Tomaten am Strauch
Tomaten brauchen regelmäßig Wasser

 

Tomaten sind ein beliebtestes Gemüse. Kein Wunder: Schließlich sind die roten Bälle äußerst gesund und sehr lecker. Sie lassen sich gut pur genießen, geben aber auch eine feine Basis für eine leckere Nudelsauce. Getrocknet sind sie ebenfalls auf einer Anti-Pasti-Tafel ein Genuss wie in Kombination mit Basilikum und etwas Mozzarella-Käse. Daher zählen sie auch zu den Gemüsen, die am häufigsten in deutschen Gärten angebaut werden. Ein wichtiger Faktor bei ihrer Kultivierung ist das Gießen. Worauf dabei zu achten ist, das behandeln wir in den folgenden Zeilen.

  • Tomaten richtig Gießen
  • Wann und wie oft?
  • Tipps und Tricks zum Gießen




Tomaten gehören zu den Pflanzen, die wirklich viel Wasser benötigen. Eine wichtige Grundregel dabei ist, dass sie eine tägliche Wasserzufuhr brauchen. Wer nur gelegentlich gießt, muss damit rechnen, dass die Ernteerträge nur mäßig ausfallen oder sogar die Pflanzen gänzlich verkümmern.

Das beste Wasser

Das Wasser, welches sich am besten für das Gießen von Tomaten eignet, ist Regenwasser. Dieses ist in der Regel weicher als Leitungswasser und enthält auch weniger Kalk. Daher ist es ratsam Leitungswasser in einer Regentonne oder einem ähnlichen Tankgefäß aufzufangen. Wasser, welches mit einer Tonne aufgefangen wird, ist nicht nur kostenlos, sondern es besitzt auch eine gewisse Grundwärme. Denn Kälteschocks – verursacht durch Wasser – mögen Tomatenpflanzen ebenfalls nicht.

Leitungswasser richtig nutzen

Wer kein Regenwasser gewinnen kann, der kann natürlich auch Leitungswasser benutzen. Dieses sollte wie gerade beschrieben nicht zu kalt sein. Wer mit seinem Wasserhahn die Temperatur nicht regulieren kann, der sollte das Wasser vor dem Gießen ein wenig in der Sonne stehen lassen, damit es sich erwärmen kann. Wer Kenntnis darüber hat, dass sein Leitungswasser einen höheren Kalkanteil aufweist, der sollte das Wasser entkalken. Dies ist nicht weiter schwierig. Dazu wird das Wasser einfach abgekocht und durch einen Kaffeefilter gegeben. Die Kalkreste bleiben in diesem einfach hängen.

Der richtige Zeitpunkt zum Gießen

Gerade in den Sommermonaten spielt der richtige Zeitpunkt zum Gießen eine wichtige Rolle. Auf keinen Fall sollte in den Mittagsstunden gegossen werden, weil dann große Teile des Wassers schnell verdunsten. Außerdem kann sich Spritzwasser in Form von Tropfen auf den Stängeln und Blättern absetzen. Diese Tropfen übernehmen dann die Funktion kleiner Lupen, und es kann zu Verbrennungen kommen, die den Pflanzen schaden. Auch die Abendstunden sind kein besonders guter Zeitpunkt, weil die Pflanzen dann nicht mehr richtig abtrocknen können. Dies fördert die Bildung von Grauschimmel oder der sogenannten Dürrfleckenkrankheit. Am besten sollten die Pflanzen daher früh am Morgen gegossen werden, wenn die Sonne noch nicht ihre volle Kraft entwickelt hat. Das heißt nicht, dass man sich deswegen den Wecker auf drei oder vier Uhr stellen muss, aber bis acht Uhr sollte in den Sommermonaten das Gießen schon abgeschlossen sein.

Wie oft und wieviel gießen?

Tomatenpflanzen, die im Freien stehen, können an manchen Tagen vom Regen partizipieren. Wenn es ausreichend geregnet hat – das kann auch ein ordentlicher Gewitterguss sein – muss nicht gegossen werden. Grundsätzlich gilt die Faustregel, dass Tomaten rund 0,5 bis zwei Liter Wasser an einem Tag benötigen. Sind sie gerade frisch gesetzt worden, reichen in den ersten Tagen 500 Milliliter aus. Bilden sich aber die ersten Fruchtstände, muss die Wasserzufuhr erhöht werden. Bei kleineren Sorten empfiehlt sich eine Wassergabe von 0,8 bis einen Liter am Tag. Mittelgroße Pflanzen benötigen 1,2 bis 1,5 Liter am Tag, größere Pflanzen 1,5 bis zwei Liter. Beim Gießen sollte die Kanne unten am Boden angesetzt werden.

Tomatenpflanzen im Gewächshaus

Bei Tomatenpflanzen, die im Gewächshaus stehen, gibt es in der Regel keine natürliche Regenwasserzufuhr. Zudem sind dort die Temperaturen im Sommer oft auch höher als draußen. Von daher müssen sie dort noch häufiger als draußen gegossen werden. Wer sich die Arbeit ein wenig erleichtern möchte, der kann sich im Gewächshaus eine automatisierte Bewässerungsanlage installieren.

Tomatenpflanzen in Kübeln

Nicht selten werden Tomaten auch in Kübeln gezogen. In solchen Fällen spielt bei der Bewässerung die Größe der Kübel eine Rolle. Je kleiner der Topf ist, desto mehr muss gegossen werden. Wichtig ist aber gerade hier das richtige Augenmaß. Die Pflanzen mögen es zwar gerne feucht, aber vertragen absolut keine Staunässe. Daher empfiehlt sich die Verwendung eines Topfes mit Bodenöffnung, damit überschüssiges Wasser abfließen kann.

Eine Daumenprobe vornehmen

Um festzustellen, ob Tomatenpflanzen Wasser benötigen oder nicht, gibt es ein einfaches Hilfsmittel: die Daumenprobe. Dazu wird der Daumen etwa ein bis zwei Zentimeter tief in die die Tomatenpflanzen umgebende Erde gedrückt. Ist die Erde trocken, muss dringend gegossen werden.

Mit einer Mulchschicht arbeiten

Ein letzter Tipp ist das Anlegen einer Mulchschicht. Diese kann Spritzwasser gut aufnehmen und verhindert darüber hinaus eine zu schnelle Verdunstung des Wassers. Als Material eignen sich entweder Stroh oder Brennnesseln. Beides wird einfach unter die Tomatenpflanzen gehoben.




Hier noch einmal die wichtigsten Tipps im Überblick:

  • Morgens gießen
  • 0,5 bis zwei Liter pro Tag
  • Eine Mulchschicht verwenden
  • Nach Möglichkeit Regenwasser benutzen

 

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Sven

    Hallo,
    danke für den ausführlichen Artikel.
    Der Linseneffekt bei Wassertropfen ist jedoch schon viele Jahre widerlegt und es existiert keinerlei Wissenschaftliche Grundlage diesen Mythos weiter zu verbreiten.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Sven

  2. Klaus Künzi

    Die ideale Wasserzufuhr bei Tomaten geschieht folgendermassen: Man nimmt eine normale PET – Flasche und schneidet mit einer Schere den Boden ab. Mit einer Ahle oder einem ähnlichen Gerät (Nagel und Hammer tuts auch) macht man einige Löcher in den Deckel und gräbt die Flasche mit Deckel unten in den Wurzelbereich der Tomatenstaude. Tropfenbewässerung ist gewährleistet.

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