Kopfsalat
Kopfsalat

 

Manch einer kennt das: Man wird zum Salat kaufen geschickt – und steht plötzlich in der Gemüseabteilung ziemlich ratlos da, nach dem Motto: Was nehme ich denn bloß? Feldsalat? Kopfsalat? Romana-Salatherzen? Die Romanescu-Herzen? Oder doch Rucola? Wir bieten Ihnen einen kleinen Überblick über die verschiedenen Sorten und geben Ihnen Tipps, wie Sie diese am besten anbauen können. Wenn Sie es richtig angehen, können Sie (bis auf den Winter) fast das ganze Jahr über frischen Salat ernten!

  • Die wichtigsten Salatsorten im Überblick
  • Tipps zum Anbau
  • Eine gesunde Ernährung




Wissenswertes über Salate

Unter dem Begriff Salat werden gemeinhin alle Pflanzen aus der Familie der Korbblütler zusammengefasst, deren Blätter man kalt verspeisen kann. Daher kommt auch der Begriff des Blattsalates. Der Begriff bezieht sich damit quasi auf das Blattgemüse.

Diese Sorten gibt es

Es gibt viele verschiedene Sorten. Man unterscheidet zwischen Pflücksalat, Schnittsalat und Kopfsalat, die zur so genannten Lattich-Gruppe (Lactuca) gehören sowie den Zichoriensalaten (Cichorium). Dabei gibt es aber auch etliche Überschneidungen.

Eisbergsalat
Eisbergsalat

Eisbergsalat und Kopfsalat

Der Eisbergsalat wie auch der Kopfsalat gehören zu den klassischen Gartensalaten – und zu den am häufigsten verzehrten. Der Eisbergsalat ist der saftigste unter den Gartensalaten und hat durch seinen hohen Wassergehalt besonders wenig Kalorien, zugleich aber auch wenige Nährstoffe. Auf der Plus-Seite steht die Frische und die „Knackigkeit“. Ebenfalls zu den beliebtesten Salaten zählt der Kopfsalat (auch als Buttersalat bekannt). Er besitzt besonders weiche und zarte Blätter, die sehr milde sind, aber auch den Nachteil haben, dass sie schnell welken. Er kann gut mit geschmacksintensiveren Sorten wie etwa Radicchio kombiniert werden.

Feldsalat
Feldsalat

Feldsalat und Babyspinat

Der Feldsalat (auch Ackersalat) zählt zum Blattgemüse. Seine zarten Blätter wachsen in kleinen Büscheln zusammen und schmecken annähernd buttrig. In Deutschland immer beliebter wird der Babyspinat, ein weiteres Blattgemüse, der so heißt, weil seine Blätter früher geerntet werden als der reife Spinat – daher haben sie sehr zarte Blätter und sind milde im Geschmack. Er ist sehr vielseitig, schmeckt warm wie kalt, sautiert genauso gut wie in rohen Salaten.

Rucola und Mangold

Ebenfalls Blattgemüsesorten sind Rucola und Roter Mangold. Ersterer, in Deutschland auch als Rauke geläufig, ist in der Küche fast eine Allzweckwaffe, da er mit seinen geschmacksstarken Blättern zu vielen Gerichten passt, nicht nur zur italienischen Pasta (da aber besonders gut). Ein weiterer Vorteil: Er ist langlebig, die Blätter mit ihren krautigen Aromen welken nur sehr schwerlich. Der Rote Mangold wiederum ist mit seinen roten Stielen der Hingucker in vielen Salaten. Sein erdiger, würziger Geschmack erinnert an Rote Bete, mit der er auch oft serviert wird.

Offene Blattsalat-Sorten

Die offenen Blattsalat-Sorten wie Eichenblattsalat, Bataviasalat, Lollo Rosso oder Lollo Bianco wachsen nicht als geschlossene Salatköpfe, sie tun es als offene Blattrosetten. Sie haben allesamt einen eher milden Geschmack, was sie prädestiniert für würzige Dressings. Ähnlich wie der Feldsalat sollten sie zuvor mit einer Salatschleuder ausreichend getrocknet werden.

Die Romanas

Die Romana-Sorten, auch als Römersalat bekannt, haben ebenso knackige Blätter wie der Eisbergsalat, sind aber nährstoffreicher und auch geschmacksstärker. Besonders beliebt ist die Variante als Römersalatherzen (oder auch: Romana Salatherzen). Aufgrund seiner robusten Blätter (und trotz des hohen Wassergehalts) sind die Romana-Blätter auch für den Grill geeignet.

