Karotten auf einem Haufen
Ganz schön viele Karotten © HK/pixelio.de

 

Die Karotte wird je nach Region auch als Mohrrübe, Gartenmöhre, Gelbe Rübe oder Wurzel bezeichnet. Sie ist ein einfaches und sehr gehaltvolles Wintergemüse, das leicht zu pflanzen und zugleich recht pflegeleicht ist. Der Name Karotte leitet sich von dem lateinischen Begriff „carota“ ab, der übersetzt in etwa „gebrannt“ bedeutet, was sich auf die eher rote Farbe früherer Züchtungen bezieht. „Daucus carota subsp. sativus“, so lautet der botanische Name der Karotte, ist eine kultivierte Form der Wilden Möhre. Von Letzterer wird vermutet, dass sie mit „Daucus carota subsp. maximus“ (südeuropäische Riesenmöhre) und möglicherweise auch mit „Daucus carota subsp. afghanicus“ (orientalische Schwarzmöhre) gekreuzt wurde. Die einjährige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 150 Zentimetern.




Die Möhre verfügt über den höchsten Karotin-Gehalt (Provitamin A), über viele Mineralstoffe und über einen hohen Gehalt der Vitamine C und E. Sie enthält kaum Kalorien und ist auch leicht verdaulich. Der relativ hohe Fruchtzuckergehalt verleiht den Karotten einen süßlichen bis nussigen Geschmack. Die Aufnahme des wertvollen Provitamins A kann man dadurch deutlich verbessern, wenn man Karotten stets mit etwas Öl oder Butter anrichtet.

Die Aussaat

Sie erfolgt normalerweise in Reihen auf einem leicht basischen Boden möglichst mit pH-Werten zwischen 6,5 und 7,5. Auf die Zugabe von Kompost kann verzichtet werden, aber etwas Hornspäne sind gut für die Pflanzen. Besonders frühe Sorten können bei milden Klimabedingungen schon ab Januar ausgesät werden. Allerdings benötigen sie Schutz durch eine Folie oder ein Vlies. Auf dem Balkon sollte man etwas später damit beginnen. Besser ist es aber mit der Aussaat bis Ende März zu warten, für späte Sorten gilt sogar Ende Mai. Ein sonniger Standort ist zu bevorzugen.

Zwischen den einzelnen Reihen richten wir einen Abstand von 15 bis 20 Zentimetern ein, und der Abstand der Pflanzen innerhalb einer Reihe beträgt zwei bis fünf Zentimeter. Während die Möhren keimen (circa 20 Tage nach der Aussaat), sollte die Bodenfeuchtigkeit möglichst konstant sein. Die erste Ausdünnung sollte nach ungefähr vier Wochen vorgenommen werden. Der Prozess kann wiederholt werden, wenn die ersten Blätter kommen. Ideal ist nun ein Abstand von knapp zehn Zentimetern zwischen den Möhren.

Mischkulturen der frühen Möhrensorten mit Pflücksalat oder Radieschen sind durchaus üblich, während die späten Sorten mit Lauch oder Chinakohl vergesellschaftet werden können. Weniger geeignet ist zum Beispiel Petersilie oder Sellerie.

Pflege und Schädlingsvermeidung

Zwiebeln, Lauch und Tagetes vertreiben die Möhrenfliege. Durch gezieltes Einhalten der Fruchtfolge werden Nematoden vermieden. Zum Schutz vor Schnecken eignet sich ein Gemüseschutznetz. Regelmäßige Wässerung ist sehr wichtig für die Gemüsepflanzen, wobei aber auf die Verhinderung von Staunässe zu achten ist. Selbstverständlich ist Unkraut ebenfalls ein ernst zu nehmender Feind der Möhren. Als Doldenblütler brauchen Karotten eine Pause von immerhin vier Jahren. In dieser langen Zeit dürfen auch keine artverwandten Pflanzen in dem Boden gezogen werden.




Ernten und Lagern der Karotten

Die sogenannte Kulturdauer hängt davon ab, ob es sich um eine frühe (zwölf Wochen), mittlere (15 bis 20 Wochen) oder späte (20 bis 26 Wochen) Möhrensorte handelt. Allen gemein ist, dass sie über den Winter im Keller, also an einem dunklen und kühlen Ort, gelagert werden können.

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