicken ein oder ab und verwelken.

Die Behandlung:

Betroffene Pflanzenteile sofort entfernen und über den Hausmüll entsorgen.
Das Immunsystem gegen die Pilzsporen mit gutem Dünger stärken. Geeignete Brühen bestehen aus Brennnesseln oder Schachtelhalmen.

Vorbeugen ist besser als behandeln

Um Tomatenkrankheiten zu vermeiden, müssen die Bedingungen für ein gesundes Wachstum von Anfang an der Kultivierung stimmen. Dazu gehören:

1. Tomaten brauchen einen sonnigen, geschützten und gut durchlüfteten Standort. Ein feucht-warmes Milieu fördert den Befall von Schädlingen und Krankheiten.
2. Der optimale Boden ist nährstoffreich und durchlässig.
3. Keine Bildung von Staunässe. Die Pflanzen stets von unten gießen und Blätter sowie Früchte nicht nass werden lassen. Die beste Zeit zum Wässern ist am Morgen, dann kann übermäßiges Wasser während des Tages abtrocknen.
4. Werden die bodennahen Blätter vorsorglich entfernt, lassen sich die Tomaten leichter gießen und Krankheiten eindämmen.
5. Pflanzen in ausreichend Abstand zueinander setzen. Auch die Nähe zu Kartoffeln kann die Entstehung von Krankheiten fördern.

Jauche aus Brennnesseln oder Schachtelhalmen herstellen

  • etwa 1 Kg Brennnesseln/Schachtelhalme ohne Wurzeln in ein Gefäß geben
  • alle Pflanzenteile mit Wasser (Regenwasser) bedecken
  • Behälter schließen und an einen sonnigen Platz stellen
  • etwa 2 bis 3 Wochen gären lassen
  • täglich umrühren
  • steigen keine Bläschen mehr auf, ist die Jauche fertig
  • die Jauche absieben

Eine gute Jauche besitzt eine kräftige Konsistenz und einen hohen pH-Wert. Sie ist sehr wirksam gegen Tomatenkrankheiten, aber gehört nicht unverdünnt auf die Pflanzen. Vor dem Gebrauch wird ein Teil Jauche mit zehn Teilen Wasser vermischt.

Für Setzlinge und Jungpflanzen ist eine stärkere Verdünnung von einem Teil Jauche und 20 Teilen Wasser anzuwenden. Die ideale Gabe-Zeit ist in den späten Abendstunden ohne Sonneneinstrahlung.

 

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