Feuerbohne
Eine Feuerbohne

 

Die Feuerbohne hat viele Namen: Sie ist unter anderem auch als Prunkbohne, Wollbohne oder Käferbohne bekannt. Ihren bekanntesten Namen verdankt sie dem feurigen Rot, in dem ihre Blüten in der Regel erstrahlen. Da die Feuerbohne sowohl Nutzpflanze als auch Zierpflanze ist, können sich die Hobby-Gärtner, die sie anbauen, sowohl über eine tolle Farbpracht im Garten als auch über leckere Früchte freuen.

  • Botanische Fakten zur Feuerbohne
  • Die Feuerbohne anpflanzen
  • Pflege und Ernte




Wissenswertes

Die Feuerbohne (wissenschaftlicher Name: Phaseolus coccineus) gehört wie ihre bekanntere Verwandte, die Gartenbohne, zur Familie der Hülsenfrüchtler. Sie stammt ursprünglich aus Südamerika und gelangte im 17. Jahrhundert auch nach Europa, wo sie sich im Laufe der Zeit durchsetzte und mittlerweile überall verbreitet ist. Die einjährige Kletterpflanze ist für ihren besonders schnellen Wuchs bekannt; sie kann je nach Sorte zwei bis vier Meter groß werden. Durch den Verbund mit anderen Pflanzen können dabei ganze Laub- und Blütenwände entstehen.

Blätter, Blüten und Früchte

Die mittel- bis dunkelgrünen Blätter der Feuerbohne sind herzförmig und fein behaart. Sie können sich in verschiedene Richtungen drehen und begeben sich nach Sonnenuntergang in ihre sogenannte Schlafposition. Eine weitere Besonderheit: Mittels ihrer Drüsenhaare ist die Feuerbohne in der Lage, mit ihren Blättern Wasser aus der Luft aufnehmen. Die tollen roten Blüten erscheinen schon im Juni und verweilen mit ihren langgestielten Trauben bis in den September hinein. Sie sind dabei ein echter Hingucker. Allerdings: Da sie zu den sogenannten Langtagpflanzen gehört, beginnt die Feuerbohne mit ihrer Blüte erst bei mindestens zwölf Stunden des Tageslichts. Aus ihren Blüten entwickeln sich schließlich grüne Hülsenfrüchte, die jung geerntet werden können. Sie können wie Stangenbohnen auch verspeist werden, müssen allerdings wie Gartenbohnen vor dem Verzehr gekocht werden – nur auf diese Art wird das giftige Phasin abgebaut, das in ihnen enthalten ist. Auch die getrockneten Samen im Inneren der Schoten können verzehrt werden. Die Hülsenfrüchte werden je nach Sorte bis zu 25 Zentimeter lang.

Standort und Boden

Die Feuerbohne ist eine Pflanze, die als pflegeleicht gilt. Sie kommt mit annähernd jedem Standort zurecht und stellt aufgrund ihrer Robustheit auch an den Boden keine besonderen Ansprüche. Obwohl im Grunde einjährig, kann die Kletterpflanze in milderen Lagen auch zweijährig kultiviert werden, denn sie ist wesentlich kälteresistenter als die gewöhnliche Gartenbohne.

Aussaat und Pflanzung

Der Anbau der Feuerbohnen ist ähnlich dem der Gartenbohnen. Obwohl sie insgesamt sehr anpassungsfähig sind, ist es aber von Vorteil, ihnen schnell Wärme zukommen zu lassen: Je wärmer der Boden, desto kürzer der Keimprozess, so die Faustregel. Das ist auch gut für die Frostphasen, denn bei aller Robustheit sind sie nicht immun gegen die Kälte. Idealerweise sät man sie ab Mitte Mai aus, die Keimdauer beträgt ungefähr zwei Wochen. Achten Sie darauf, dass die Erde während dieser 14 Tage immer leicht feucht bleibt. Und noch ein Tipp: Decken Sie die kälteempfindlichen Keimlinge ab, um sie so vor den Nachtfrösten zu schützen. Bedenken Sie, dass Feuerbohnen von Anfang an eine Aufstiegshilfe brauchen. Stecken Sie diese deshalb schon vor den Bohnen ins Beet oder in die Kübel, die sie dafür ausgesucht haben.

Das müssen Sie auch beachten

Gute Vorbereitung ist wichtig: Feuerbohnen sind Kletterer und brauchen daher sogenannte Rankhilfen in Form von stabilen Holzpfählen, Rankgittern, Seilen, Tauen und sonstigem. Beachten Sie, dass die Oberflächen dieser Hilfen nicht zu glatt sind, damit die Triebe nicht abrutschen.

So pflegen und ernten Sie sie

Sie können sie Feuerbohne sowohl als Zierpflanze als auch als Nutzpflanze ziehen. Beachten Sie aber, dass die Fruchtbildung die Blühleistung beeinträchtigt. Soll Ihre Pflanze lange blühen, sollten Sie Verblühtes sofort entfernen; steht hingegen die Ernte der Bohnen im Vordergrund, sollten Sie sich auf eine kürzere Blütezeit einstellen. In diesem Falle lassen Sie die abgeblühten Blütenstände einfach stehen. Wichtig ist es zudem, die Feuerbohne bei heißem Wetter mit viel Wasser zu versorgen, vor allem, wenn sie in einem Kübel steht. Gießen Sie Ihren Bohnen in diesem Fall täglich; immerhin ist keine Düngung nötig.




Die Erntezeit beginnt Anfang Juli, spät gesäte Bohnen können bis zum ersten Frost geerntet werden. Ein regelmäßiges Pflücken sorgte für eine Nachbildung. Vor dem Verzehr ist es wichtig, die Bohnen zu kochen, da sie im rohen Zustand Giftstoffe enthalten. Werden Sie gekocht, gehen die Giftstoffe verloren und man erhält eine nahrhafte, wohlschmeckende und gesunde Speise.

 

 

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