Frühlingszwiebeln
Frühlingszwiebeln lassen sich mit Regrowing-Prinzip sehr gut nachziehen.

 

Pflanzen nachzüchten aus Gemüseresten und Küchenabfällen? Das gab es schon immer, gibt es heute auch. Unter dem Begriff: Regrowing. Wie das geht? Schreiben wir im Folgenden!

  • Aus vermeintlichem Abfall wird neues Gemüse
  • Die wichtigsten Sorten
  • So funktioniert das Regrowing




Allgemeines

Gemüse aus Resten selber zu ziehen ist wesentlich einfacher als es klingt und funktioniert mit vielen Lebensmittel. Im Zentrum steht dabei natürlich der Gedanke der Nachhaltigkeit; Es werden Reste recycelt, die sonst in den Abfall wandern würden. In früheren Zeiten war dieses Prinzip (auch aus der Not heraus) selbstverständlich, ehe es zwischenzeitlich etwas in Vergessenheit geriet. Seit einiger Zeit ist es wieder sehr angesagt, was auch daran liegt, dass das Kind dank des Internets einen Namen bekommen hat – eben Regrowing.




Der Belohnungs-Effekt

Neben dem rein praktischen Aspekt der einfachen Vermehrung spielt für den Erfolg des Regrowings auch der Belohnungs-Effekt eine Rolle: Es bereitet große Freude zu sehen, wie aus einem nicht benötigten Strunk oder einem Teil einer Knolle eine neue Pflanze wächst, von der man schließlich eigene Früchte ernten kann – ohne viel Aufwand, zum Teil auf der Fensterbank.

Selber ziehen und nachwachsen lassen

Gemüse einmal selber ziehen und immer wieder nachwachsen lassen – dieses Prinzip klappt mit erstaunlich vielen Lebensmitteln sehr gut, zum Beispiel mit Karotten, Lauchzwiebeln, Ingwer und verschiedenen Kräutern. Für die meisten Gemüsesorten braucht man noch nicht einmal einen Garten, sondern nur eine sonnige Fensterbank. Gemüse auf diese Art selber zu ziehen spart Geld und schafft etwas Unabhängigkeit. Nebenbei ist es ein gutes Gegenbeispiel für die derzeit vorherrschende Lebensmittelverschwendung. Gut geeignet zum Regrowing sind unter anderem Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Ananas, Kartoffeln, Kohl, Sellerie, Avocado und auch Romana-Salat.

So funktioniert es

Lauchpflanzen wie Zwiebeln und Knoblauch treiben bekanntermaßen bei zu viel Licht sehr schnell aus; diesen Umstand, der schon manche Hobby-Köche verärgert hat, kann man positiv nutzen, denn aus den scheinbaren Abfällen lassen neue Zwiebeln oder neue Knoblauchpflanzen ganz einfach ziehen. Und so geht’s: Setzen Sie die Zwiebel oder die Knoblauchzehe auf ein mit Wasser gefülltes Gefäß. Achten Sie aber darauf, dass nur die vertrockneten Wurzelreste mit dem Wasser in Berührung kommen. An einem sonnigen Platz etwa auf der Fensterbank entwickelt sich relativ schnell ein neues Wurzelsystem. Wenn dieses voll ausgebildet ist, kann die Pflanze in einen eigenen Topf mit Erde umziehen. Auch einzelne Wurzelabschnitte können auf diese Weise zum Austreiben angeregt werden.

Beispiel Frühlingszwiebeln

Frühlingszwiebeln sind von allen Lebensmitteln am einfachsten nachzuziehen: Stellen Sie die unteren zwei bis drei Zentimeter mit dem Wurzelrest in ein Glas Wasser und wechseln Sie das Wasser alle paar Tage. Schon nach etwa einer Woche wächst das Grün nach, so dass Sie bereits dann frische Frühlingszwiebeln haben! Diese können sie nun in einen Topf mit Erde pflanzen, notwendig ist das aber nicht. Das Nachwachsen funktioniert genauso mit Lauch und mit Zitronengras!

Beispiel Ingwer

Beim Ingwer ist es etwas anders. Lässt man die Knollen von Ingwer ein Welchen liegen, dann bilden sich kleine Triebe. Brechen Sie diese Triebe ab und setzen Sie sie in einem Topf mit Erde ein. Achten Sie darauf, dass die Spitze, das so genannte Auge, nach oben zeigt. Jetzt müssen die Triebe nur noch regelmäßig gegossen werden. Schon nach kurzer Zeit wird der erste Spross wachsen. Nach einigen Monaten, wenn die Blätter abgestorben sind, kann man die Ingwerknolle bereits als Lebensmittel ernten; sie müssen dazu einfach die Wurzel ausgraben.

Beispiel Fenchel

Fenchel kann man fast genauso einfach nachziehen wie Frühlingszwiebeln – allerdings gilt das nur für das Kraut. Stellen Sie die Knolle des Fenchels einfach in ein Glas Wasser und wechseln Sie das Wasser regelmäßig. Aus der Knolle wächst nun neues Fenchelkraut, das in Suppen und Salaten oder auch als Tee sehr gut schmeckt.

Beispiel Karotten

Aus den Resten von Karotten kann man zwar nicht unmittelbar neue Karotten, aber immerhin Karottenpflanzen nachwachsen lassen. Hierbei spielt ein Zahnstocher eine wichtige Rolle: Stecken Sie diesen in das abgetrennte obere Ende einer Karotte und legen das Ganze auf ein Glas. Aber Achtung: Der Boden des Karottenstücks sollte so gerade eben im Wasser liegen, und auch in diesem Fall sollte das Wasser regelmäßig gewechselt werden.  Schon nach wenigen Tagen bilden sich dann neue Wurzeln samt Kraut. Pflanzen Sie diese nun in die Erde.

 

 

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