Eine prächtige Kletterrose
Eine prächtige Kletterrose.

 

Schöne Kletterrosen lassen das Herz eines jeden Naturfreundes höher schlagen, und die Herzen von Hobbygärtnern sowieso. Allerdings wird bisweilen doch etwas leichtfertig zur Rosenschere gegriffen, so dass Fehler beim Schnitt fast zwangsläufig passieren – denn beim Schneiden von Kletterrosen kann man so einiges falsch machen. Wir zeigen im Folgenden, was genau, und wie man es richtig macht.

  • Was sind Kletterrosen?
  • Der richtige Zeitpunkt für den Schnitt
  • Die wichtigsten Tipps




Wissenswertes

Unter dem Überbegriff Kletterrose fasst man verschiedene Rosen zusammen, die allesamt gerne „klettern“, darunter die meistens einmalblühenden Rambler-Rosen sowie die sogenannten Climber-Rosen, die häufiger blühen. Die Rambler können sehr groß werden und wachsen teilweise zehn Meter in die Höhe. Climber wachsen hingegen deutlich kompakter, werden aber „nur“ bis zu fünf Meter groß.




Der optimale Zeitpunkt

Man sollte einige Regeln beim Schneiden der Kletterrosen beachten. Dazu gehört, dass man die Rosenschere zum optimalen Zeitpunkt ansetzt – der ist dann erreicht, wenn die Augen der Kletterrosen schon etwas ausgetrieben sind. Es gibt zwei sogenannte Gesetze des Wachstums, die man sich für den Schnitt merken sollte: Für den Austrieb der Rose werden immer die obersten Augen bevorzugt. Bei bogenförmig überhängenden Trieben bedeutet das, dass hier die Augen austreiben, die sich auf der jeweiligen Oberseite befinden. Beachtet man diesen Wachstumsprozess, dann kann man mit der richtigen Schnitttechnik auch kahle Stellen an Kletterrosen mit einer Neubildung von Trieben anregen. Die beim Rückschnitt verbleibenden Augen treiben stärker wieder aus, wenn der Trieb stark zurückgeschnitten wird.

So schneiden Sie die Einmalblüher

Einmal blühende Sorten der Kletterrosen (wie „Alchymist“ und „Bobby James“) blühen hauptsächlich an einjährigen, langen Trieben. Schneiden Sie diese im Frühjahr auf keinen Fall weg, da Sie der Rose sonst das beste Holz für die Blüte nehmen. Ein kleiner Grundschnitt reicht im Frühjahr aus. Der Haupt-Schnitt sollte dann bei einmal blühenden Kletterrosen nach der Blüte stattfinden. Schneiden Sie dafür die meisten Haupttriebe zurück, die schon geblüht haben, und entfernen Sie schwache Jungtriebe. Alle anderen Triebe sollten Sie am Rankgerüst festbinden. Die Sorten dieser Kletterrosen sind oftmals auch in den unteren Pflanzenpartien mit Laub versehen, kahle Stellen entstehen hier also nicht.

So schneiden Sie die Mehrfachblüher

Die Kletterrosen, die öfter blühen, bilden im Gegensatz zu den einmal blühenden Rosen an zwei- und mehrjährigen Trieben ihre Blütenknospen aus; oft gibt es dabei auch viele Seitentriebe, hier können Sie die alten und schwachen entfernen. Nach dem Schnitt sollten Sie die starkwüchsigen Sorten fächerförmig gebogen an die Rankhilfe anbinden. Im Unterschied zu den Einjährigen belauben sich diese Pflanzen sehr schlecht, was durch das fächerhafte Aufbinden aber nicht so auffällt.

Die verschiedenen Schnitte

Der grundlegende Rückschnitt der Kletterrosen erfolgt am besten im Frühjahr. Für den ersten Rosenschnitt im Jahr ist es allerdings immer schwierig, einen genauen Termin vorzugeben – in den einzelnen Regionen ist die Wetterlage sehr unterschiedlich. Die meisten

Rosenexperten empfehlen, es dann zu machen, wenn die Knospen auf halber Höhe der stärksten Triebe anschwellen. Im Sommer sollte man einen kleineren Schnitt vornehmen: Die verwelkten Blüten von öfter blühenden Kletterrosen sollten regelmäßig ausgeputzt werden – das Ausputzen dient sowohl der Neubildung neuer Blüten als auch der Optik. Im Herbst brauchen Sie nur die langen Triebe etwas zu kürzen, um eventuellen Bruchschäden durch Wind oder Schnee vorzubeugen.

Schnittregeln

Es gibt einige klare Schnittregeln, die Sie befolgen sollten. Dazu zählt, dass Sie zum Schneiden immer eine scharfe und saubere Gartenschere verwenden sollten, am besten eine spezielle Rosenschere. Setzen Sie diese immer leicht schräg vom Auge weg an – damit vermeiden Sie, dass Regenwasser ins Mark eindringen kann. Außerdem sollten Sie die Triebe so schneiden, dass das Auge, auf das Sie schneiden, nach außen zeigt. Schneiden Sie den Trieb nicht zu nah, aber auch nicht zu weit über einem Auge ab. Entfernen Sie zuerst immer schwache und kranke Triebe.

Die beste Schere

Bei jungen Trieben nimmt man am besten die sogenannte Bypassschere; hier gleiten die geschliffenen Klingen scherenartig aneinander vorbei, womit man sehr nah am Stamm schneiden kann. Für alte und dicke Triebe sind dagegen Ambossscheren besser geeignet, die über eine sehr scharfe Klinge verfügt. Grundsätzlich gilt:  Die Schere sollte eine für Sie angenehme Größe haben und gut in der Hand liegen.

 

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