Ein großer Kürbis
Ein stattlicher Kürbis © Christoph Konitzer/pixelio.de

 

Eine unserer beliebtesten Gemüsearten ist im Herbst der Kürbis (Cucurbita pepo), wobei man korrekterweise nicht von dem Kürbis sprechen kann, denn Kürbisse (bot. Cucurbita) bilden eine einzige botanische Familie, die sich auf 100 Gattungen mit über 1.000 Arten verteilt. Vieler dieser Arten hat sich der Mensch schon seit alters her bedient. Beispielsweise werden Luffagurken als Badeschwämme und ihre Fasern in der Textilindustrie genutzt. Flaschenkürbisse dienen als Kalebassen und Musikinstrumente. Die größte Rolle spielen sie jedoch als Nahrungsmittel. Sowohl ihr Fleisch als auch ihre Kerne werden verwandt. Ihre Formen-, Farben- und Größenvielfalt ist beträchtlich. So reicht die Palette vom kleinen weißen „Squash“ bis zu zentnerschweren Riesenkürbissen (Cucurbita maxima), zu denen bemerkenswerterweise auch als kleinere Sorte der Hokkaidokürbis gehört. Kleinere Kürbisse in den unterschiedlichsten Ausführungen werden gern zur Dekoration verwendet. Sie sind wegen ihres hohen Anteils an Bitterstoffen nicht essbar.




Kürbis – Ein Import aus Amerika

Die Heimat der Kürbispflanzen (Cucurbitales) liegt in tropischen Gebieten Amerikas. Neuere Funde datieren Kürbissamen auf 8.000 bis 10.000 v. Chr. Ab dem 16. Jahrhundert wurde der Kürbis auch in warmen Ländern Europas eingebürgert. Kürbisse enthalten die Vitamine A und C, sind reich an Carotinen, jedoch arm an Kalorien. Einhundert Gramm Kürbisfleisch enthält lediglich zwanzig Kalorien. Botaniker bezeichnen die Früchte des Kürbisses als Beere, was uns angesichts ihrer stattlichen Größe etwas schmunzeln lässt. Allerdings sind Erdbeeren botanisch gesehen auch keine Beeren, sondern Nüsse.

Für den Hausgebrauch spielen derartige Kenntnisse indes keine Rolle, interessanter ist, was man mit Kürbissen alles machen kann. Es folgen einige, nicht ganz alltägliche Rezepte mit Kürbis:

Kürbiskäsekuchen – eine Alternative zum Zwiebelkuchen

Zutaten für ein Blech:

für den Teig:

  • 500 Gramm Mehl für den Teig
  • 1 Ei
  • 6 Esslöffel Öl
  • 125 Milliliter Wasser
  • Salz

Zutaten für den Belag:

  • 500 Gramm geputzter Kürbis
  • 200 Gramm geriebener Käse (Appenzeller und Greyerzer)
  • 2 Becher Schmand
  • 4 Eier
  • 1 Teelöffel Salz
  • 60 Gramm grüne Kürbiskerne
  • reichlich Pfeffer, Chili und Kurkuma

Zubereitung:
Aus Mehl, Ei, Öl und Wasser einen Teig kneten mit Salz würzen und ausrollen. Den Teig bei 175 °C ca. zehn Minuten vorbacken.

In der Zwischenzeit das Kürbisfleisch fein raspeln, fünf Minuten blanchieren und gut abtropfen lassen. Eier, Schmand, Kürbisfleisch und Käse vermischen, mit Salz Pfeffer und Chili kräftig abschmecken, denn Kürbis hat nicht viel Eigengeschmack. Eine Prise Kurkuma sorgt für eine schöne gelbe Farbe. Den Belag auf dem vorgebackenen Teig verteilen und mit den Kürbiskernen bestreuen.

Kürbistarte mit Frischkäse

Zutaten für den Teig:

  • 200 Gramm Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 100 Gramm Zucker
  • 1 Ei
  • 100 Gramm Butter

Zutaten für den Belag:

  • 500 Gramm fein geraspeltes Kürbisfleisch
  • 200 Gramm Frischkäse
  • 75 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 20 Gramm Speisestärke
  • 100 Gramm grüne Kürbiskerne
  • 1 Prise Zimt

Zubereitung:
Aus den Zutaten einen Teig kneten, zwanzig Minuten kalt stellen und ihn anschließend ausrollen, eine gefettete Springform (Ø 26 cm) damit auslegen, einen Rand hochziehen und den Teig zehn Minuten bei 175 °C vorbacken.

Für den Belag Kürbisfleisch, Eier, Zucker, Zimt und Speisestärke mit dem Frischkäse verrühren. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und dazu geben. Die Masse auf dem vorgebackenen Teigboden verteilen und bei 45 Minuten bei 200 °C backen.

Dieses Rezept kann auch als pikante Variante benutzt werden. Dazu wird der Zucker im Teig und Belag weggelassen. Der Zimt wird durch Pfeffer und Chili ersetzt. 100 Gramm Schinkenwürfel werden in den Belag gegeben und dann – wie oben angegeben – verfahren.

Kartoffel-Kürbispüree

Zutaten:

  • 500 Gramm Kürbisfleisch (Hokkaido)
  • 500 Gramm mehlig kochende Kartoffeln
  • 2 Esslöffel Butter
  • Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:
Kartoffeln und Kürbis schälen, würfeln und zusammen in etwas Salzwasser kochen. Wenn das Gemüse weich ist, das Kochwasser abgießen und dabei auffangen. Das Gemüse mit einem Stampfer zerdrücken, dabei so viel Kochwasser hinzufügen bis ein geschmeidiges Püree entstanden ist. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Butter abschmecken und mit gehackter Petersilie bestreuen.

Das Kartoffel-Kürbispüree passt gut zu Fisch.

Kürbismousse

Zutaten für 4 Personen:

  • 250 Gramm Kürbisfleisch
  • 2 Biozitronen
  • 100 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 6 Blatt Gelatine
  • 1 Becher Schlagsahne (250 Gramm)

Zubereitung:




Das Kürbisfleisch in kleine Würfel schneiden, in wenig Wasser kochen, durch ein Sieb gießen und pürieren. Von den Zitronen die Schale abreiben und sie dann auspressen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in dem heißen Kürbismus auflösen. Den Zucker, die Schale und den Saft der Zitronen unterrühren, abkühlen lassen. Die Sahne sehr steif schlagen und unter das Mus heben. Nochmals kalt stellen.

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