Reife Tomaten
Reife Tomaten

 

Im Freiland sind Tomaten eher durch Krankheiten gefährdet als im Topf und unter einem Dach.




Tomaten sind das Lieblingsgemüse fast aller Hobbygärtner. Einige Sorten im Kübel auf der Terrasse oder unter dem Dachüberstand und man hat ab dem Sommer immer einige Früchte parat. Aber wer diesem aus Südamerika stammenden Nachtschattengewächs keine komfortable Unterkunft bieten kann, ist auf eine Freilandkultur angewiesen. Hier sollte man auf Sorten zurückgreifen, die gegen die gefürchtete Kraut- und Braunfäule resistent sind.

Braunfäule wird verursacht durch einen Pilz (Phytophtora), der Tomaten und Kartoffeln befällt. Zuerst werden die Blätter braun, dann treten auf dem Blatt Flecken auf und auf der gesamten Blattunterseite wächst ein Pilzrasen. Schließlich fallen die Blätter ab. Die Sporen des Pilzes überdauern den Winter im Boden, weshalb die Beete nicht zweimal hintereinander mit Nachtschattengewächsen bepflanzt werden sollten.

Alte Sorten

Auch wenn viele neuere Züchtungen Resistenzen versprechen, haben sich alte Sorten bewährt. Die aus Sibirien stammende Baumtomate ‚De Berao‘ ist durch das dortige Klima bestimmt nicht verwöhnt. Sie wird bis zu drei Meter hoch. Eine alte samenfeste Sorte ist ‚Matina‘. Diese früheste Freilandtomate ist gut in Töpfen und Kübeln zu ziehen.

Wildtomaten mit kräftigem Wuchs und starker Verzweigung sind die ‚Rote Murmel‘ mit besonders süßen Früchten und ‚Golden Currant‘, eine sehr wüchsige, vitale Wildtomate.

Eine sehr robuste Sorte für das Freiland ist die längliche, himbeerrote ‚Rote Zora‘.

Neuere Züchtungen

Resistenz gegen Braunfäule und den Mosaikvirus, der an den Blättern der Pflanzen helle Flecken verursacht und von Blattläusen übertragen wird, versprechen neuerdings Züchtungen wie ‚Previa‘ F1, ‚Fantasio‘ F1 und die Topftomate ‚Lizzano‘ F1.

Samenernte

Wer von einer Sorte überzeugt ist, kann Samen selbst ernten (vgl. nachgeharkt, „Tomaten – Saatgut für die nächste Saison ernten“). Dabei ist darauf zu achten, dass es sich um samenfeste Sorten (vgl. nachgeharkt, „Samengärtnerei – Vielfalt aus der Tüte“) handelt.

Pflege

Tomaten sind immer so zu pflanzen, dass das Regenwasser schnell abtrocknen kann. Gießwasser sollte nur das Erdreich benetzen und nicht die Blätter!

Zu den schlechten Nachbarn gehören Kartoffeln, die also auf Abstand zu halten sind.




Gestärkt werden die jungen Pflanzen durch Schachtelhalm-Tee.

Zeigen sich Anzeichen von Braunfäule, raten Experten zu einer täglichen Spritzung mit folgendem Gebräu: Zu 1 Liter Wasser werden 8 Gramm Backpulver, 1 Esslöffel Rapsöl und 1 Spritzer Spülmittel gegeben. Zeigt diese Behandlung keinen Erfolg, so ist die gesamte Pflanze zu entfernen und in der Mülltonne zu entsorgen.

 

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