Am Blaukorn scheiden sich die Geister – die einen lehnen diesen Mineraldünger rigoros ab, die anderen schwören regelrecht auf ihn. Wir zeigen im Folgenden, warum beide Sichtweisen ihre Berechtigung haben. Entscheiden müssen Sie selbst!
- Was ist Blaukorn?
- Das spricht für den Dünger
- Das spricht dagegen
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Das ist Blaukorn
Der Begriff Blaukorn ist der Handelsname des Mineraldüngers Nitrophoska, der im Jahre 1927 von der BASF als erster mineralischer Mehrnährstoffdünger überhaupt auf den Markt gebracht wurde. Der Name Nitrophoska setzt sich dabei aus den ersten Wortteilen der drei Hauptnährstoffe Nitrat, Phosphat und Kalium zusammen. Blaudünger werden bis heute vor allem in der Landwirtschaft und im Gartenbau, aber auch von Hobbygärtnern eingesetzt.
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Blaukorn ist allerdings nicht gleich Blaukorn, es gibt verschiedene Rezepturen.
Verschiedene Rezepturen
Das Nitrophoska perfect enthält 15 Prozent Nitrat (Stickstoff), 5 Prozent Phosphat, 20 Prozent Kalium, 2 Prozent Magnesium und 8 Prozent Sulfat (Schwefel). Einen klar höheren Phosphatanteil hat hingegen „Nitrophoska special“ mit der Zusammensetzung 12/12/17/2/8. Außerdem gibt es noch einen Blaudünger namens Entec für professionelle Anwender; für Hobbygärtner ist dieser auch im Gartenfachhandel erhältlich, hier aber unter dem Namen Blaukorn Novatec. Das Besondere an diesem Novatec ist die geringere Auswaschung des Stickstoffanteils, da er nicht nur in Nitratform, sondern auch als mit Ammonium erhältlich ist. Dieses wird im Boden kaum verlagert, so dass Nährstoffüberschüsse nicht so schnell ins Grundwasser gelangen. Allerdings wird Ammonium von Bakterien im Boden sehr schnell in Nitrat umgewandelt.
Ideal für den Garten
Wer sich dafür entscheidet, Blaukorn als Dünger zu verwenden, sollte – als Hobbygärtner –ausschließlich das Blaukorn Novatec verwenden, da dies schlicht umweltverträglicher ist als die anderen Varianten. Der Phosphatanteil ist stark reduziert; das hat man deshalb so gemacht, weil dieser Nährstoff in den meisten Böden ohnehin im Überfluss vorhanden ist.
Ein Vorteil des Blaukorns – der bei den Fürsprechern eine große Rolle spielt – ist seine hohe Pflanzenverträglichkeit: Man kann vor allem salzempfindliche Arten problemlos mit Blaudüngern versorgen. Und noch ein Vorteil: Blaukorn wirkt, als Dünger eingesetzt, sehr schnell.
Das sollten Sie bedenken
Trotz der positiven Eigenschaften: Das Blaukorn Novatec bleibt natürlich ein Mineraldünger, was bedeutet, dass es Stickstoffverbindungen enthält, die den weltweiten Nährstoffkreislauf belasten – mit den bekannten Folgen wie Grundwasserbelastung und „umgekippten“ Binnengewässern.
So setzen Sie es ein
Wer den Umweltargumenten zum Trotz Blaukorn benutzen will, sollte sehr verantwortungsbewusst damit umgehen. Verwenden Sie derartige Dünger also nur dann, wenn eine Pflanze unter akutem Nährstoffmangel leidet – gute und schnelle Dienste leistet Blaukorn zum Beispiel bei der Versorgung von nährstoffbedürftigen Narzissen oder anderen Zwiebelblumen. Wer des Öfteren Mineraldünger wie Blaukorn im Garten verwendet, sollte seinen Boden regelmäßig im Labor auf seinen Nährstoffgehalt prüfen lassen. Die Gefahr, den Grund und Boden mit den hoch konzentrierten Nährsalzen zu überdüngen, ist definitiv gegeben. Bei organischen Düngern wie zum Beispiel Hornspänen ist die Gefahr der Überdüngung wesentlich geringer; in diesem Falle sind die Nährstoffe nicht sehr hoch konzentriert und zudem auch organisch gebunden. Sie sollten eine Bodenanalyse alle zwei bis drei Jahre vornehmen, idealerweise jeweils im Frühjahr. Haben sich die Nährstoffgehalte innerhalb dieses Zeitraums nicht oder nur kaum verändert, kann man sich bis zur nächsten Bodenanalyse noch ein bisschen mehr Zeit lassen.
Flüssigdünger
Blaukorn ist wasserlöslich und wird daher von vielen Hobbygärtnern sehr gerne als preiswerter Flüssigdünger verwendet. Hierbei sollten Sie bedenken, dass Sie sich langsam an die optimale Konzentration herantasten. Schnell sind die Pflanzen überdüngt – und das kann dazu führen, dass sie eingehen. Wenn die Salzkonzentration im Boden zu hoch ist, kann es zu einer Umkehr-Osmose kommen. Die fatale Folge: Die Pflanze vertrocknet, da sie kein Wasser mehr aufnehmen kann. Verwenden Sie daher besser einen bereits fertig gemischten mineralischen Flüssigdünger.
Alternativen zum Blaukorn
Blaukorn und andere chemische Dünger wirken zwar gezielt und kurzfristig, enthalten aber keine Nahrung für Mikroorganismen im Boden. Auch deshalb wird vielfach die Nutzung von organischem Dünger wie Kompost empfohlen. Die Bodenorganismen zersetzen den organischen Dünger, versorgen sich dabei selbst und geben gleichzeitig Nährstoffe für die Pflanzen frei. Im Gegensatz zu chemischen Dünger wirkt der organische Dünger dadurch langfristig – und trägt zu einem gesunden Boden bei.
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