Sellerie
Sellerie

 

Sellerie ist ein Doldenblütler und wird gern in der Küche als vielseitiges Gemüse verwendet. Bekannt ist das Gewächs vor allem als Suppengrün in Form von Knollensellerie. Weniger bekannt, aber besonders lecker, saftig, knackig und einfach zu verarbeiten ist der Staudensellerie, auch Stangensellerie genannt. Er eignet sich gut als knackiger Snack zum Dippen und für die Saftgewinnung. Neben den bekannten Formen gibt es auch noch den Schnittsellerie. Schauen wir uns genauer an, wie man das Gemüse im eigenen Garten anbauen kann. 




Anbau

Die Sellerieaussaat wird im Frühjahr vorgenommen. Spätestens bis zum März sollte die Anzucht begonnen haben. Zu beachten ist, dass die Selleriesamen bei Licht keimen. Daher darf das Saatgut nicht mit der Erde bedeckt werden. Empfehlenswert ist, die Anzuchttöpfe mit einer lichtdurchlässigen Folie abzudecken, damit die Samen nicht antrocknen. Sobald sich die ersten Keime zeigen, kann die Folie abgenommen werden. Sobald die Laubblättchen erscheinen, können die Pflänzchen vereinzelt werden. In das Beet können sie ab Mai gesetzt werden. Hierbei ist ein Reihenabstand von 40 Zentimeter einzuhalten. Der Abstand zwischen den Pflanzen in der Reihe sollte 35 Zentimeter nicht unterschreiten. Wichtig ist, die Pflanze nicht zu tief zu setzen.

Pflege

Die Pflänzchen brauchen nährstoffreichen Boden und Erde sowie regelmäßige Feuchtigkeit. Hin und wieder sollte gedüngt werden, zum Beispiel mit Brennnesselsud. Der Boden sollte regelmäßig gelockert werden. Unkräuter sollten entfernt werden. Die späteren Sellerieknollen werden schön hell, wenn die Pflänzchen mit Salzwasser gegossen werden.
Andere Pflanzen vertragen Salzwasser jedoch nicht. Sobald die Knolle eine Walnussgröße erreicht hat, legt man die Knolle frei, um das Wachstum anzuregen. Gut gepflegte, gesunde Pflanzen sind in der Regel widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten. Zu den typischen „Selleriekrankheiten“ gehören die Blattfleckenkrankheit oder der Sellerieschorf. Auch Wühlmäuse können der Pflanze zusetzen und sollten möglichst umweltfreundlich vertrieben werden.

Ernte Knollensellerie

Wenn die Knolle Tennisballgröße erreicht hat, kann sie einfach aus der Erde gezogen werden. Die Wurzeln sollten mithilfe eines scharfen Messers an der Frucht abgeschnitten werden. Bis in den Oktober hinein können die Knollen geerntet werden. Wenn die Knollen nicht sofort verbraucht werden sollen, sollten sie nicht abgewaschen werden, damit sich kein Pilz bildet.

Ernte Stangensellerie

Wenn die Stangen über der Erde die gewünschte Größe erreicht haben, können sie von der Pflanze von außen nach innen abgebrochen werden. Oder aber man schneidet das ganze Grün oberhalb der Knolle ab, wenn man keine einzelnen Stängel ernten will. Wenn die Knolle im Erdreich verbleibt, können weitere Stangen wachsen. Die Ernte kann bis zum späten Herbst erfolgen.

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