Eine Erle in winterlicher Landschaft © Sylvia-Verena Michel/pixelio.de

 

Die Erlen zählen zu den Birkengewächsen und sind in Mitteleuropa heimisch. Insgesamt gibt es drei verschiedene Arten: die Grün-, die Grau- und die Schwarz-Erle.




Beschreibung der Erle

Bei den Erlen handelt es sich um sommergrüne, Laub abwerfende Bäume oder Sträucher. Je nach Art bilden sie entweder Borken oder werden als Peridermbaumarten eingestuft. Die Schwarz-Erle bildet eine tiefrissige und grau-schwarze Borke aus, während die Grau-Erle eine grau-glänzende Peridermoberfläche darstellt.

Erlen sind ebenso wie alle Birkengewächse einhäusig getrenntgeschlechtig. An einem Exemplar präsentieren sich die Blütenstände beider Geschlechter. Diese werden als Kätzchen bezeichnet. Hier sitzen entweder nur weibliche oder männliche Blüten. Während die männlichen Blüten zu dritt in den Achseln der Tragblätter sitzen, sind die weiblichen Blüten lediglich zu zweit. Die Erle ist der einzige Laubbaum, bei dem die weiblichen Kätzchen verholzen. Damit werden sie folgerichtig als Zapfen bezeichnet. Es bilden sich einsamige geflügelte oder ungeflügelte Nussfrüchte.

Die Ökologie

Erlen verfügen an ihren Wurzeln über Wurzelknöllchen. Diese enthalten Stickstoff fixierende Aktinomyzeten. Sie ähneln der Symbiose von Knöllchenbakterien sowie Leguminosen. Dadurch können Erlen auch an Orten überleben, wo sich nur wenige Nährstoffe befinden. Aufgrund dessen können die Bäume es sich leisten, ihre Blätter grün abzuwerfen.

Kätzchen einer Erle
Kätzchen einer Erle © Ruth Rudolph/pixelio.de

 

Grau- und Schwarz-Erlen wachsen vor allem an Gewässerrändern sowie in Feuchtgebieten. Insbesondere sehr feuchte Orte sind häufig nährstoffarm. Hier ist die Stickstofffixierung der Stickstoff bindenden Wurzelknöllchen der ausschlaggebende Grund, warum dort ausschließlich Erlen wachsen. Vor allem die Grau- und Schwarz-Erlen dienen häufig als Uferschutz gegen Ausspülungen. Aufgrund dessen gelten sie als ökologisch wertvoll. Sämtliche Falter- und Schmetterlingsarten finden an den Blättern der Erle ihren Lebensraum und Nahrung.

Erlen im eigenen Garten anpflanzen

Ein Erlenbaum oder Strauch lässt sich bevorzugt im Frühjahr nach den letzten Bodenfrösten anpflanzen. Durch die Frühligsniederschläge ist der Erdboden äußerst gut vorgefeuchtet. Das kommt der Erle in jedem Fall zugute.

Der Boden muss vorbereitet werden. Dabei ist der Standortboden nur aufzubereiten, wenn der pH-Wert oder der Feuchtigkeitsgehalt nicht den Ansprüchen der Birkengewächse entspricht. Soll der Baum fernab eines Gewässers angepflanzt werden, gilt es den Boden zu mulchen und einzuschlämmen. Die Pflanzengrube sollte ausreichend tief sein, etwa für eine 60 bis 70 Zentimeter dicke Bodenoberschicht. Die einzelnen Erlen sollten einen Mindestabstand von fünf bis sechs Metern zueinander haben.

Erlen, die am Ufer wachsen, benötigen keinerlei Wasserversorgung. An anderen Standorten sollten sie gelegentlich gegossen werden. Insbesondere in sommerlichen Trockenperioden gilt es, Erlen großzügig zu bewässern. Sie sollten ausschließlich mit stickstoffhaltigem Dünger behandelt werden. Einen Großteil der Nährstoffversorgung übernehmen die Symbiosen mit Bakterien und Pilzen.

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