Ätherische Öle
Ätherische Öle © Birgit H./pixelio.de

 

Ein oft unterschätztes Sinnesorgan ist unsere Nase. Dabei ist der Geruchssinn der einzige unserer Sinne, der über das limbische System direkt auf das Gehirn wirkt. Durch die Anregung von Neurotransmittern werden Nervenzellen stimuliert, stimmungsrelevante Hormone auszuschütten. Ein großes Angebot von wohltuenden Düften – seien es beruhigende oder auch anregende – bietet die Schatzkammer Natur.




Ätherische Öle aus Pflanzen

Der Duft einer Pflanze wird durch ihren Gehalt an ätherischen Ölen bestimmt. Sie sind in fast allen Teilen der Pflanze enthalten, sei es in Blüten, Blättern, in der Rinde oder in der Wurzel. Eine Pflanze kann überdies sehr unterschiedliche Öle bilden, wie beispielweise der Zimtbaum. Sein Öl aus der Rinde unterscheidet sich deutlich von dem aus den Blättern. Wiederum produzieren ganz unterschiedliche Pflanzen ein auch chemisch identisches Öl, etwa Anis und Sternanis. Anis ist ein einjähriges Doldengewächs, während Sternanis die Frucht von Bäumen aus der Familie der Magnoliengewächse ist. Die ätherischen Öle dienen einer Pflanze als Lockmittel für Insekten, dem Fernhalten von Schädlingen und als Schutz gegen von Bakterien ausgelösten Krankheiten.

Heilwirkung durch ätherische Öle

Die ersten Arzneien waren pflanzlichen Ursprungs. Die Heilwirkung beruhte neben anderen Inhaltsstoffen auf dem Gehalt an ätherischen Ölen. Salben mit zerstampften Pflanzenteilen, Tees aus getrockneten Blüten und Blättern sowie Wurzeln und Rinden findet man bei allen Kulturen. Besonders reich an wohltuenden Duftstoffen sind Gewürze. Durch Verbrennen von Pflanzen und Harzen bei Räucherungen wurden kultische Handlungen begleitet.

Gewinnung durch Destillation

Um den Pflanzen ihre kostbaren Inhaltsstoffe zu entlocken werden verschiedene Methoden wie Pressen, Extrahieren oder Destillieren angewandt, wobei Letzteres die beste Technik ist, ein Öl in seiner reinsten Form zu gewinnen. Ätherische Öle sind nicht fetthaltig, leichter als Wasser, auf dessen Oberfläche sie schwimmen, ohne sich zu vermischen. Ihren Namen verdanken sie ihrer flüchtigen Eigenschaft: sie steigen in die Weite des Himmeln, wobei sie ihren Duft verströmen.

Zusatz für Kosmetikprodukte

Schon in der Antike wurden duftende Öle aus Blüten und Gewürzen sehr geschätzt. In Ägypten waren sie für die Einbalsamierung der Toten unentbehrlich, aber auch die Lebenden profitierten von duftenden Salben und Ölen. Bis auf den heutigen Tag werden Kosmetika, Seifen und Waschpulver mit Duftstoffen versetzt, wobei indes eher selten die zum Teil sehr kostbaren Naturöle zum Einsatz kommen, sondern stellvertretend deren synthetische Nachbildungen.

Die Anwendung ätherischer Öle

Ätherische Öle sind in vielen Varianten und unterschiedlichen Qualitäten erhältlich. Öle aus Pflanzen im biologischen Anbau sind teurer als „naturidentische“ aus dem Labor. Zudem spielt beim Preis die Ergiebigkeit des Ausgangsstoffes eine Rolle. So ist ein Zitrusöl erheblich preiswerter als ein Jasmin- oder Rosenöl. Ätherische Öle werden nie unverdünnt angewandt. Als Badezusatz etwa genügen einige Tropfen. Für Massagen wird mit anderen hochwertigen Ölen (z. B. Mandelöl, Macadamiaöl) gemischt, zum Verdampfen auf einer Lampe wird Wasser zugesetzt.




Aromatherapie

Wie eingangs beschrieben wirken Duftstoffe direkt auf das Gehirn. So kann durch eine Auswahl bestimmter ätherischer Öle die Ausschüttung stimmungsrelevanter Hormone beeinflusst werden. Endorphine wirken schmerzlindernd und wecken euphorisierende Gefühle. Hierfür eignen sich vornehmlich Jasmin, Mukatellersalbei, Patchouli und Ylang Ylang. Ebenfalls ein Glückshormon ist Serotonin. Seine Bildung wird durch Lavendel, Kamille, Neroli, Orange und Vanille angeregt.

Encephaline, die körpereigenen Opiate, werden geweckt durch die Rose, Zistrose, Grapefruit und den Muskatellersalbei. Noradrenalin aktiviert das Herz- Kreislaufsystem. Zu empfehlen sind hier: Ingwer, Kardamom, Zimt, Rosmarin und Wacholderbeere.

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