Weißes Steinkraut
Steinkraut gibt es in mehreren Farben. Hier ist ein weißes Exemplar zu sehen.

 

Steinkräuter gehören nicht von ungefähr zu den beliebtesten Bodendeckern: In den verschiedensten Farben – es gibt über 170 Arten – sorgen sie für einen Genuss der Sinne, sowohl visuell als auch, was ihren Duft betrifft. Die Kultivierung des Steinkrauts verläuft dabei eher unspektakulär. Mehr darüber im Folgenden.

  • Botanische Fakten zum Steinkraut
  • Verschiedene Sorten
  • Anbau und Pflege




Wissenswertes

Das Steinkraut (botanischer Name: Alyssum) gehört zur Familie der Kreuzblütler. Es gibt mehr als 170 Arten, die überwiegend im Mittelmeerraum, in Asien, in Südosteuropa und in Nordafrika vorkommen. Das Steinkraut gibt es entsprechend als einjährige, zweijährige oder auch ausdauernde krautige Pflanze. Es wird in der Regel mindestens zehn Zentimeter und maximal 80 Zentimeter groß. Die Blütenstände erscheinen in Trauben und sind sehr dicht. Es gibt sie in unzähligen Farben und Farbnuancen. Die Blütezeit ist von Juni bis Oktober, zwischen März und Mai gibt es aber auch einige Frühblüher.




Die Sorten

Man kann die Steinkräuter gut nach ihren Blütenfarben unterschieden und einteilen. Es gibt gelbe, blaue, violette, rosafarbene, rote und auch weiße Sorten – und darunter jeweils verschiedene Nuancen. Eine der bekanntesten weißen Sorten ist der Schneeteppich: Seine schneeweißen Blüten sind so eng miteinander verwoben, dass die Blätter darunter kaum zu erkennen sind. Diese Steinkräuter werden etwa 10 bis 15 Zentimeter hoch. Etwa 20 Zentimeter größer wird der ebenfalls weiße Große Duftsteinrich – dank fleißiger Selbstaussaat  ist er so dauerhaft wie eine Staude. Zu den gelben Sorten gehören das Berggold und die Goldkugel, eine beliebte Sorte im blau-violetten Bereich trägt den schönen Namen „Orientalische Nächte“. Sie gilt mit ihren dunkel-violetten Blüten und einer äußerst vitalen Wuchskraft als die Premium-Sorte in diesem Bereich, wird aber nur 12 Zentimeter groß. Im Rot-rosa-Bereich besticht die Sorte Wonderland, die man auch gut mit weißen oder blauen Steinkräutern zusammenbringen kann.

Standort und Boden

Steinkräuter gelten als pflegeleicht und gedeihen unter verschiedenen Bedingungen gut, sofern sie mindestens vier Stunden Sonne pro Tag haben. Bei praller Sonneneinstrahlung bieten sie ihre geballte Blütenpracht auf, bei Halbschatten sind leichte Einbußen zu verzeichnen, ein Hingucker bleiben die Steinkräuter aber trotzdem. Ansonsten brauchen alle Arten einen mageren, trockenen bis frischen Boden. Wenn die Erde sandig-lehmiger und humos ist, blühen die Pflanzen in der Regel ohne Unterlass. Die Nähe zu Gewässern ist allerdings nicht zu empfehlen, da die Bodendecker Staunässe und Verdichtungen überhaupt nicht mögen. Wesentlich besser geeignet sind da Plätze an Trockenmauer oder im Steingarten, wo die Erde sandig, durchlässig und kalkhaltig ist. Für die (ebenfalls einfache) Kultivierung im Topf wird zu einer torfarmen Blumenerde geraten, die mit Sand und feinem Splitt angereichert werden sollte.

Die Pflege

Ist der Sommer eher nass, müssen Sie nicht zusätzlich gießen. Nur bei längerer Trockenheit sollten Sie dies tun, am frühen Morgen oder am späten Abend. Begießen Sie die Pflanzen aber nicht von oben, andernfalls liegen sie stundenlang flach am Boden. Besser ist es, das Gießwasser unmittelbar auf die Wurzelscheibe laufen zu lassen. Beim Düngen verhält es sich ähnlich: Wenn ein Steinkraut seine Wurzeln in der humoser Gartenerde austreckt, müssen Sie nicht düngen – dann gibt es sich mit den vorhandenen Nährstoffen zufrieden. In sandig-magerer Erde nimmt die Pflanze dagegen eine Düngung zum Start in Form von Kompost gerne an. Nehmen Sie einen Rückschnitt der Nachblüte vor, macht eine weitere Düngergabe Sinn. Gut zu wissen in diesem Zusammenhang: Wenn Sie das Steinkraut im mageren Boden mit Teichwasser gießen, werden alle Mängel ausgeglichen. Und apropos Schnitt: Wenn die Steinkräuter im Sommer an Blütenkraft einbüßen, sollten Sie die Blumenpolster um die Hälfte zurückschneiden und ein wenig Dünger verabreichen.

Die Vermehrung

Als ideal gilt die Anzucht durch Aussaat auf der Fensterbank. Schon ab Anfang März kann man sich auf diese Weise weitere Steinkräuter heranziehen. Und so geht es: Säen Sie das Saatgut in einer Saatschale mit Anzuchterde aus, geben Sie maximal einen halben Zentimeter Substrat oder Sand darüber, feuchten Sie alles an und legen Sie eine Glasscheibe darüber. Bei etwa 20 Grad Celsius nimmt die Keimung am halbschattigen Fensterplatz etwa zehn Tage in Anspruch. Ab April/Mai können Sie die jungen Steinkräuter ins sonnige Beet pflanzen.

 

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Duft-Steinrich, Steinkraut, Alyssum maritimum, ca. 200 Samen
  • 200 Samen
  • Keimschutzpackung
  • wird weitgehend von Schnecken gemieden
  • Höhe: ca. 20 cm
Steinkraut, Rosie O'Day
  • Aussaatort: Gewächshaus - Fensterbank/Freiland
  • Aussaatzeit: März-Juni
  • Ernte: Juni-Sep
  • Eignung: Lagerung, Duftpflanze, Schneck-Resist
  • - rosa

 

 

 

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