Petersilie
Petersilie ©  H.D. Volz/pixelio.de

 

Die Petersilie ist das in unseren Küchen am meisten verwendete Kraut. In unseren Gärten allerdings ist sie eher selten zu finden. Dabei weist sie den Vorteil auf, dass sie sowohl im Garten als auch im Blumentopf gedeihen kann.  Wildwachsend kommt die Pflanze am Mittelmeer sowie auf den Kanarischen Inseln vor. Petersille besteht aus einer rübenförmigen Wurzel, aus der mehrere Stängel hervorgehen. Normalerweise wird sie 30 bis 90 Zentimeter lang, in Ausnahmefällen auch einen ganzen Meter hoch. Sie enthält viel Vitamin C.




Der richtige Standort für die Petersilie

Petersilie braucht einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Die einzelnen Pflanzen sollten einen Abstand von 20 Zentimetern haben. Nach oben sollte 60 Zentimeter Platz gewährleistet sein. Sobald kein Bodenfrost mehr zu erwarten ist, kann sie draußen gedeihen. Der späteste sinnvolle Zeitpunkt zur Pflanzung ist Mitte Juni. Während der Keimung muss der Boden ständig feucht sein. Bei der Anpflanzung in Blumentöpfen ist darauf zu achten, ob die Pflanzen unten aus dem Topf herauswachsen. Dann herrscht Platzmangel und ein größerer Topf muss her. Der Topf ist auch eine gute Platzierung, um den Winter überstehen zu können.

Vor der Blüte ernten

Petersilie ist besonders aromatisch, wenn die Blüte noch nicht eingetreten ist. Somit ist kurz vor der Blüte der optimale Zeitpunkt für die Ernte eingetreten. Aber vorsichtig: Man sollte sie nicht mehr verwenden, sobald sie blüht. Dann enthält sie Apiol, was giftig auf das Verdauungssystem wirkt. Petersilie wird im Freien vom Frühjahr bis in den Herbst geerntet.  Übrigens: Es lohnt sich, den Stiel der Petersilie gleich mit zu ernten. Auch er schmeckt und ist zudem noch reich an verschiedensten Vitaminen.
Petersilie hat die Fähigkeit sich zu erholen, wenn im Rahmen der Ernte Teile entfernt werden. Darum sollte man sie portionsweise ernten. Petersilie wächst von unten nach. Es ist gut möglich, dass sie bei der nächsten Ernte wieder auf einem vergleichbaren Level angekommen ist.
Die Petersilie sollte möglichst frisch an die jeweilige Speise kommen – ungekocht, denn sonst ist die Würzqualität dahin. Allerdings kann Petersilie schon am Anfang des Kochvorgangs in Saucen und in Brühen gegeben werden. Dann geht der Geschmack in diese über.




Die Heilpflanze

Neben ihrer Geschmacksqualität kann Petersilie auch eine gewisse kosmetische Qualität aufweisen. Im Dampfbad wirkt sie gegen verunreinigte Haut und lässt diese wieder jünger erscheinen. Sie ist zudem Lieferant für ätherische Öle, die eine kräftige Harnausscheidung bewirken. Schwangere sollten Petersilien-Öl meiden, denn es kann abortiv wirken. Im Mittelalter wurde das Kraut für Schwangerschaftsabbrüche genutzt.

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