Ein Affenbrotbaum in der Savanne
Ein Affenbrotbaum in der Savanne

 

Der Affenbrotbaum (Adansonia) ist ein mächtiger, sehr markanter Baum, dessen natürliche Heimat weite Teile Afrikas sowie die Insel Madagaskar sind. Auch in Australien lässt er sich an vielen Stellen antreffen. Der Laubbaum gehört zur Unterfamilie der Wollbaumgewächse (Bombacoideae). Diese wiederum gehört der Familie der Malvengewächse (Malvaceae) an. Sein botanischer Name Adansonia stammt von Bernard de Jussieu, der mit der Namensvergabe den französischen Botanikers Michel Adanson ehren wollte. Der bekannteste Baum der Gattung trägt den Namen Afrikanischer Affenbrotbaum (Adansonia digitata), der im Wappen des Senegals abgebildet ist.




Merkmale des Affenbrotbaumes

Die Laubbäume können eine Höhe von fünf bis 30 Metern erreichen. In der Trockenzeit werfen sie ihr Laub ab. Die Stämme sind unbewehrt, zylindrisch, konisch oder flaschenförmig. Im Vergleich zum Rest des Baumes wirken sie sehr mächtig. Die Äste der Bäume sind waagerecht oder aufsteigend. Die Kronen der Bäume sind in der Regel sehr kompakt. Die Borke der Bäume ist rötlichbraun, kann aber auch ins Grünliche wechseln. Sie kann glatt oder blättrig sein und besitzt nicht selten nahe der Oberfläche eine gelbe oder grüne Photosyntheseschicht. Die Innenschichten setzen sich aus zähen Langfasern zusammen. Das Holz des Baumes ist weich und faserig.

Die Blätter ordnen sich in Spiralform an den Zweigen an. Sie sind häutig bis ledrig und haben entweder eine elliptische, eine lanzettliche oder eine verkehrt lanzettliche Form. Blüht ein Affenbrotbaum, dann ist dies ein besonders sehenswerter Anblick. Die Blüten haben eine Farbe von zartweiß bis cremefarben und duften sehr angenehm. Sie sind sternförmig und bilden sich zumeist in dichten Büscheln aus.

Die Baobab-Frucht besitzt viele Samen

Die Frucht hört auf den Namen Baobab-Frucht und erinnert in ihrer Erscheinung auch ein bisschen an Mangos. In Europa ist die Baobab-Frucht nahezu unbekannt, doch in Afrika spielt sie als Lebensmittel keine unbedeutende Rolle. Der Name stammt aus dem Arabischen und leitet sich von dem Ausdruck  „bu hibab“ ab. Übersetzt bedeutet das so viel wie „Frucht mit vielen Samen“. Und tatsächlich kann eine einzige Frucht zwischen 120 und 200 Samen enthalten und ist insgesamt sehr fettreich. Die Früchte besitzen eine grünliche bis bräunliche Färbung und haben eine Größe von zehn bis 40 Zentimetern. Das Fruchtfleisch ist hellbeige und sehr fest. Trocknet es, fällt es auseinander.

Nutzung des Affenbrotbaums

Von der Frucht werden sowohl das Fruchtfleisch als auch die Samen selbst verwendet. Beides wird für die Herstellung von Fruchtsäften oder von Süßigkeiten benutzt. Häufig wird aus den Früchten auch ein Öl, das sogenannte Baobab-Öl extrahiert. Dieses findet sehr häufig in kosmetischen Produkten seine Verwendung. Ferner können die Wurzeln des Baumes gekocht und gegessen werden und sollen eine gute Wirkung gegen Fettleibigkeit haben. Aus den Zweigen des Affenbrotbaumes werden zudem auch Korbwaren hergestellt.




Der Affenbrotbaum im eigenen Heim

Wer möchte, der kann den Affenbrotbaum auch in den eigenen vier Wänden als Kübelpflanze kultivieren. Wer einen kleinen Vertreter der Bäume bei sich im Kübel anpflanzt, der braucht dafür ein nährstoffarmes Substrat, das zugleich auch sehr wasserdurchlässig ist, damit sich dort nichts staut. Sehr gut geeignet ist beispielsweise klassische Kakteenerde. Wer möchte kann aber auch in einem Verhältnis von 2:1 normale Blumenerde mit Sand vermischen. Der Standort des Kübels sollte ganzjährig sehr hell und warm sein. Ein idealer Platz für den Affenbrotbaum ist demnach ein Wintergarten. Ist ein Sommer sehr warm, kann der Kübel für einige Wochen auch an einem geschützten Platz im Freien aufgestellt werden. Wichtig dabei ist, dass er aber nicht von Anfang an der prallen Sonne ausgesetzt wird, weil ansonsten die Blätter schnell verbrennen könnten. Gegossen werden muss der Baum nur sehr selten und erst dann wenn die obere Erdschicht gut durchgetrocknet ist. Zu viel Wasser bekommt dem Baum nicht, denn dann könnten die Wurzeln schnell verfaulen.

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