Ein Regenwassertank © Christian Goldmann

 

Viele Gartenliebhaber besitzen mindestens einen Wassertank zum Auffangen des Regenwassers. Das so gewonnene Brauchwasser ist für die Pflanzen im Garten oft besser verträglich als Leitungswasser, und zudem können Gartenbesitzer – je nach Art, Größe und Aufstellort der Wassertanks – eine Menge an Geld sparen und die Umwelt entlasten.




Welche Vorteile bietet ein Regenwassertank?

In erster Linie spart der Nutzer – je nach Größe seines Grundstückes – die alternativ zu verwendende Trinkwassermenge ein, die er zur Bewässerung seines Gartens benötigt. Diese Einsparung könnte sich durch Einspeisung in das Hauswassernetz weiter erhöhen. Hierbei wird das aufgefangene Regenwasser für die Toilettenspülung sowie die Waschmaschinennutzung verwendet. Auch als Gießwasser für die Zimmerpflanzen oder die Verwendung als Duschwasser ist denkbar. So lassen sich im Jahr mehrere Hundert Kubikmeter Trinkwasser einsparen. Umwelt und Verbraucher profitieren auf längere Sicht beide. Zu beachten ist jedoch, dass die Investitionskosten erst nach vielen Jahren von dem Einsparbetrag ausgeglichen werden, das Aufforstungsmaßnahmen erforderlich sind.

Welche Arten von Tanks gibt es, und was ist beim Einbau zu beachten?

Die Wahl des Wassertanks richtet sich sowohl nach Art der Verwendung als auch nach der Grundstücksgröße. Soll eine große Menge an Regenwasser für Haushalt und Grundstück aufgefangen werden, hilft die Kalkulation der möglichen Auffangmenge. Zugrunde gelegt wird die gesamte, verfügbare Dachfläche auf dem Grundstück. Für eine Doppelnutzung zur Bewässerung des Gartens sowie der Nutzung im Haushalt bieten sich unterirdisch angelegte Wassertanks an. Diese können aus Kunststoff oder Beton bestehen. Wird lediglich Regenwasser zur Bewässerung des Gartens aufgefangen, ist eine Wassertonne aus Kunststoff oft ausreichend. Das Aufstellen einer Regenwassertonne ist zumeist unproblematisch. Die Anschaffung eines Erdtanks ist dagegen mit einem erhöhten Arbeitsaufwand verbunden. Zu beachten seien die nötigen Erdarbeiten, die Zugänglichkeit des Grundstückes, die Einhaltung statischer Vorgaben bei Hanglage, das Verlegen der Zuleitungen einschließlich elektrischer Anlagen. Bei der Kommune ist zu erfragen, ob eine gesonderte Baugenehmigung benötigt wird.

Eine Regentonne © alipictures/pixelio.de

Mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Die Anschaffung einer oder mehrerer Regentonnen für die Gartennutzung verursacht keine hohen Kosten. Die Preise für eine Regentonne mit 210 Litern Fassungsvermögen liegen zwischen 15 und 200 Euro.

Die Ausgaben für einen Regenwassertank, welcher unterirdisch verbaut wird, schwanken stark – je nach Material und Größe. Für einen Wassertank aus Beton müssen 1000 bis 5000 Euro veranschlagt werden. Der Anschaffungspreis für Kunststofftanks – zu beachten ist die größere Wandstärke – mit 1000 Litern Fassungsvermögen beginnt bei 400 Euro. Ein Tank von möglichen 3700 Litern Füllmenge schlägt bereits mit rund 2500 Euro zu Buche. Hinzukommen die benötigten Erdarbeiten. So können Gesamtkosten von bis zu von mehreren Tausend Euros entstehen, die sich über die Jahre dann aber amortisieren.

Regenwasser-Erdtank 2000 Liter grün
  • Farbe vom Tank Schwarz !!!
  • Lieferzeit 5-14 Tage

Angebot
Toomax Regentonne Ecotank 500 L, Grün
  • Regenwassersammelbehälter mit Deckel und Hahn
  • Vorrichtung für ein Vorhängeschloss
  • Widerstandsfähig gegenüber niedrigen Temperaturen
  • Fassungsvermögen 500 l.
  • Größe O103x84h cm.

Das könnte Sie auch interessieren:




Der Drachenbaum – eine beliebte Zimmerpflanze

Zimmerpflanzen für dunkle Standorte

Winterschutz für Rosen

 

Mehr Gartenwissen

 

>

 

<>

Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Dann teilen Sie ihn doch über...
Share on Facebook
Facebook
Pin on Pinterest
Pinterest
Tweet about this on Twitter
Twitter
Share on LinkedIn
Linkedin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.