Prächtige Orchideen
Prächtige Orchideen

 

Orchideen erfreuen das Herz vieler Pflanzenfreunde – nicht von ungefähr gilt die Orchidee vielen Menschen als die Königin der Blumen. Selbst wer nicht dieser Meinung ist, kommt nicht umhin, der Orchidee eine besondere Schönheit zu konstatieren. Allerdings muss sie auch besonders gepflegt werden. Wir zeigen im Folgenden, wie Sie das machen.

  • Botanische Fakten zur Orchidee
  • So gelingt die Pflege
  • Gießen und düngen




Wissenswertes

Die Orchideen sind unter den bedecktsamigen Blütenpflanzen die weltweit zweitgrößte Pflanzenfamilie (nach den Korbblütlern). Es gibt etwa 1000 Gattungen mit nicht weniger als 20.000 bis 30.000 verschiedenen Arten. Zu den spezifischen Merkmale der Orchideen zählt, dass sie in der Regel eine Säule besitzen. Durch das Zusammenwachsen des einzigen fruchtbaren Staubblattes und des Stempels entsteht ein einziges Blütenorgan. Zudem bilden Orchideen zahlreiche sehr kleine Samen, die aber in der Regel ohne Symbiosepilze nicht keimfähig sind.

Die goldenen Regeln

Wer sich über die Pflege der Orchideen informiert, stößt schnell auf einige goldene Regeln, die je nach Verfasser immer etwas unterschiedlich ausfallen. Man muss diese Regeln nicht numerisch festhalten, aber in der Tat gibt es einige Maßgaben, die Sie einhalten sollten, um am Ende prachtvolle Orchideen zu haben. Wir stellen Sie im Folgenden vor.

Verwenden Sie das richtige Substrat

Sie sollten sowohl bei der Pflanzung als auch beim etwaigen Umtopfen niemals normale Blumenerde verwenden, sondern ausschließlich extra für Orchideen ausgewiesene Spezialerde. Diese Erde ist besonders grobkörnig, so dass keine Staunässe entstehen kann – denn die mag die Orchidee überhaupt nicht. Wenn Sie die Pflanze umtopfen (der richtige Zeitpunkt dafür ist nach der Blüte im Frühjahr), achten Sie darauf, die alte Erde komplett aus dem Wurzelballen zu entfernen – das geht man besten über ein kräftiges Schütteln.

Der richtige Topf

Ja, auch darauf ist zu achten: Ein neuer Topf sollte, wenn überhaupt, nur etwas größer als der vorherige sein.

Licht ja, Sonne

Der Standort spielt ebenfalls eine große Rolle. Die Orchidee braucht viel Licht, verträgt aber direkte Sonne nicht besonders gut. Suchen Sie Ihrer Orchidee also am besten einen Platz an einem Ost- oder Westfenster. Mit der Sonne zum Morgen und zum Abend kommt die Orchidee noch einigermaßen gut zurecht – in der Mittagssonne ist sie dagegen leicht einem Sonnenbrand ausgesetzt. Bedenken Sie: Auch im Winter hat die Sonne mehr Power, als man gemeinhin meint und man sollte es mit der Sonne für die Orchideen nicht übertreiben. Eine gute Hilfe sind Sonnenschutzblenden, bedingt helfen auch Rollläden.

Gießen Sie mit Bedacht

Eine entscheidende Rolle bei der Orchideenpflege kommt dem Gießen zu. Denn machen Sie hier etwas falsch, ist dies kaum noch zu reparieren. Deshalb lautet die goldene Regel in diesem Fall: weniger ist mehr. Gießen Sie Ihre Orchidee also erst dann wieder, wenn der Topf richtig trocken ist – das erkennen Sie auch daran, dass er dann sehr leicht ist. In der Regel mögen Orchideen weiches Wasser am liebsten. Ideal ist es also, die eigenen Orchideen mit sauberem Regenwasser zu gießen. In manchen Wohngebieten kommt auch weiches Wasser aus dem Wasserhahn, das gilt es zu erfragen.




Düngen Sie mit Bedacht

Das Prinzip „Weniger ist mehr“ greift auch beim Düngen: In der Natur, also quasi wildwachsend, kommen die Orchideen mit sehr wenig Nährstoffen aus – das ist auch in der Wohnung nicht anders. Es empfiehlt sich daher spezieller Orchideendünger aus dem Fachhandel. Achten Sie aber darauf, dass Ihre Pflanze nicht zu viel davon bekommt. Zwar ist Orchideendünger in der Regel schon reichlich niedrig dosiert, um sicher zu gehen ist es aber auch nicht falsch, die Dünge-Dosis noch weiter zu reduzieren.

Entfernen Sie verblühte Stiele

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Pflege Ihrer Orchideen: Entfernen Sie regelmäßig die verblühten Blütenstiele. Warten Sie aber, bis sie vollständig eingetrocknet sind. Erst dann dürfen Sie sie zurückschneiden. Denn, ganz wichtig: Nur abgestorbene Pflanzenteile sollten abgeschnitten werden. Alles, was grün ist, muss bleiben!

 

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