Bittersalate

Die bekanntesten Bittersalate sind wahrscheinlich Radicchio und Chicoreé, aber auch die Endivien haben einen bitteren Geschmack und gehören entsprechend in diese Familie. Die Krause Endivie hat verfranst oder zerzaust anmutende Blätter, die mal weiße, mal sattgrüne Spitzen haben. Die Krause Endivie (in bestimmten Bereichen als Petticoat-Salat verbreitet) verfügt über kräftige Aromen und wird beispielsweise gerne mit Speck und Ei serviert. Definitiv bekannter ist die italienische Salatsorte Radicchio, ein  knackiger, weiß- und burgunderfarbener  Blattsalat, der sowohl in einer Kopf- als auch in einer ovalen Form vorkommt. Vom Radicchio gibt es allerdings noch andere Sorten – bitter sind sie alle. Deshalb wird Radicchio oft mit Honig, Sahne, Käse oder auch Nüssen serviert, um die Bitterkeit auszugleichen. Der Star unter den Bittersalaten ist das Chicoreé in seiner Tulpenform; Chicoreé zählt wie Radicchio zu den Zichoriensalaten und ist nicht nur vordergründig bitter, sondern hat auch einen bitter-süßen Nachgeschmack. Dieser Salat ist aber äußerst vielseitig, gerne werden die Blätter gefüllt; dazu kann er kalt und warm serviert werden. Für viele Köche ist Chicoreé gar die Hauptzutat mancher Gerichte, so wie es sonst nur der Spargel schafft.

Wann mit dem Anbau beginnen?

Kopfsalat eignet sich für diejenigen, die möglichst früh anbauen wollen. Besonders leckere Sorten sind „Maikönig“ und „Attraktion“, die sich beide wunderbar für Züchtungen im Frühbeet eignen. Auch manche Schnittsalate wie „Gelber Runder“ eignen sich für den frühen Anbau, ebenso Pflücksalate wie „Lollo Rosso“. Für den Sommer eignen sich folgende Sorten: Bei den Kopfsalaten „Dolly“ und „Goldforelle“, dazu Eisbergsalat, Romanasalat und manche Sorten vom Bataviasalat wie „Valmaine“ und „Counter“. Passende Salatsorten für den Herbst und Winter sind Endivie und Frisee.

Rucola
Rucola

So gelingt die Aussaat

Sämtliche Salatsorten sind so genannte Lichtkeimer – diese haben die Charakteristik, dass ihre Samen nur sehr leicht mit Sand oder Erde bedeckt werden dürfen. Wenn Sie im Frühjahr aussäen, suchen Sie sich unbedingt einen sehr sonnigen Platz – das gilt für alle Arten. Säen Sie im Sommer aus, wählen Sie besser einen Platz im Halbschatten; achten Sie dann zudem darauf, dass die Erde gleichmäßig feucht ist. Temperaturen über 18 Grad mögen die meisten Salatsorten nicht, sie keimen dann nur noch sehr lückenhaft. Zudem werden die Blätter in der prallen Sonne oftmals fest und zäh. An kühlen Plätzen entwickeln hitzeverträgliche Pflücksalate dagegen sehr saftige Blätter. In heißen Sommern macht es deshalb Sinn. Vorkulturen in Töpfen anzulegen und diese Töpfe an einen kühlen Ort zu stellen. Auch wichtig: Staffeln Sie die Aussaat! Abhängig von den Temperaturen entwickeln sich die Salatpflanzen in unterschiedlichem Tempo. Säen Sie am besten dann neu aus, wenn die Pflanzen der vorherigen Aussaat die ersten Blätter entwickelt haben. Wenn Ihnen die stete Kontrolle zu aufwendig ist, gilt die Faustregel, alle zwei bis drei Wochen neu auszusäen.




Schutz der Setzlinge

Schützen Sie Ihre Setzlinge mit Kunststoffhauben, die Sie im Handel bekommen. Diese schützen die Salatpflänzchen nicht nur vor den Witterungsbedingungen, insbesondere vor Kälte und Regen, sondern reduzieren auch die Verdunstung und schaffen insgesamt günstige Bedingungen für den Wachstum der Setzlinge. Auch vor den Nacktschnecken sollten Sie ihren Pflänzchen schützen: Hierzu müssten Sie die Ränder der Kunststoffhauben mehrere Zentimeter tief in den Boden pressen. Wenn Sie ein größeres Beet haben, empfiehlt es sich, einen Zaun anzulegen, damit die Schnecken gar nicht erst an die Pflanzen herankommen können. Geben Sie beim Bau des Zauns aber darauf acht, dass keine einzelnen Blätter heraushängen. Schnecken nutzen diese gerne als Brücke.

 

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