Hagebutten am Strauch
Eine klassische Heckenpflanze: die Kartoffelrose mit Hagebutten.

 

Hecken sind in vielen Gärten dafür gedacht, Sichtschutz zu bieten oder Begrenzungen zu markieren. Zudem können sie Gärten auch in einzelne Bereiche unterteilen. Sie haben also oft einen funktionalen Wert. Hecken, deren Pflanzen essbare Früchte tragen, bieten darüber hinaus einen weiteren Pluspunkt. Sie liefern ihren Besitzern sowie vielen Insekten und Vögeln eine Menge an gesunder Nahrung und verzaubern oft mit ihren prächtigen Blüten.

  • Die wichtigsten Heckenpflanzen mit essbaren Früchten
  • Felsenbirne und Kartoffelrose
  • Weißdorn und Ölweide
  • Kornelkrische und Himbeere




Die Felsenbirne

Die Felsenbirne, die oft auch als Korinthenbaum bezeichnet wird, macht sich vor allem in großen Gärten gut, in denen nicht alles 100-prozentig akkurat sein muss, sondern vornehmlich ein etwas lockerer, vielleicht auch romantischer Stil vorherrscht. Die Felsenbirne gehört zu den laubabwerfenden Heckenpflanzen. Im Frühjahr begeistert sie mit einer überragend schönen Blüte, im Herbst verzaubert sie mit einer tollen Blätterfärbung. Im Sommer wiederum trägt sie Beeren, die von Vögeln sehr geschätzt werden, aber auch von Menschen ohne Probleme verzehrt werden können.

Wer sich die Beeren gleich nach dem Pflücken in den Mund steckt, wird wahrscheinlich ein wenig das Gesicht verziehen, weil sie einen leicht säuerlichen Geschmack haben. Sehr lecker schmecken sie aber mit etwas Zucker. Zudem kann aus ihnen auch sehr gut ein Kompott hergestellt oder eine Marmelade gekocht werden.

Die Kartoffelrose

Die Kartoffelrose gehört zu den beliebtesten Heckenpflanzen überhaupt. Noch bekannter als die Hecke sind aber ihre Früchte – die Hagebutten. Nach ihrer Blüte lassen sie sich ab September ernten – und das zum Teil über mehrere Monate lang. Hagebutten sind äußerst gesund, denn sie enthalten jede Menge Vitamin C, Vitamin A und Vitamin B1. Am schmackhaftesten sind die Früchte übrigens nach dem ersten Frost. Auch sie bilden eine tolle Grundlage für eine Marmelade.

Der Weißdorn

Der Weißdorn, der auch als Eingriffeliger Weißdorn bekannt ist, zeichnet sich durch seine scharfen Dornen aus. Diese sind ganz praktisch, wenn man etwa ungebetene Gäste vom Grundstück fernhalten möchte. Bei dieser Hecke handelt es sich um ein Gewächs, das sich ziemlich in die Breite ausdehnt. Von einer Anpflanzung ist in kleinen Gärten daher eher abzuraten. Vom Weißdorn lassen sich zwei Dinge verwerten: Zum einen die Blätter. Aus ihnen kann man einen würzigen Tee zubereiten. Zum anderen sind auch die roten Beeren zum Verzehr geeignet. Roh schmecken sie nicht besonders, aber als Grundzutat für eine Marmelade sind sie durchaus zu empfehlen.

Die Ölweide

Die Ölweide ist eine beliebte immergrüne Heckenpflanze. Im Herbst bilden sich weiße Blüten, im Anschluss rote Beeren. Diese sind essbar. Aber auch bei ihnen gilt, dass sie ihre Qualitäten eher als Marmeladenzutat ausspielen als in roher Form.

Die Kornelkirsche

Die Kornelkirsche gehört zu den ersten Pflanzen, die im Herbst beerntet werden kann. Als Heckenpflanze ist sie äußerst pflegeleicht und beansprucht für sich nur wenig Pflege. Ihre Blüte fällt zudem recht früh aus, und ihre Früchte sind ebenfalls sehr beliebt bei Mensch und Tier. Da aber auch ihr Wuchs mit den Jahren etwas üppiger werden kann, sollte sie nicht in zu kleinen Gärten angepflanzt werden. Und man muss zu den Kornelkirschen wissen, dass auch sie ihre Blätter im Herbst abwerfen.

Himbeeren am Strauch
Himbeeren am Strauch

Die Himbeerhecke

Wer eine Hecke mit Himbeerpflanzen anlegen möchte, der sollte in jedem Fall auf die richtige Sorte zurückgreifen. Geeignet sind etwa „Schönemann“, „Zewa 2“, „Tulameen“ und „Glen Ample“. Die genannten Sorten sind alles Sommerhimbeeren. Wer lieber auf Herbsthimbeeren setzen möchte, der sollte entweder „Autum Bliss“ oder „Polana“ auswählen.

Wichtig zu wissen ist, dass Himbeeren ein Gerüst benötigen, damit ihre lange Ruten nicht auf der Erde hängen. Zwischen den einzelnen Pfosten sollte man Drähte spannen, an denen die Triebe festgebunden werden sollten. Die Anpflanzung einer Hecke mit Himbeeren ist daher etwas aufwändiger, aber die Früchte sind einfach nur köstlich. Egal, ob pur oder in einer Marmelade oder Fruchtsauce.

Weitere Heckenpflanzen mit essbaren Früchten

Neben den eben genannten Pflanzen gibt es noch einige weitere Gewächse, die ebenfalls als Heckenbepflanzung dienen können. So können Heidelbeeren in Hecken genauso angebaut werden wie auch Holunderpflanzen. Sehr schön sind zudem Sanddorn, die Schlehe, die Mispel, die Berberitze, die Aronia, die Hundsrose, die Haselnuss oder die Eberesche.

Holunder gibt es mit schwarzen und roten Früchten. Aus ihnen kann man schöne Gelees, Säfte oder auch alkoholische Getränke – wie einen Holunderbeerensekt – zubereiten. Heidelbeeren sind wirklich tolle Früchte, die pur oder als Fruchtsauce sowie als Marmelade genossen werden können. Sanddorn bildet orangefarbige Früchte. Diese lassen sich am besten in Säften, Chutneys oder Marmeladen verzehren.

Die Schlehe bildet rote Früchte, die am besten in Marmeladen oder als Sirup schmecken. Die Früchte der Mispel sind braun. Ihr Geschmack entwickelt sich erst nach dem ersten Frost. Sie kann gut in Säften, Marmelade oder Gelee verarbeitet werden. Die Beeren der Berberitze sind recht klein und in ihrem Grundgeschmack recht säuerlich. Aber auch sie sind gut für Marmeladen geeignet.



Die Früchte der Aronia sind schön dunkel, und ihr Geschmack ist im rohen Zustand sehr herb. Sehr apart schmecken sie aber in Säften und Marmeladen, die mit ihnen hergestellt wurden. Die Hundsrose entwickelt rote Beeren, die nach dem ersten Frost einen süßlichen Geschmack bekommen. Auch bei ihnen empfiehlt sich die Herstellung einer Marmelade.

Die Haselnuss bildet die bekannten Nüsse aus, die schön knackig sind und einfach klassisch nussig schmecken. Die roten Früchte der Eberesche wiederum sind nur in gekochter Form als menschliche Nahrung geeignet. Dann können sie aber sehr gut in Marmeladen verwendet werden. Wer möchte kann aus Ebereschen-Früchten aber auch eine schöne Maische herstellen, die wiederum als Grundlage für das Brennen von Schnäpsen dient.

 

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