Witwenblume
Die Witwenblume

 

Sie hat vielleicht nicht den allerschönsten Namen, dafür aber ein sehr ansprechendes Äußeres: Die Witwenblume, von der es einige verschiedene Arten gibt. Speziell die Purpur-Witwenblume ist sehr beliebt, zumal sie vom Frühsommer bis in den Herbst hinein blüht. Wir beschreiben im Folgenden, wie Sie die Witwenblume pflanzen und pflegen. Wenngleich an dieser Stelle auch zu bemerken ist: Zu ihren Vorzügen gehört, dass Sie sich ihren Wildblumenstatus ein Stück weit erhalten hat.

  • Botanische Fakten zur Witwenblume
  • Pflanzung und Vermehrung
  • Pflegemaßnahmen und Krankheiten




Herkunft und Standort

Die verschiedenen Arten der Witwenblume stammen allesamt aus dem mittleren Balkan – daher kommt auch der oftmals benutzte Beiname Mazedonische Witwenblume (und auch der botanische Name). Dort kommt sie in Gebüschen und Wäldern vor. Sie gedeiht am besten an einem vollsonnigen Platz. Als Staude ist sie genügsam und kommt mit Trockenheit gut zurecht. Am besten ist ein sandiger, durchlässiger und leicht alkalischer Boden. Nasse Böden sind dagegen schlecht. Am besten aufgehoben ist die Pflanze in Naturgärten oder auf Wildblumenwiesen, aber auch in Rabatten setzt sie im Sommer wie im Herbst wunderbare  Farbtupfer. Am wohlsten fühlt sie sich an sonnigen und heißen Stellen.




Charakteristika

Die Purpur-Witwenblume (botanischer Name: Knautia macedonica) ist eine Wildstaude mit eine besonders langen Blütezeit. Sie wird den Kardengewächsen zugeordnet. Sie wächst aufrecht, teils überhängend und erreicht eine Größe von 60 bis 100 Zentimeter. Während ihre grünen Grundblätter schmal und lanzettlich sind, erscheinen ihre Stängelblätter eher farnartig. Ihre schöne Blüten öffnet die Witwenblume zwischen Juli und September. Die Blütenköpfchen werden etwa eineinhalb bis drei Zentimeter groß. Die weinroten Blüten werden von Schmetterlingen, Bienen, Hummeln und anderen Insekten extrem angezogen.

Pflanzung und Vermehrung

Wenn Sie die Witwenblume pflanzen wollen, sind sowohl der Frühling als auch der Herbst gut dazu geeignet. Beachten Sie beim Pflanzen, dass die Staude bis zu 70 Zentimeter breit wird, planen Sie also entsprechenden Abstand ein (wobei 50 bis 60 Zentimeter meistens ausreichend sind). Wichtig ist, die Staude nach dem Pflanzen gut anzugießen. Die Witwenblume vermehrt sich gerne durch Selbstaussaat, es ist aber auch möglich, sie gezielt im Frühjahr auszusäen. Die Samen müssen davor allerdings durch eine Kältephase vorbereitet werden, bei der sie einer Temperatur von ungefähr fünf Grad Celsius ausgesetzt sind. Alternativ kann man die Staude auch durch Teilung oder über Stecklinge vermehren, jeweils im Frühjahr. Die Teilung des Wurzelstocks hat noch einen zweiten guten Effekt: dadurch können sich ältere Pflanzen deutlich besser entwickeln. Der beste Zeitpunkt für die Teilung der Stauden ist das Frühjahr.

Im Kübel

Sie können die Pflanze auch als Kübelpflanze auf der Terrasse halten. In diesem Fall ist die Aussaat aber nur im Frühjahr von Erfolg gekrönt. Zum Überwintern eignet sich für die Kübelpflanzen am ehesten ein warmer Ort direkt an der Hauswand, der immer noch etwas Sonnenlicht tagsüber abbekommt.

Die Pflege

Die Staude ist zwar äußerst trockenheitsverträglich, bei drückender Hitze oder länger ausbleibendem Regen sind aber gelegentliche Wassergaben durchaus willkommen. Auch eine Düngung ist sinnvoll: Am besten ist im Frühjahr eine Versorgung der Pflanze mit Kompost oder Hornspänen. Ein Schnitt macht ebenfalls Sinn: Wer die Pflanze nach dem ersten Blütenschub zurückschneidet, kann sich künftig über neue Blüten freuen, da der Schnitt zu einer neuen Blüte anregt. Im Oktober sollten Sie zudem einen kompletten Rückschnitt vornehmen. Das fördert die Langlebigkeit der Staude. Wenn sich die Witwenblume auf einer Blumenwiese befindet, ist es vernünftig, sie im Spätsommer zu mähen. Und noch ein Hinweis: Das Laub der Witwenblumen überwintert in der Regel in Rosettenform, es kann aber auch komplett einziehen, wenn es sehr kalt ist. Die Wildstauden sind aber winterhart, so dass ein Winterschutz in der Regel nicht erforderlich ist – es sei denn, es wird in Ihrer Region äußerst kalt.

Krankheiten

Die Witwenblume gilt als robust und langlebig. Sie hat nur selten mit Krankheiten und Schädlingen zu kämpfen. Lediglich Blattläuse machen sich bisweilen über sie her.

 

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