Strauchpäonie mit Blüte
Strauchpäonie mit Blüte.

 

Strauch- oder Baumpäonien mit ihren riesigen Blütenschalen verbreiten exotisches Flair, sind aber robust. So pflanzt man sie an und pflegt sie.

  • Die wichtigsten botanischen Fakten
  • Mannshohe Gewächse
  • Anpflanzung und Pflege




Riesige Blütenschalen an bis zu mannshohen Sträuchern lassen den Verdacht aufkommen, dass es sich um heikle exotische Gewächse handelt. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Die in ihrer Heimat China und Tibet als Königin der Blumen bezeichnete Pflanze ist robust. Ihre Ahnen, deren Nachfahren bei uns zu finden sind, stammen aus Hochgebirgslandschaften. Lange, kalte Winter und sommerliche Hitze vermag ihnen nicht zu schaden. Im Gegenteil, um üppig zu blühen, bedarf es einer Frostperiode, was sich in unseren Breiten als Manko erweisen könnte.




Strauchpäonien

Die wilde Strauchpäonie (Paeonia rockii) wurde bereits vor 2.000 Jahren als Heilpflanze genutzt und war als Zierpflanze den Kaisern von China vorbehalten. Sie galt als Sinnbild für Glück und Wohlstand.

Bei unseren Ziersträuchern handelt es sich um Nachfahren dieser wilden Art (Rockii-Hybriden). Um die Farbe Gelb ins Spiel zu bringen, wurden Paeonia lutea und Paeonia delavayi schon vor 100 Jahren gekreuzt. Entstanden sind Lutea-Hybriden mit schönem buschigen Wuchs und guter Winterhärte.

Die dritte Gruppe der Strauchpäonien sind die Suffruticosas. Sie sind wesentlich empfindlicher und bilden weniger Triebe mit viel nacktem Holz.

Habitus

Strauch- oder Baumpäonien bilden je nach Sorte bis zu mannshohe Sträucher aus verholzten Ästen. Sie ziehen im Winter nicht wie ihre Verwandten, die Pfingstrosen, gänzlich ein. Ihre offenschaligen oder gefüllten Blütenschalen öffnen sich früher.

Ihre Farbpalette reicht bei den Lutea-Sorten von hellem Apricot (‚Ariadne‘) über Gelb bis zu einem satten Orange (‚Spellbound‘).

‚High Noon‘ mit ihren duftenden Blüten ist ein Klassiker unter den gelben Sorten. Mit etwas Glück blüht sie im Herbst ein zweites Mal.

Die Rockii-Sorten zeigen noch den typisch dunklen Basalfleck der Wildformen auf ihren rosa bis magentaroten Blüten.

Leider ist der Blütenrausch nicht von allzu langer Dauer. Vom Öffnen der ersten Knospe bis zum Welken der Blüte dauert es nur eine Woche. Bis zu drei Wochen hält die Freude bei den Sorten ‚Leda‘ (rosa), ‚Tria‘, ‚High Noon‘ (beide gelb) und ‚Waucedah Princess‘ (rosa gefüllt) durch das Nachblühen von Seitenknospen an.

Standort und Pflege

Gepflanzt wird im September. Das Pflanzloch sollte bis zu 60 cm tief sein, damit die Veredelungsstelle 15 cm unter der Oberfläche der Erde zu liegen kommt.

Gedüngt wird im ersten Jahr nicht, später mit einem Rosendünger im Frühling beim Austrieb.

Nach der Blüte erfolgt ein Schnitt, welcher alles Verblühte entfernt und gegebenfalls die Zweige um die Hälfte einkürzt, was den Strauch mit der Zeit schön buschig werden lässt.

Welken die Blätter zur Unzeit, so ist die Pflanze von einem Schimmelpilz (Botrytis) befallen. Es sollte in diesem Fall sofort bis ins gesunde Holz abgeschnitten werden. Damit ist das Problem meist erledigt. Im Herbst sollten alle Blätter und Zweige um die Pflanze herum weggeharkt und entsorgt werden, denn mit ihnen können Pilzsporen überwintern.

Einen Nachteil gibt es: Strauchpäonien wachsen langsam. In den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung fast gar nicht. Erst ab dem dritten Jahr ist ein Fortschritt im Wachstum sichtbar. Aber ab dann hält die Freude an. Baumpäonien werden bis zu 100 Jahre alt.

 

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